Chibcha-Sprachen

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Chibcha ist eine Sprachfamilie in Amerika. Sie kommt hauptsächlich in Mittelamerika und Südamerika vor. Sie gehört zu den indigenen amerikanischen Sprachen.

Der ISO-Code ist 639-2.

Die Chibchasprache ist eine Familie der einheimischen indianischen Sprachen von Kolumbien und Zentralamerika. Der Name ist eine Abwandlung einer ausgestorbenen Sprache namens Chibcha oder Muisca, die von den Einwohnern in der Nähe der Stadt Bogotá bis zur Zeit der Entdeckung gesprochen wurde. Die Chibchasprache starb schnell aus, als am 10. Mai 1783 alle fremden Sprachen verboten wurden. Es wird aber heutzutage vermutet, dass die genetische und linguistische Abstammung der Chibcha eher in Costa Rica und Panama als in Kolumbien zu finden ist, wo auch die größte Vielzahl an Chibchasprachen zu finden sind.

Bis heute wurden mehr als zwei Millionen Grabstätten auf der östlichen Kordillere, zum Grossteil in der Nähe von Bogotá und Soacha, Tunja, Sogamoso, Chiscas, Hericá und Mesa de los Santos, ausgegraben. Dies wurde meist in den 1940er Jahren bewerkstelligt und leider sind die Informationen nur bruchstückartig dokumentiert. Durch das unkontrollierte Wachstum der Hauptstadt Bogotá sind wichtige Ausgrabungsstätten, zum Beispiel Soacha, heutzutage nicht mehr zugänglich.

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