Chiricahua
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| Hiu-hah, Chiricagui, Chiricahues, Chilecagez |
Die Chiricahua sind Indianer des nordamerikanischen Südwestens, gehören linguistisch der athapaskischen Sprache aus der Na-Dene-Sprachfamilie an und zählen zu den östlichen Apachenstämmen (Eastern Apache).
Inhaltsverzeichnis |
Name
Chiricahua stammt aus dem Nahuatl, heisst Grosser Berg und bezeichnet die frühere bergige Heimat im Südosten Arizonas. Sie selbst nennen sich Hiu-hah, Volk der aufgehenden Sonne.
Gruppen der Chiricahua
Es gab vier Gruppen bei den Chiricahua:
- Chokonen (Chiricahua )
- Bedonkohe (Mimbreño)
- Chihenne (Ojo Caliente, Warm Springs)
- Nednhi (Bronco Apache)
Bekannte Chiricahua
- Chokonen: Cochise, Chihuahua, Naiche, Ulzana
- Bedonkohe: Geronimo, Mangas Coloradas
- Chihenne: Loco, Lozen, Nana, Victorio
- Nednhi: Juh, Natiza
Wohngebiet
Ihr ehemaliges Wohngebiet lag im südwestlichen New Mexico und südöstlichen Arizona, etwa von den Dragoon Mountains in Arizona im Westen bis zum Rio Grande im Osten und vom Rio Salado im Norden bis zur heutigen Stadt Las Cruces im Süden und erstreckte sich über ca. 800 km in beiden Richtungen. Die vorher hier lebenden Zuni wurden vertrieben; das Wort Apache stammt aus der Zuni-Sprache und bedeutet Feind. Dieses Wort wurde von den Spaniern, später von den Mexikanern und auch Amerikanern übernommen.
Lebensweise
Die Chiricahua waren in vier Gruppen (engl. Bands) aufgeteilt, die in der Regel aus lokalen Gruppen von 10 bis 30 Mitglieder grossen Familien bestanden und eigenes Land bewohnten. Jede Gruppe bestritt ihren Lebensunterhalt durch die Jagd auf Hirsche und andere Tiere und das Sammeln von Wildgemüse. Ihre Siedlungen oder besser Lagerplätze wurden oft gewechselt. Als sie den Südwesten erreichten, gesellten sich der Feldbau und das Beutemachen auf Raubzügen zu dieser wirtschaftlichen Basis. Aus Furcht vor Vergeltung lebten die Chiricahua in geschützten Hochlandregionen, in Canyons und Gebirgstälern. Die Überfälle wurden von lokalen Gruppen, nicht aber auf Stammesebene verübt. Sie liefen nach einem Muster ab, das man heute mit Guerilla-Taktik vergleichen würde. Ziel war es aber nicht, seinen Gegner zu töten. Die Krieger erlangten keinen besonderen Status, wenn sie ihren Feind töteten und niemals nahmen sie Skalps. Doch errangen sie Prestige, wenn es ihnen gelang, für ihre Familie Nahrungsvorräte und Pferde zu erbeuten. Begegnungen mit dem Feind galt es tunlichst zu vermeiden. Diese Raubzüge wurden meistens dann organisiert, wenn die Vorräte zur Neige gingen. Nur die lokalen Gruppen hatten Anführer, aber es gab keine anerkannten Häuptlinge eines ganzen Stammes. Diese Anführer besaßen Prestige, den sie sich durch ihre Fähigkeiten und durch persönliche Überzeugungskraft erworben hatten.
Zwischen Überfällen und Kriegszügen bestand für die Chiricahua ein strikter sozialer Unterschied. Ein Kriegszug wurde organisiert, um den Tod eines anderen Gruppenangehörigen zu rächen, und immer war ein Verwandter des Toten dabei der Anführer. Die Ansichten der Apachen über den Krieg standen generell in starkem Gegensatz zu den Vorstellungen der Plains-Indianer. Es gab keine Kriegerbünde, und jene kämpferische Begeisterung, auch in aussichtsloser Lage standhalten zu wollen, war ihnen ebenso fremd, wie der Brauch des Coup-Zählens. Legendäre Gestalten, wie Geronimo, Naiche oder Cochise wurden deshalb berühmt, weil es ihnen immer wieder gelang, der weit überlegenen US-Kavallerie mit List ein Schnippchen zu schlagen.
