Benutzer:Nando/Blog
Aus IndianerWiki
[bearbeiten] Unbekanntes Indio-Volk in Brasilien entdeckt
Im brasilianischen Amazonasgebiet in der Grenzregion zu Peru ist von Helikoptern aus eine Indianergruppe gesichtet worden, die ohne Kontakt zur westlichen Zivilisation lebt. Dies erklärte die nationale Indianerbehörde (Funai). Mit Fotografien dieser Indios haben Naturschützer in Brasilien einen Aufruf zur Rettung bedrohter indianischer Völker gestartet.
Es könnte es noch bis zu vierzig Indianerstämme ohne Kontakt zur Aussenwelt geben, die akut bedroht. Schlimm sei besonders die Situation auf peruanischer Seite, aber auch in Brasilien würden die Indios von Holzunternehmen und Viehzüchtern vertrieben und zunehmend auch ausgebeutet.
31. Mai 2008. Quelle: Basler Zeitung
[bearbeiten] Lakota erklären Unabhängigkeit von den USA
Die Freiheitsbewegung Lakota Freedom Delegation erklärte am 20. Dezember 2007 in Washington die Unabhängigkeit der Lakota von den USA.
22. Dezember 2007. Quelle: Junge Welt
[bearbeiten] Bolivien: Land wird zugunsten der Guaraní enteigent
Mit der Unterzeichnung eines Dekrets hat Präsident Evo Morales in den Provinzen Luis Calvo und Hernando Siles des Departements Chuquisaca insgesamt 180'000 Hektar Land zugunsten de Guaraní enteignet um die aus der Knechtschaft der Grossgrundbestitzer zu befreien. Nach Schätzungen der ILO von 2004 lebten noch 5000-7000 Guaraní in Leibeigenschaft.
29. November 2007. Quelle: Basler Zeitung
[bearbeiten] Mapuche-Priester in Rom seliggesprochen
Erstmals wurde ein Ureinwohner Argentiniens von der katholischen Kirche seliggesprochen. Ceferino Namuncurá war Sohn des Mapuche-Häuptlings Manuel Namuncurá und Enkel des legendären Kriegers Calfucurá. Er starb in Rom während seiner Ausbildung zum Priester und wurde danach in seiner Heimat als Heiliger verehrt.
12. November 2007. Quelle: patagonia-argentina.com
[bearbeiten] Die UNO-Vollversammlung hat die Deklaration über die Rechte indigener Bevölkerungen angenommen.
Erstmals in der Geschichte wird den Urvölkern das Recht auf Selbstbestimmung zugestanden – auf dem Papier wenigstens.
17. September 2007. Quelle: Onlinereports
[bearbeiten] Landrechte der Tupinikim und Guarani gesichert!
Durch die Unterzeichnung der Dekrete Nr. 1463 und 1464 werden 18.070 Hektar den brasilianischen Tupinikim und Guarani Indianern zuerkannt. Allerdings steht die Umsetzung und praktische Rückgabe des Landes noch aus.
29. August 2007. Quelle: Pro Regenwald
[bearbeiten] Chile soll sich offiziell zur Schuld am Völkermord an den Ureinwohnern Feuerlands bekennen
Dies fordert der Abgeordnete Pedro Muñoz aus der Provinz Magellanes und möchte zur Ehrung der ausgerotteten Völker (Selknam, Alakaluf und Yámana) ein Denkmal errichten, das sowohl in der Hauptstadt Santiago, wie auch in der Provinzstadt Porvenir stehen soll. Seine Motion begründet er mit den gut dokumentierten Beweisen aus dem Abschlussbericht der Kommission für geschichtliche Wahrheit und für einen neuen Umgang mit den indianischen Völkern.
20. August 2007. Quelle: Mapuexpress
[bearbeiten] Verschwundene Metyktire wieder aufgetaucht
50 Jahre lang war das Indio-Volk der Metyktire verschwunden, nun ist es wieder aufgetaucht. 87 Personen der Metyktire haben nun offenbar vor den bewaffneten Holzfäller Schutz gesucht und diesen im Indio-Dorf Kapot gefunden. Ob es noch weitere Metyktire gibt, ist unbekannt.
