Koyukon
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Die Koyukon sind eine Gruppe athapaskischer Menschen in Nordalaska. Ihre ursprüngliche Heimat ist entlang des Koyukuk River und Yukon River, wo sie sich seit Tausenden von Jahren durch Jagen und Fallenstellen ernährten. Viele Koyukon leben heutzutage auf ähnliche Weise.
[bearbeiten] Geschichte
Die ersten Europäer, die das Koyukon-Territorium erreichten, waren Russen, die 1838 über den Yukon River nach Nulato kamen. Sie fanden Gegenstände wie Eisentöpfe, Glasperlen, Kleidungsstücke und Tabak vor, Gegenstände, welche die Koyukon durch den Handel mit Küsteninuit erhielten. Die ersten Weissen verbreiteten eine Pocken-Epidemie. In den nachfolgenden Jahren sollten europäische Krankheiten die Bevölkerung der Koyukon drastisch dezimieren. Die relative Isolation entlang des Koyukuk River dauerte bis 1888, als der Goldrausch mehr als tausend Weisse zum Fluss trieb. Viele von ihnen verliessen das Gebiet im folgenden Winter wieder.
[bearbeiten] Weblinks
- Karte des Siedlungslands der Koyukon
- Eintrag beim Alaska Native Language Center der University of Alaska Fairbanks
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