Religion und Kultur
Wie die meisten Indianer waren die Chiricahua tiefreligiöse Menschen. Die Geister, von denen sie glaubten, sie würden die gesamte Natur beseelen, mussten regelmässig durch Zeremonien im privaten Kreis besänftigt werden. Am wichtigsten aber unter den wenigen öffentlichen Zeremonien war der Tanz, wenn ein Mädchen die Pubertät erreichte. Der Brauch verlangte, dass jedem Mädchen diese Ehre zuteil wurde. Die verstreut lebenden Angehörigen einer Gruppe kamen dann zusammen, um den Geistern dafür zu danken, dass das Mädchen gesund das gebärfähige Alter erreicht hatte und folglich dabei helfen konnte, die Zukunft des Stammes zu sichern.
Geschichte
Die Legende
Am Anfang lag die Welt in Dunkelheit und es gab weder die Sonne noch den Tag. In der immer währenden Finsternis leuchteten weder der Mond noch die Sterne. Doch es gab viele Arten von Tieren auf der Welt, darunter auch schreckliche, namenlose Ungeheuer. In dieser Welt konnten keine Menschen leben, weil sie sofort von Schlangen und anderen wilden Tieren getötet worden wären.
Ein Kind jedoch gab es, das von keiner Bestie gefressen wurde. Seine Mutter, die Weiß bemalte Frau (engl. White painted Woman) hatte es vor einem Menschen fressenden Drachen versteckt. Als der Junge größer wurde, ging er auf die Jagd. Eines Tages begegnete ihm in den Bergen der Drache. Der Junge schoss drei Pfeile durch seinen Schuppenpanzer und durchbohrte mit einem vierten sogar sein Herz. Der Name dieses Jägers war Inde, der erste seines Stammes. Diese oder ähnliche Schöpfungsgeschichten sind überall bei den Apachen im Umlauf.
Frühgeschichte
Die athapaskisch sprechenden Völker waren die letzte grosse indianische Gruppe, die in den Südwesten der USA kamen. Urprünglich im nordwestlichen Kanada und in Alaska zu Hause, drangen sie Ende des 14. und Anfang des 15. Jahrhundert, also nicht allzu lange vor Ankunft der Spanier, in den Südwesten vor. Ohne sich dessen bewusst zu sein, brachten Francisco de Coronado und seine Expedition eine neue Art der Fortbewegung in das Land der Apachen, das Pferd, von dem diese mehr als alle übrigen Stämme des Südwestens Gebrauch machen sollten. Mit dem Pferd bekamen sie ein Lasttier, eine neue Nahrungsquelle und ein verlässliches Transporttier, mit dem sie in der Lage waren, ihren bisherigen Aktionsradius weit auszudehnen. Das weite Stammesgebiet war aufgeteilt unter einem locker zusammenhängenden Bund von Gruppen, die sich zuweilen sogar bekriegten. Dennoch wurden sie von den Völkern, mit denen sie in Konflikt gerieten, als ein einziger Feind angesehen.
Die Chiricahua widersetzten sich der Kolonisierung durch Überfälle und Gewaltakte. Mehrfach mussten sich die weißen Eindringlinge vorüber gehend wieder zurück ziehen. Ihre ausgedehnten Plünderungszüge bis tief nach Mexiko hinein waren gefürchtet und berüchtigt. Frühe spanische Berichte bezeichneten diese Indianer nicht als Apachen, sondern als Sumas, Jocomes und Janos, aber es handelte sich unzweifelhaft um athapaskisch sprechende Gruppen, wahrscheinlich um Chiricahua oder Mimbreño. Im 18. Jahrhundert wurden sie allgemein als Apachen bezeichnet.
Versuche, diese Stämme zu missionieren, endeten 1684 in einer gross angelegten Rebellion. Um ihre Siedlungen vor erneuten Angriffen der Chiricahua zu schützen, errichteten die Spanier eine Kette von befestigten Militärposten (span. Presidio) im nördlichen Mexiko. Doch eine defensive Kriegsführung war wirkungslos gegenüber der Guerilla-Taktik der Indianer. Außerdem waren die Apachen nicht daran interessiert, die Spanier aus dem Land zu treiben, sondern vielmehr an der Erbeutung von Pferden, Vieh und Lebensmitteln. Strafexpeditionen gegen die Chiricahua in ihrem eigenen Land waren durchweg erfolglos, weil die Indianer Kämpfen geschickt auswichen.
Die Spanier versuchten es dann mit einer neuen Taktik. Man ermutigte die Apachen, in der Nähe der Presidios zu siedeln, wo sie vier Mal im Jahr Nahrungsmittel, Decken, Kleidung und Alkohol bekamen, bis sie von den Spaniern abhängig waren.
