Incomindios:Regionalgruppe Basel
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Jahresbericht 2011
Arbeit in kleinem Kreis
Da mehrere Aktivmitglieder zurückgetreten sind, kann unsere klein gewordenen Gruppe keine regelmässigen Sitzungen mehr abhalten und Veranstaltungen sind uns dadurch nicht möglich. Jedoch bleiben wir untereinander in engem Kontakt und tauschen unsere Meinungen und Informationen regelmässig über eMail aus. Unser Interesse für das Thema der Urvölker Amerikas ist gross; Bea und Christa waren mehrmals in Genf anlässlich der EMRIP Sitzungen und Hanspeter verbringt jedes Jahr einen Monat in Kanada. Da uns der direkte Kontakt zu Indigenen wichtig ist, haben wir beschlossen, die sich in der Schweiz befindenden Vertreter zu Treffen einzuladen um so unsere Kenntnisse zu erweitern.
So hat uns im Anschluss an die EMRIP der Mapuche Jorge Quilaqueo besucht und am 1. August 2011 trafen wir uns zu einer informellen Zusammenkunft im Garten der Familie Vocat, an der auch Ron Barnes und Tomas Condori teilnahmen. Daraus resultierte eine freundschaftliche Gesprächsrunde in vier Sprachen, die unser Interesse an weiteren Treffen weckte, welche auch bei unseren indigenen Partnern grosse Zustimmung fanden. Auch werden wir weiterhin unsere indigenen Freunde nach unseren Möglichkeiten ideell und materiell unterstützen.
Jahresbericht 2005
Not macht erfinderisch
Nachdem der Verkaufserlös des 1. Mai-Standes auf dem Barfüsserplatz Basel wider Erwarten schlecht ausgefallen war, fehlten der AG "Indigene im Internet" das für das Jahr 2005 budgetierte Geld von rund US$ 1'000.--. Selbstloser Einsatz, gepaart mit einer gehörigen Portion Idealismus sowie Ausdauer, schafften diesem Notstand Abhilfe. In Zusammenarbeit mit Hanspeter Berger, ebenfalls Mitglied von Incomindios, war die AG-Leiterin Elsbeth Vocat allwöchentlich am Sonntagsflohmarkt auf der Erlenmatt anzutreffen.
Bis zu drei Autoladungen verschiedenster Waren (vom Kohlebügeleisen bis zum Faxgerät, vom Militärhelm zur Keramikvase und jeglicher Art von Krimskrams) galt es jedes Mal zu verladen, auszupacken und am Stand attraktiv zu präsentieren und abends das nicht Verkaufte wieder erneut in den Autos zu verstauen. Mit Unterstützung ihrer Familien nahmen Elsbeth und Hanspeter von Mitte Mai bis Mitte November an 29 Sonntagen jeweils von 9 bis 17 Uhr aktiv am Flohmarktgeschehen teil - und dies bei jedem Wetter und nach einer langen Arbeitswoche, dazu kamen noch zusätzlich ein paar Fahrten an die UNO in Genf um Indigene zu treffen. Ein Einsatz für Incomindios, der an guten Tage einen erfreulichen Erlös einbrachte. Manchmal aber reichten die Einnahmen nur gerade zur Deckung der Standgebühren. Der Lohn der Arbeit waren am Ende der Saison rund Fr. 1'400.--, die als Spende für ein Projekt in Peru der AG "Indigene im Internet" zugute kamen. Daneben bot der Flohmarkt aber auch Gelegenheit für viele interessante Gespräche und somit Bekanntmachen der Ziele und Aufgaben von Incomindios.
An dieser Stelle unser Dank all' denen, die sich unermüdlich für die Anliegen der Indigenen einsetzen, sei dies nun offiziell, in Zusammenarbeit mit andern oder ganz still und leise im Hintergrund.