04. Juni 2007. Quelle: Basler Zeitung
[bearbeiten] Hat Kometenhagel Clovis-Kultur beendet?
Möglicherweise hat ein Kometenhagel die Clovis-Kultur zum Verschwinden gebracht, vermuten Wissenschaftler nach der Untersuchung von Sedimentschichten. Die Explosion von Kometen vor 13'000 Jahren könnte riesige Brände in Nordamerika verursacht, den damaligen Eisschild destabilsiert und somit einen Klimawandel eingeleitet haben. Dies könnte das Ende der Clovis-Kultur bedeutet haben. Viele Wissenschaftler zweifeln diese neue Theorie an.
26. Mai 2007. Quelle: Wissenschaft.de
[bearbeiten] John Around Him gestorben
Der bekannte Lakota John Around Him ist heute verstorben. Er hatte schon seit längerem an Krebs gelitten. Around Him lebte in der Pine-Ridge-Reservation und hat sich stets für sein Volk eingesetzt. Unter anderem war er bis zuletzt Präsident der Lakota Waldorf Schule.
01. September 2006. Quelle: Persönliche Kontakte
[bearbeiten] Nur 20 Indianer-Sprachen überleben
In 40 Jahren werden in den USA nur noch 20 Indianer-Sprachen bestehen, sagte der Vorsitzende des US House Education and Workforce Committee am 31. August 2006 voraus. Zusätzliche finanzielle Unterstützung seitens der US-Regierung soll dieses düstere Szenario verhindern.
01. September 2006. Quelle: Associated Press
[bearbeiten] Irokesen-Konflikt spitzt sich zu
Offenbar denkt die Provinzregierung von Ontario darüber nach, den Notstand über Teile ihres Territoriums zu verhängen. Dies würde es ihr ermöglichen, die Armee gegen die irokesischen Landbesetzer einzusetzen. Die Landbesetzer verlangen, als eigenständige Nation behandelt zu werden und fordern Land zurück, das Kanada unrechtmässig erworben hätte.
Die Verhandlungen der Streitparteien schienen auf gutem Wege. Am Montag brachen die Irokesen eine Strassenblockade ab. Wenig später wurden sie von Nationalisten mit Steinen und Fäusten angegriffen und von der Polizei mit Pfefferspray. In der Folge erneuerten die Aufständischen ihre Strassenblockade. Inzwischen hat sich der kanadische muslimische Kongress, eine Vereinigung von 75'000 Muslimen, mit den Aufständischen solidarisch erklärt.
25. Mai 2006. Quelle: Junge Welt
[bearbeiten] Cayuga und Seneca vor Gericht abgeblitzt
Das Oberste Gericht der USA tritt nicht auf die Streitigkeiten der Cayuga- und der Cayuga-Seneca-Indianer mit dem US-Bundesstaat New York ein. Damit ist die Klage der beiden Stämme von höchster Instanz abgewiesen worden. 1980 forderten sie vor Gericht eine finanzielle Abfindung für 26'000 Hektaren Land im Zentrum von New York, das der Bundesstaat zwischen 1795 und 1807 erworben hatte. Die Seneca und Cayuga kritisierten, die damaligen Verträge seien nicht korrekt zustande gekommen. Das Gericht hatte ihnen in erster Instanz recht gegeben und ihnen 248 Millionen US-Dollar Entschädigung zugesprochen. Später hob ein Berufungsgericht das Urteil auf, weil zwischen dem Abschluss der Verträge und der Klage zu viel Zeit vergangen seien. Das Oberste Gericht bestätigt nun mit seinem Nichteintreten diese Ansicht.
