Dogrib

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Die Tłįchǫ, auch als Dogrib bekannt, sind ein Indianer-Volk (First Nation) Kanadas in den Nordwestterritorien. Die Sprache Dogrib gehört zu der athapaskischen Gruppe der Sprachfamilie Na-Dene.

Am 25. August 2003 unterzeichneten die Dogrib mit der kanadischen Regierung einen Vertrag über den Landbesitz. Die Übereinkunft wird eine Fläche von 39.000 km² zwischen dem Grossen Bärensee und dem Grossen Sklavensee in den Nordwestterritorien in Besitz der Dogrib überführen.

Die Dogrib werden ihre eigenen Regierungsorgane in den vier Gemeinden des Territoriums haben, von denen der Chef ein Dogrib sein muss, obgleich jeder Ratsmitglied werden und wählen darf. Die Legislative wird neben anderen Autoritäten die Macht haben, Steuern einzutreiben, Ressourcentantiemen einzubeziehen, die aktuell noch zur Bundesregierung fliessen, und die Jagd, Fischerei und Entwicklung in der Industrie zu kontrollieren.

Die Dogrib werden auch Zahlungen von 152 Millionen kanadische Dollar über 15 Jahre erhalten und jährlich ca. 3,5 Millionen Dollar.

Die Bundesregierung wird die Kontrolle über das Strafrecht, das in ganz Kanada gilt, behalten und die Nordwestterritorien werden Dienstleistungen wie Gesundheitsversorgung und Bildung kontrollieren.

Dieser Prozess der Landvergabe nahm 20 Jahre in Anspruch. Ein ähnlicher Prozess mit den Inuit in den Nordwestterritorien brachte die Erschaffung des neuen Territoriums Nunavut mit sich. Obgleich die Dogrib kein separates Territorium wollen, rief die Ausdehnung ihrer Macht Vergleiche hervor, sowohl mit der Geburt Nunavuts, als auch mit der Erschaffung der Nordwestterritorien-Regierung 1967.

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