Das 19. Jahrhundert
Der Plan war bis 1811 erfolgreich, als die Mexikaner die Lieferungen aus Geldmangel einstellten. Alsbald nahmen die Chiricahua die Überfälle wieder auf und diese wurden noch zahlreicher und ausgedehnter als zuvor. Plündernde Apachen zogen bis nach Hermosillo in Sonora und 1848 musste Tubac gemeinsam mit vielen anderen mexikanischen Siedlungen geräumt werden.
Als die nördlichen Provinzen Mexikos 1848 durch den Vertrag von Guadeloupe Hidalgo an die USA fielen, betrachtteten die Chiricahua die Amerikaner zunächst als Freunde und Verbündete gegen die verhassten Mexikaner. Aber nach Gold- und Silberfunden in Arizona kam es zu ersten Spannungen zwischen Goldsuchern und Apachen in den 1850er Jahren. Das größte Problem jedoch war die Forderung der US-Regierung, dass die Chiricahua die Überfälle auf mexikanische Siedlungen jenseits der Grenze einstellen sollten.
Cochise
1858 wurde die transkontinentale Postkutschenlinie Butterfield Overland eingerichtet, die quer durch das Land der Chiricahua über den strategisch wichtigen Apache-Pass führte. Dort wurde mit dem Einverständnis von Cochise, einem Häuptling der Chiricahua, eine Poststation eingerichtet. Aber im Jahre 1861 gab es einen Zwischenfall, der zu einem offenen Krieg zwischen der US-Armee und Cochise führen sollte. Cochise, der mit seiner Familie zum Apache-Pass gekommen war, wurde fälschlicherweise beschuldigt, einen 10 jährigen Jungen entführt zu haben. George N. Bascom, ein junger ehrgeiziger Leutnant, nahm deshalb Cochise und seine Familie fest. Cochise konnte entkommen und versuchte, die gefangenen Familienmitglieder zu befreien. Nun aber eskalierte die Situation. Cochise überfiel mit einigen Kriegern einen Frachtwagenzug und tötete acht mexikanische Fuhrleute. Daraufhin ließ Leutnant Bascom Cochises Bruder und zwei Neffen aufhängen. Cochise beschloss, die Amerikaner aus seinem Land wieder zu vertreiben und sammelte seine Krieger zu einem blutigen Feldzug. Sie kamen aus den Bergen herab und überfielen weitere Frachtkarawanen, Postkutschen, Bergwerke und kleinere Siedlungen. Die Siedler der gesamten Region ergriffen die Flucht und zwei Monate später hatten Cochise und seine Chiricahua einer Schätzung nach 150 Weisse umgebracht.
Cochise verbündete sich mit Mangas Coloradas, einem Häuptling der Mimbreño, und führte 10 Jahre lang einen unerbittlichen Guerilla-Krieg gegen die Weissen. Obwohl sich nie genau feststellen liess, wie viele Menschen Cochise zum Opfer fielen, war diese Zahl sicher so hoch, dass sie bei den obersten Bundesbehörden grosse Besorgnis auslösten. 1872 schickte Präsident Ulysses Grant einen General aus dem Bürgerkrieg, Oliver O. Howard, zu Cochise und schliesslich wurde ein Friedensvertrag geschlossen. Die Chiricahua durften ihre Lebensweise, ihre Waffen und ihr herkömmliches Jagdgebiet behalten. Die Reservation umfasste die Chiricahua und Dragoon Mountains, in denen der Stamm seit vielen Generationen gelebt und gejagt hatte. Im Jahre 1874 starb Cochise im Alter von 51 Jahren. Sein ältester Sohn Tahzey willigte ein, in die San-Carlos-Reservation am Gila River umzusiedeln.
Geronimo
Aber einige Führer anderer Gruppen weigerten sich, das freie Leben aufzugeben, darunter auch Geronimo, der eigentlich Gokhlayeh (Einer, der gähnt) hiess. Ebenso wie Geronimo benutzten immer mehr Krieger der Chiricahua die Reservation lediglich als eine Art Zufluchtsstätte. Sie unternahmen im nahen Mexiko ihre Beutezüge und kehrten dann zurück, wenn ihnen der Boden dort zu heiss unter den Füßen wurde. Sie brachten oft gestohlene Pferde und Rinder mit, die sie an ihre Stammesangehörigen in der Reservation verkauften.