17. Mai 2006. Quelle: Tages-Anzeiger
[bearbeiten] 1,9 Milliarden Dollar für kanadische Indigene
Die kanadische Regierung wird gegen 80'000 Indigenen, die in Internaten physisch und psychisch missbraucht wurden, gesamthaft 1,9 Milliarden Dollar Wiedergutmachung bezahlen. Dies hat das kanadische Parlament am Mittwoch beschlossen. Bereits die vorherige liberale Regierung Kanadas hat diese Vereinbarung ausgearbeitet; die amtierende konservative Regierung hat den Vorschlag nun genehmigt. Viele Indianer- und Inuit-Kinder wurden bis in die 1960er Jahre gewaltsam aus ihren Familien gerissen und zur Zwangsassimilierung in Internate gesteckt. Dort wurden viele von ihnen Opfer von sexuellen, gewaltätigen und seelischen Übergriffen.
13. Mai 2006. Quelle: Frankfurter Rundschau
[bearbeiten] Rocky-Boys-Reservation: Weniger Arbeitslose
Die Arbeitslosigkeit in der Rocky-Boys-Reservation (Anishinabe/Cree) ist 2005 auf 68% gesunken. 2003 lag sie noch bei 79%, 2001 gar bei 85 %. Allerdings sind diese Zahlen mit Vorsicht zu geniessen, da viele Beschäftigte bloss über Saisonstellen verfügen und sie nach wie vor unter der Armutsgrenze leben. Die neu geschaffenen Stellen kamen im privaten Sektor zustande.
7. Mai 2006. Quelle: Montana's News Station
[bearbeiten] Lakota-Station "KILI-Radio" lahm gelegt
In der letzten Woche schlug während eines Unwetters ein Blitz in den Sendemasten des "KILI-Radios - Stimme der Lakota-Nation" in der Pine-Ridge-Reservation ein und legte die Radiostation lahm. Sendemasten und Transmitter müssen ersetzt werden. Dazu benötigt KILI-Radio gegen 80'000 US-Dollar. Nach wie vor kann KILI-Radio über das Internet gehört werden [1]. Dieser Dienst erfreut sich steigender Beliebtheit. In den letzten 30 Tagen stieg die Nutzung des Online-Angebotes von 1'000 auf 13'000 Zuhörer pro Tag.
29. April 2006. Quelle: KILI Radio
[bearbeiten] Irokesen besetzen Land noch immer
Kanadische Polizei-Kräfte haben am 20. April sechzehn irokesische Landbesetzer festgenommen und die übrigen 45 weggeschafft. Stunden später haben 75 Irokesen das umstrittene Gelände in Ontario wieder besetzt. Um eine Eskalation zu verhindern, schritt die kanadische Polizei vorerst nicht mehr ein. Das Gelände umfasst etwa 10 Hektar. Die Provinz Ontario vertritt die Meinung, dass die Indianer es 1841 an Ontario abgetreten haben. Dem widersprechen die Irokesen. Die Landbesetzung dauert seit dem 28. Februar 2006.
22. April 2006. Quelle: BerlinOnline
[bearbeiten] Irokesische Besetzer bleiben standhaft
Seit dem 28. Februar 2006 besetzen Irokesen-Indianer ein Gelände der Henco Industries in Ontario, Kanada. Nun hat ein Gericht angeordnet, dass die Besetzer das Gelände räumen müssen. Dies lässt die Irokesen kalt. "Wir stehen nicht unter kanadischer Gerichtsbarkeit, wir sind eine souveräne Nation", entgegneten sie. Die kanadische Polizei hat das Recht, die Besetzer zu verhaften. Die irokesischen Besetzer machen geltend, das umstrittene Land sei ihnen vor 200 Jahren von der kanadischen Regierung gestohlen worden.
1. April 2006
[bearbeiten] Keine medizinische Hilfe mehr für Indianer ausserhalb von Reservationen
Die Regierung Bush will keine Gelder mehr für das Urban Indian Health Program (UIHP) zur Verfügung stellen. Damit wäre der Gesundheitsdienst für Indianer, die ausserhalb von Reservationen leben, faktisch zu Ende. Die betroffenen Indianer reagieren mit Unverständnis. Das UIHP wurde 1998 eingerichtet.
