Cahuilla
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Die Cahuilla sind nordamerikanische Indianer im Süden Kaliforniens. Ihr ehemaliges Wohngebiet erstreckte sich südlich der San Bernardino und San Jacinto Mountains in einem Binnenlandbecken, das aus Wüstenebenen und zerklüfteten Canyons besteht. Eicheln und Mesquite, die Hauptnahrungsgrundlage vieler kalifornischer Indianer, fanden sie hier nur in gut bewässerten Gegenden in ausreichenden Mengen. Ihre Sprache gehört zur uto-aztekischen Sprachfamilie und ist heute nahezu ausgestorben.
Die Cahuilla wohnten in schilfgedeckten Hütten, in Adobehäusern oder in Sonnenschutzhütten ohne Wände und waren geschickte Korbmacher und Töpfer. Ihre soziale Organisation war patrilinear und anscheinend in zwei Hälften, Moietys, aufgeteilt, die für Abstammung und Eheschliessungen massgeblich waren. Es gab zusätzlich zahlreiche Gruppen und Klans, denen bestimmte Wohngebiete zugeordnet waren.
Am Ende des 20. Jahrhunderts wurden über 900 Nachkommen der Cahuilla gezählt. Nach der Einrichtung von Schutzgebieten durch die Behörden der USA erhielten auch die Cahuilla sieben Reservationen zugewiesen. Dieses Land verkauften sie und errichteten stattdessen in Erholungsgebieten wie Palm Springs touristische Attraktionen. Einige Cahuilla haben es in gut bewässerten landwirtschaftlich genutzten Gegenden, wie bei Salton Sea, zu Wohlstand gebracht.
[bearbeiten] Siehe auch
[bearbeiten] Literatur
- Lowell John Bean: Mukat's People: The Cahuilla Indians of Southern California. University of California Press, Berkeley, 1972
- Robert F. Heizer (Hrsg.): Handbook of North American Indians, Vol.8 California, Smithsonian Institution Press, Washington D.C. 1978 ISBN 0-16004-574-6
- A. L. Kroeber: Handbook of the Indians of California. Bureau of American Ethnology Bulletin No. 78. Washington, D.C., 1925
- Harry C. James: The Cahuilla Indians Malki Museum Press, Banning, California, 1969
[bearbeiten] Weblinks
- Homepage der Agua Caliente Band (engl.)
- Cahuilla (engl.)
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