In den folgenden Jahren machte sich Geronimo in der Geschichte des Westens den Namen, der ihn weit über die Grenzen Arizonas bekannt werden liess: Als letzter Widerstandskämpfer, der fest entschlossen war, für seine Freiheit und die überlieferte Lebensweise länger und heftiger zu kämpfen, als jeder andere Indianer. Als seine Überfälle Mexiko und den Vereinigten Staaten 1882 unerträglich wurden, vereinbarten beide Staaten, dass die Indianer jagenden Truppen beider Länder berechtigt waren, die Verfolgung bis zu 320 Kilometer (200 Meilen) in das Hoheitsgebiet des anderen Landes auszudehnen.
Oberbefehlshaber der amerikanischen Truppen war General George Croo], der sich schon in anderen Feldzügen gegen Indianer bewährt hatte. Crook entwickelte eine eigene Taktik, die sich bald als erfolgreich erweisen sollte. Er war überzeugt davon, dass man einen Apachen braucht, um einen anderen Apachen zu fangen. So verstärkte er seine Kavallerietruppen um 193 Indianerspäher (engl. Scouts), die er in der Reservation anwarb. Selbst die gejagten Indianer empfanden das Tun der Scouts nicht als Verrat, denn schließlich hatten sich einzelne Stämme von jeher untereinander bekriegt und die tödliche Langeweile in der Reservation tat ein Übriges. Diese Neuerung machte sich bald bezahlt, als eine Gruppe dieser Späher im Mai 1883 ein Apachen-Lager in den mexikanischen Bergen entdeckte und man die Krieger überwältigen konnte. Geronimo war nun bereit, mit Crook zu verhandeln. Der General wusste, dass die Chiricahua über das ganze Land verstreut lebten, gab Geronimo zwei Monate Zeit, um seine Leute zu sammeln und in die Reservation zurück zu führen. Geronimo hielt sich an das Versprechen und kehrte im März 1884 zurück, allerdings erst nach neun Monaten.
In einem 1884 verfassten Brief an seine Vorgesetzten bemerkt Crook stolz, dass "zum ersten Mal in der Geschichte jeder Angehörige des Apachen-Stammes in Frieden lebe." Aber der Frieden war nur von kurzer Dauer. Ein Jahr später brach Geronimo wieder aus und nahm 42 Männer und 92 Kinder und Frauen mit. Crook sammelte eine Streitmacht, wie es sie noch in keinem der Apachen-Kriege gegeben hatte - 20 Einheiten Kavallerie und mehr als 200 Späher, insgesamt mehr als 3.000 Mann. Den ganzen Winter 1885/1886 jagten Cooks Truppen den Feind in der Sierra Madre in Mexiko. Im März 1886 liess sich Geronimo zu einem Treffen mit Crook einige Kilometer südlich der Grenze überreden. Crook und Geronimo verhandelten zwei Tage lang und wieder erklärte sich Geronimo bereit, in die Reservation zurück zu kehren. Aber bei Nacht und Regen besann er sich eines Besseren und machte sich erneut aus dem Staub, mit ihm flohen 20 Krieger und 18 Frauen und Kinder.
Crook wurde schon seit einiger Zeit von der Presse angegriffen, er sei zu human gegenüber den Apachen. Als auch sein Vorgesetzter, General Philip Sheridan, ihn dafür rügte, trat Crook von seinem Kommando zurück. Sein Nachfolger wurde General Nelson Miles. Für die Jagd auf Geronimo stellte dieser sogar 5.000 Mann zusammen und auf den Bergen ließ er 30 Spiegel-Telegrafen errichten. Als sich die Chiricahua diesem Massenaufgebot an Menschenjägern immer wieder geschickt entzogen und ihre Beutezüge nach Belieben fortsetzten, breitete sich panische Angst unter den Bewohnern der Region aus. Im Juli 1886 legte Geronimo mitten in der Sierra Madre eine Ruhepause ein und hatte keinen einzigen Mann verloren. Ende August war er endlich bereit, mit General Miles zu sprechen. Am 3. September ergab er sich und wurde mit weiteren 381 Chiricahua wurden mit Ketten an Händen und Füßen gefesselt als Kriegsgefangene nach Florida in die Verbannung geschickt. Viele von ihnen starben dort an Krankheiten, vor allen Dingen auf Grund des ungewohnten Klimas.