21. März 2006
[bearbeiten] UNO gibt Westlichen Shoshone recht
Das UN-Komitee für die Eliminierung von Rassendiskriminierung unterstützt die Westlichen Shoshone in ihrem Landrechtskampf gegen die USA. In einer Pressemitteilung schreibt das Komitee, sie hätten glaubwürdige Informationen erhalten, dass den Westlichen Shoshone ihre traditionellen Landrechte verweigert worden seien. Dieses Verhalten der USA würde den Shoshone Schaden zufügen, die nicht wieder gut zu machen wären. Das Komitee zeigt sich besorgt über die Haltung der USA, die Rechte der Shoshone auf ihr Land wären erloschen. Die USA wird aufgefordert mit den Shoshone in Kontakt zu treten und sämtliche Pläne einzufrieren, die das Land der Shoshone privatisieren sollen. Bis zum 15. Juli 2006 soll die USA das Komitee informieren, welche Schritte sie eingeleitet haben, um die Entscheidung des Komitees in die Tat umzusetzen.
Die Westlichen Shoshone und die USA streiten sich seit Jahren über die Rechte des Heimatlandes des Shoshone. Die Westlichen Shoshone machen den Vertrag von Ruby Valley aus dem Jahre 1863 geltend, wonach ihnen 240'000 km2 Land zustehen. Die USA ihrerseits akzeptieren den Vertrag nicht mehr und wollen auf dem umstrittenen Land unter anderem Uranabfälle deponieren.
16. März 2006
[bearbeiten] Indianer wollen an die Olympischen Spiele
Verschiedene indianische Organisationen in den USA und in Kanada streben an, dass die nordamerikanischen Indianer vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) als souveräne Nation akzteptiert werden. So erhoffen sie, die Hürden der Armut, die unter den indianischen Völkern weit verbreitet ist, überwinden und an den olympischen Spielen teilnehmen zu können. Der Sprecher des olympischen Komitees der USA will ihnen keine Hoffnung machen. Ihre Chancen stünden etwa so gut wie diejenige jeder anderen Amateur-Athleten. Allerdings sind auch andere Gebiete innerhalb eines Landes vom IOC akzeptiert, so z.B. die US-Territorien Guam und Puerto Rico oder auch Hongkong, das zu China gehört. In der Vergangenheit haben bereits einige indianische Athleten international für Aufsehen gesorgt, beispielsweise der Sauk und Fox Jim Thorpe, der Oglala-Lakota Billy Mills oder der Mohawk Alwyn Morris.
4. März 2006
[bearbeiten] Anerkennung der Mapuche in der neuen Verfassung
Die Konföderation der Mapuche-Völker (Confederación de Nacionalidades Mapuces) von Neuquén, Argentinien, hat der verfassungsgebenden Versammlung ihre Forderung um Anerkennung als Ureinwohnervölker eingereicht. Obwohl diese Rechte auf nationaler Ebene durch die Ratifizierung Argentiniens der ILO-Konvention 169 im Jahre 2000 garantiert sind, wollte die Provinzregierung den Mapuche kein Mitspracherecht bei der Ausarbeitung der neuen, sie betreffenden Verfassungsartikel einräumen und hat einen Gegenvorschlag eingebracht, der nur die Achtung ihrer ethnischen Identität und das Recht auf zweisprachige, multikulturelle Erziehung beinhält. Im weiteren werden sie den übrigen Einwohnern gleichgestellt. Dieser Vorschlag war für die Mapuche nicht annehmbar. Sie fordern die Anerkennung ihres Volkes und seiner Institutionen, sowie die Selbstbestimmung innerhalb ihres Territoriums und Kontrolle über die natürlichen Ressourcen. Nach gewaltsamer Unterdrückung ihrer Manifestationen mussten sie befürchten, dass das Thema ihrer Rechte von der verfassungsgebenden Versammlung nicht behandelt würde. Ein Durchbruch brachte eine von den Mapuche organisierte Versammlung, zu der Menschenrechtsorganisationen, sowie bekannte Persönlichkeiten, wie der Nobelpreisträger Adolfo Perez Esquivel, der Bischof von Neuquén, sowie der Filmemacher Fernando Solanas teilnahmen. Quasi in letzter Minute wurde die Behandlung der Rechte der Mapuche zugelassen und endete mit einem Sieg der Mapuche-Konföderation. Der neue Artikel in der Verfassung von Neuquén anerkennt die Präexistenz der indigenen Völker und garantiert ihnen das Recht auf Anerkennung ihrer Identität und auf zweisprachige und interkulturelle Erziehung. Die Provinz anerkennt ihre Gemeinden als juristische Personen und ihr Recht auf kollektiven Besitz der traditionell bewohnten Gebiete, sowie die Kontrolle ihrer natürlichen Ressourcen.
