Liste von gewaltsamen Konflikten der Indianer Nordamerikas/16. Jahrhundert

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1500 - 1549

  • 1501: Gaspar Corte Real versklavt 50 Beothuk nach Portugal.
  • 1513: Ponce de Leon nimmt vier Calusa gefangen.
  • 1521: Calusa töten Juan Ponce de Léon.
  • 1540: Francisco Vasquez de Coronado greift am 7. Juli das Zunidorf Hawikuh an.
  • 1540: Am 18. Oktober wurde zwischen den Spaniern und Mobile (Choctaw) die Schlacht von Mauvilla ausgetragen .
  • 1541: Mit einem einsetzenden Aufstand konfrontiert, überfällt Francisco Vásquez de Coronado das Moho-Pueblo, ein Zentrum des indianischen Widerstandes. Seine Männer werden beim Versuch, die Wände des Pueblo zu ersteigen, abgewehrt. Coronado belagert nun das Pueblo während drei Monaten. Bedingt durch den Wassermangel versuchen die Moho zu fliehen. Die Spanier töten mehr als 200 Männer, Frauen und Kinder.
  • 1541: An die hundert Chickasaw greifen am 4. März de Sotos Kriegstruppe an. Ungefähr zwölf Spanier wurden getötet. Die Spanier verloren eine grosse Anzahl Pferde und Vieh. Die Verluste der Indianer waren gering.
  • 1541: Spanier unter Hernandez de Soto kämpfen am 8. Oktober in Tula, nahe dem heutigen Harrison im Boone County in Arkansas gegen die Caddo.
  • 1542: Am 23. November legt Juan Rodriguez Cabrillo mit seinem Schiff an der Santa Catalina Insel in Kalifornien zum Überwintern an. Während des Winters fanden zwischen Cabrillos Männern und den Einheimischen der Insel eine Serie von Kleinkriegen statt.


1550 - 1599

  • 1570: Das spanische Fort Tequesta an der Mündung des Miami River wird von den Tequesta (Tegesta) niedergebrannt.
  • 1571: Der Jesuit Luis De Quiros und zwei Novizen werden am 4. Februar nahe Yorktown in Virginia von den Powhatan getötet.
  • 1571: Der Jesuit Juan Batista De Segura und vier andere Mitglieder einer Jesuitenmission wurden am 9. Februar von den Powhatan nahe Yorktown in Virginia ermordet. Ein Jahr später rächt Pedro Menéndez De Avilés den Tod der Missionare durch Hängen von acht Powhatan an der Rah seines Schiffes.
  • 1576: Das 1566 von Spaniern erbaute Fort San Felipe auf Parris Island in South Carolina wird von Indianern zerstört.
  • 1585: Nach der ersten Begegnung vom 16. Juli zwischen der Roanoke-Kolonie und dem Dorf Aquascogoc der Algonkin im heutigen Hyde County in North Carolina, entdecken Kolonisten das einer ihrer silbernen Becher fehlt. Geführt vom Koloniengouverneur Ralph Lane, gehen die Kolonisten in das Indianerdorf zurück, um die Rückgabe des Bechers zu fordern. Die Indianer weigern sich. Daraufhin brennen die Engländer Aquascogoc nieder und zerstören ihre Maisfelder. Dies ist einer der ersten signifikanten Konflikte zwischen Europäern und Indianern.
  • 1587: Eine Gruppe englischer Siedler greift am 9. August ein Roanoke-Dorf in North Carolina an und töten einige Croatoan (Lumbee).
  • 1597: Guale-Rebellion der Guale gegen die Spanier im heutigen US-Bundesstaat Georgia.
  • 1598: Spanier unter Juan de Zaldivar bitten am 4. Dezember die Acoma um Mehl. Die Acoma die selbst zu wenig Lebensmittel haben, sind bereit es ihnen zu geben. Einer der Soldaten entwendet zwei Truthähne. Daraufhin entbrennt ein Kampf, bei dem dreissig der neunzig Spanier getötet werden. Unter den Toten befindet sich auch Juan de Zaldivar.
  • 1599: Für die am 4. Dezember 1598 getöteten Spanier, führt am 12. Februar Juan de Oñate einen Vergeltungsschlag gegen die Acoma aus. Er beordert eine kleine Truppe zu dem beinahe uneinnehmbaren Acoma-Pueblo. Trotz der taktischen und numerischen Überlegenheit der Acoma, zerstören die Spanier das Pueblo. Sie töten gegen 800 Acoma und nehmen 500 gefangen. Oñate lässt allen männlichen Gefangenen über 25 Jahre einen Fuss abschneiden.



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