Black Mesa

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Black Mesa (auch Big Mountain genannt) ist eine Hochebene im Navajo County, Arizona. Sie gehört den Navajo. Es ist seit 1000 Jahren das Land ihrer Ahnen, auf dem die Menschen nach wie vor traditionell als Schaf- und Ziegenhirten leben.

Als in den 1950er Jahren Kohlevorkommen auf der Black Mesa entdeckt wurden, sind die Grenzen der Reservation gegen den Willen der Bevölkerung verschoben worden. Ein Teil des Land, das sie bewohnen, ist seither offiziell nicht mehr ihres.

Seitdem werden die Kohleabbauaktivitäten ausgeweitet und nehmen Mensch und Tier die Lebensgrundlage:

  • Der ganze Wasserhaushalt des Gebiets ist nachhaltig gestört
  • Starke Zunahme von Atemwegs- und Lungenerkrankungen in Folge von Luftverschmutzung
  • Vernichtung von wichtigen Vorkommen heiliger bzw. medizinischer Kräuter.

Aufgrund der Ausweitung der Minen wurden viele Navajo zwangsumgesiedelt, teilweise in nuklearverseuchtes Gebiet. Die Kontaminierung basiert auf einem Dammbruch beim Uranabbau, der ganze Landstriche verseuchte. Die Produkte der Navajo sind dort nicht wie bisher vermarktbar. 13'000 Navajo sind an den Stadtrand von Flagstaff, einer Kleinstadt am Rande der Reservation, umgesiedelt worden. Sie erhalten keine Entschädigung und keine staatliche Hilfe, um sich in der neuen Situation zurechtzufinden. Da die Menschen durch die Zwangsumsiedlung ihr traditionelles Leben als Hirten aufgeben müssen, kam es zu einer kulturellen Entwurzelung mit negativen Folgen wie zum Beispiel Arbeitslosigkeit, einer hohen Kindersterblichkeitsrate, Kriminalität und einer ebenfalls hohen Selbstmordrate.

Den Menschen, die auf der Black Mesa bleiben, wird das Leben absichtlich erschwert:

  • Zuschüttung von Brunnen
  • Die Enteignung und Tötung von Herdentieren
  • Verbot neue Häuser zu errichten und bestehende zu renovieren
  • Behinderung religiöser Zeremonien

Die Lebensbedingungen auf der Black Mesa sind wegen des zunehmenden Wassermangels, der Luftverschmutzung und der psychischen Belastung aufgrund der Sprengungen beim Untertagebau, der Bedrohung durch das BIA und des Werkschutzes der Peabody Coal Company erheblich schlechter geworden. Den betroffenen Personen, die sich der Umsiedlung verweigern, bieten verschiedene europäische Menschenrechtsorganisationen ihre Hilfe an.

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