--Evocat 14:10, 25. Feb 2006 (UTC)
[bearbeiten] Westliche Shoshone bitten UNO um Hilfe
Noch diese Woche wird eine Delegation der Westlichen Shoshone nach Genf fliegen, um beim U.N. Committee vorstellig zu werden. Seit Jahrzehnten kämpfen die Westlichen Shohone um die Einhaltung des Landvertrages von Ruby Valley. 1863 hatten sie diesen Vertrag mit den USA abgeschlossen. Er sichert ihnen rund 240'000 km² Land zu, ein Gebiet - fast sechs Mal so gross wie die Schweiz - das unter anderem die Yucca Mountains und Ortschaften wie Elko und Tonopah umfasst. Obwohl gemäss den Shoshone noch immer rechtsgültig, akzeptieren die USA den Vertrag nicht. Stattdessen wollen sie in den Yucca Mountains Uranabfälle lagern. Die Bush-Regierung hat 2005 ein Gesetz verabschiedet, das den Westlichen Shoshone 145 Millionen US-Dollar zuspricht, wenn diese ihre Landrechtsklagen zurückziehen. Nun hoffen die Westlichen Shoshone um internationale Hilfe.
22. Februar 2006
[bearbeiten] Hunderte Yellowstone-Bisons werden geschlachtet
Seit dem 10. Januar wurden bislang 935 Bisons ausserhalb des Yellowstone-Nationalparkes
gefangen genommen - die meisten davon wurden oder werden geschlachtet. Jeden Winter verlassen Bisons auf der Suche nach Nahrung den Yellowstone-Nationalpark und dringen in Montana ein. Angeblich fürchten die Rancher in Montana, die Bisons könnten ihren Rindern die Krankheit Brucellose übertragen - allerdings ist bis heute kein einziger Fall einer solchen Übertragung bekannt. Verschiedene Indianer-Stämme würden die entlaufenen Bisons gerne vor der Schlachtbank retten und damit den Grundstock für eine Bisonzucht legen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die starke Rancher-Lobby indianische Konkurrenz verhindern möchte.
Die bislang für die Schlachtung gefangenen Bisons machen rund 17% der Population im Nationalpark aus. Vor dem Winter lebten etwa 4900 Bisons im Park. Weitere Bisons dürften diesen Winter noch geschlachtet werden.
18. Februar 2006
[bearbeiten] Bush soll Geronimo-Schädel zurückgeben
Die Grabreste des früheren Häuptlings Geronimo sollen ihre Ruhe wieder finden. Deshalb fordern die Apachen in einer Petition an den US-Kongress Geronimos Schädel und Knochen zurück. Diese seien 1918 von Prescott Sheldon Bush, dem Grossvater des heutigen US-Präsidenten, aus Geronimos Grab gestohlen worden. Prescott Sheldon Bush war ebenso Mitglied des Geheimbundes Skull & Bones wie der Präsident heute. Nachdem weder Gespräche mit dem Präsidenten-Bruder Jonathan Bush noch mit dem FBI zur Rückgabe der Grabreste geführt haben, versuchen es die Apachen nun mit der Online-Petition. Bereits haben knapp 4000 Personen sie unterzeichnet.
