Acorn Whistler

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Acorn Whistler war im 18. Jahrhundert ein Häuptling der Oberen Muskogee (Upper Creek).

Acorn Whistler war während des King George's Wars (1741 -1748) und in den Folgejahren von den bei Fort Toulouse lebenden Franzosen veranlasst worden, die Friedensbemühungen zwischen den Muskogee und Cherokee zu stören. Er gehörte zu jener Minderheit unter den Muskogee, die das Bündnis mit den Franzosen zu fördern suchten, während die Muskogee in den kolonialen Auseinandersetzungen zwischen Franzosen und Engländern mehrheitlich auf englischer Seite standen.

Während des Winters 1748/49 griff Acorn Whistler das Cherokee-Dorf Hiwassee an, um die dortigen Häuptlinge abzuhalten, nach Charleston, South Carolina, zu Verhandlungen zu gehen. 1752 verfolgte er einige Cherokee-Jäger bis nach Charleston. Die Engländer schützten die Cherokee und entwaffneten den Muskogee-Häuptling, um den Frieden zwischen den beiden Stämmen zu fördern. Acorn Whistler stellte seine Männer jedoch ausserhalb von Charleston auf, und sie töteten die Cherokee beim Verlassen der Stadt. Die Cherokee-Häuptlinge unterstellten den Engländern daraufhin, jene hätten die Morde stillschweigend geduldet und bestanden auf der Bestrafung der schuldigen Muskogee. Gouverneur James Glen stellte den Muskogee nun ein Ultimatum: Sie sollten Acorn Whistler töten oder auf den Handel mit den Engländern verzichten. Die Muskogee akzeptierten die Forderung und Acorn Whistler wurde von seinem Neffen getötet.

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