Das 20. Jahrhundert
1894 brachte man Geronimo und die restlichen Chiricahua schließlich in ein Militär-Gefängnis nach Fort Sill in Oklahoma. Geronimo selbst wurde zum Ausstellungsstück degradiert und trat 1901 in Präsident Theodore Roosevelts Inaugurationsparade und 1904 bei der Weltausstellung in St. Louis auf. Er starb am 17. Februar 1909 in Fort Sill. Die übrigen Stammesmitglieder durften erst 1913, nach 27 Jahren in der Verbannung, in die Mescalero-Reservation in New Mexico umziehen. 187 Chiricahua gingen nach Süden und 84 blieben in Oklahoma. 1977 wurde der Stamm offiziell als Fort Sill Apache anerkannt und hat heute 420 Angehörige. Die nach New Mexico gezogenen Chiricahua gehören seit 1964 zu den Mescalero.
Im Verlauf des 20. Jahrhunderts diente die Geschichte der Chiricahua und deren Anführer als Stoff für zahlreiche Western-Filme Hollywoods und Western-Romane.
Siehe auch
Literatur
- Redaktion Time-Life Bücher: Die grossen Häuptlinge, Time-Life Books Inc., 1978
- Alvin M. Josephy jr.: Die Welt der Indianer, Frederking & Thaler GmbH, München, 1994
- Alvin M. Josephy jr.: 500 Nations, Frederking & Thaler GmbH, München, 1996
- John Gattuso (Hrsg.): Indianer-Reservate U.S.A., APA Guides, RV Reise- und Verkehrsverlag, 1992
- Tom Bathi: Southwestern Indian Tribes, KC Publications, Las Vegas, 1995
- Siegfried Augustin: Die Geschichte der Indianer, Nymphenburger, München 1995
- Dee Brown: Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses, Hoffmann&Campe, Hamburg 1972
- Castetter, Edward F.; & Opler, Morris E. (1936): The ethnobiology of the Chiricahua and Mescalero Apache: The use of plants for foods, beverages and narcotics. Ethnobiological studies in the American Southwest, (Vol. 3); Biological series (Vol. 4, No. 5); Bulletin, University of New Mexico, whole, (No. 297). Albuquerque: University of New Mexico Press.
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- Opler, Morris E. (1933): An analysis of Mescalero and Chiricahua Apache social organization in the light of their systems of relationship. Unpublished doctoral dissertation, University of Chicago.
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- Opler, Morris E. (1937): An outline of Chiricahua Apache social organization. In: F. Egan (Ed.), Social anthropology of North American tribes (pp. 171-239). Chicago: University of Chicago Press.
- Opler, Morris E. (1938): A Chiricahua Apache's account of the Geronimo campaign of 1886. New Mexico Historical Review, 13 (4), 360-386.
- Opler, Morris E. (1941): An Apache life-way: The economic, social, and religious institutions of the Chiricahua Indians. Chicago: The University of Chicago Press. (Reprinted in 1962 by Chicago: University of Chicago Press; in 1965 by New York: Cooper Square Publishers; in 1965 by Chicago: University of Chicago Press; & in 1994 by Lincoln: University of Nebraska Press, ISBN 0-80328610-4).
- Opler, Morris E. (1942): The identity of the Apache Mansos. American Anthropologist, 44 (1), 725.
- Opler, Morris E. (1946): Chiricahua Apache material relating to sorcery. Primitive Man, 19 (3-4), 81-92.
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- Opler, Morris E. (1947): Notes on Chiricahua Apache culture, I: Supernatural power and the shaman. Primitive Man, 20 (1-2), 1-14.
- Opler, Morris E. (1983): Chiricahua Apache. In A. Ortiz (Ed.), Southwest (pp. 401-418). Handbook of North American Indians (Vol. 10). Washington, D.C.: Smithsonian Institution.
- Opler, Morris E.; & French, David H. (1941): Myths and tales of the Chiricahua Apache Indians. Memoirs of the American folk-lore society, (Vol. 37). New York: American Folk-lore Society. (Reprinted in 1969 by New York: Kraus Reprint Co.; in 1970 by New York; in 1976 by Millwood, NY: Kraus Reprint Co.; & in 1994 under M. E. Opler, Morris by Lincoln: University of Nebraska Press. ISBN 0-80328602-3).
- Opler, Morris E.; & Hoijer, Harry: (1940). The raid and war-path language of the Chiricahua Apache. American Anthropologist, 42 (4), 617-634.
- Schroeder, Albert H. (1974): A study of the Apache Indians: Parts IV and V. Apache Indians (No. 4), American Indian ethnohistory, Indians of the Southwest. New York: Garland.
Weblinks
- Fort Sill Apache
- Chiricahua-Warm-Springs-Fort-Sill-Apachen-Gruppe von Oklahoma
- Fort-Sill-Apachen (inoffiziell)
- Chiricahua- und Mescalero-Apachen-Texts
Siehe auch
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