9. February 2006
[bearbeiten] Apachen sollen nicht skalpiert werden
In neuen Videospiel Gun müssen Apachen getötet und skalpiert werden, um den nächsten Level zu erreichen. Dagegen wehrt sich nun der amerikanische Indianer-Verband Association for American Indian Development (AAID). Er verlangt, dass die entsprechenden Szenen aus dem Spiel entfernt werden.
6. Februar 2006
[bearbeiten] Diné zerren Utah vor Gericht
Der US-Bundesstaat Utah muss belegen, wohin 35 Millionen US-Dollar des Navajo Trust Fund geflossen sind. Dies ordnete ein Bundesrichter an. Utah verwaltet ein Fonds in Höhe von 150 Millionen US-Dollar, der für die Gesundheit, Ausbildung und Wohlfahrt der Diné (Navajo) verwendet werden muss. Der Fonds wurde 1933 eröffnet, aus einem 37.5%-Anteil der Diné an den Einnahmen aus Öl- und Gasförderungen in der Navajo-Reservation. Die Diné haben Utah im Verdacht, aus diesem Fonds 35 Millionen US-Dollar veruntreut zu haben und haben 1992 eine entsprechende Sammelklage eingereicht.
26. Januar 2006
[bearbeiten] Chinesen wollen Amerika entdeckt haben
Am Montag präsentierten Chinesen in Peking eine Karte, die aus dem Jahr 1418 stammen soll. Auf der Karte ist der amerikanische Doppelkontinent deutlich zu sehen. Gemäss den chinesichen Angaben soll Admiral Zheng He mit 300 Schiffen und 30'000 Männern anfangs des 15. Jahrhunderts Amerika angesteuert haben. Egal, ob dies stimmen sollte, Zheng He wäre zwar vor Kolumbus in Amerika gewesen, nicht aber vor den Wikingern, die vermutlich bereits im 11. Jahrhundert in Amerika waren. Und es würde mich nicht erstaunen, wenn auch die Wikinger nicht die ersten Nicht-Amerikaner in Amerika gewesen sind.
17. Januar 2006
[bearbeiten] US-Lobbyist Abramoff und Indianer-Kasinos
In der heutigen NZZ am Sonntag geht ein Artikel dem wegen Betrugs angeklagten US-Lobbyisten Jack Abramoff und dessen Aktivitäten mit den indianischen Kasinos nach. Das Thema ist reichlich alt und wurde zumindest in den amerikanischen Medien schon Dutzende Male durchgekaut. Der NZZ-Artikel rückt die Coushattas-Indianer in Louisiana - bestehend aus 837 Mitgliedern - in den Vordergrund. Die Coushattas betreiben ein florierendes Kasino mit jährlich 300 MIllionen US-Dollar Umsatz. Dies ermöglicht den Stammesmitgliedern kostenlose Krankenversorgung sowie 30'000-40'000 US-Dollar Einkommen pro Familie. Damit das so bleibt, bezahlten die Coushattas Abramoff 30 Millionen US-Dollar. Er sollte mit seinem Einfluss in Washington dafür sorgen, dass ein benachbarter Stamm ihr geplantes Kasino nicht bauen konnte. Mit Erfolg.
15. January 2006
[bearbeiten] 25 Windmühlen auf dem Land kalifornischer Indianer
Diese Woche nahmen 25 neue Windmühlen mit je bis zu zwei Megawatt Leistung den Betrieb auf. Die Windfarm steht auf dem Land der Campo-Gruppe der Kumeyaay-Indianer im San Diego County, Kalifornien, und gehört dem australischen Konzern Babcock & Brown. Die Kumeyaay-Indianer erhalten sowohl Pachteinnahmen als auch einen Anteil der Stromverkäufe der nächsten 20 Jahre. Der in der Campo Indian Reservation generierte Strom reicht für 12'000 bis 15'000 Häuser.
Weitere Indianerstämme wie die Hopi, Diné und Lakota planen ebenfalls Windmühlen auf ihren jeweiligen Gebieten.
29. Dezember 2005

