Liste von gewaltsamen Konflikten der Indianer Nordamerikas/19. Jahrhundert
Aus IndianerWiki
| Navigation: 16. Jh. - 17. Jh. - 18. Jh. - 19. Jh. - 20. Jh. |
Inhaltsverzeichnis |
1800 - 1810
- 1802: In Alaska überfallen Tlingit einen russischen Handelsposten und brennen ihn nieder.
- 1803: Die Nuu-chah-nulth (Mooachaht) unter Häuptling Maquinna kapern die Brigg Boston. Ausser dem Schmied John Jewitt und dem Seildreher Thompson wird die ganze Schiffsbesatzung getötet. Der Häuptling will sich von den beiden Gefangenen so viel wie möglich von ihrem handwerklichen Können aneignen. Nach seiner Freilassung erzählte Jewitt seine Erlebnisse dem Schriftsteller Roland Alsop, der ein Buch mit dem Titel Makwinnahs Gefangener schreibt.
- 1805: Muskogee unter Häuptling Peter McQueen und High Head Jim haben in Pensacola von den Britten Waffen und Munition gekauft. Auf dem Rückweg zu ihren Dörfern werden sie am 27. Juli nahe dem Burnt Corn Creek im heutigen Alabama von einer 180 Mann starken Miliz unter Oberst James Caller angegriffen. Nachdem die Miliz anfangs die Oberhand hat, fordern einige Soldaten von Caller den Rückzug. Die Situation ausnutzend, sind die Red-Stick-Muskogee in der Lage zu entkommen. Sechs Männer von McQueens Gruppe und zwei Soldaten sterben im Kampf. Dieser erste Kampf im Creek-Krieg wird der Kampf von Burnt Corn genannt.
- 1806: Am 26. Juli traf Meriwether Lewis im Marias River Gebiet im heutigem nordwestlichen Montana auf acht Blackfoot-Krieger. Sie lagern in der Nacht zusammen. Am Morgen des 27. Juli überraschen die Forscher die Indianer die versuchen die Pferde und Waffen zu stehlen. Im Kampf der folgte werden zwei Blackfoot getötet. Dies war das einzige Blutvergiessen während der ganzen Expedition.
- 1807: Choctaw unter Häuptling Pushmataha überfallen am 7. Januar an der Mündung des Verdigris River im heutigen Oklahoma Joseph Bogy’s Handelsposten. Bogy und seine Männer treiben Handel mit den Osage, die Erzfeinde der Choctaw. Pushmatahas Krieger jagen die Franzosen davon und plündern anschliessend sämtliche Waren.
- 1809: Russen die ein Blockhaus am Hoh River im heutigen Washington bauten, wurden am 8. Februar von Hoh gefangen genommen und zwei Jahre lang als Sklaven gehalten.
- 1809: Etwa 600 Mouache-Ute und einige Jicarilla-Apachen werden am Arkansas River von Comanche und Kiowa angegriffen, wobei unter anderen auch die Häuptlinge Mano Mocha und El Albo getötet werden.
- 1810: 17 Spanische Soldaten unter Gabriel Moraga überquerten im Mai die Carquinez Meerenge im heutigen Kalifornien um einen Angriff auf die feindseligen Suisun zu unternehmen. Sie trafen auf etwa 125 Krieger und ein heftiger Kampf fand statt. Die Indianer werden in ihre Hütten getrieben und niedergeschossen. Anschliessend setzen die Spanier die Behausungen in Brand.
1811 - 1820
- 1811: Der Fellhändler John Jacob Astor beordert das Schiff Tonquin unter Kapitän Jonathon Thorn nach Astoria. Die Mannschaft der Tonquin errichten Fort Astor im April 1811 bevor sie nach Norden segeln um mit den Indianer auf Vancouver Island Handel zu treiben. Kapitäns Thorn Grausamkeiten provozieren die Indianer. Sie überfallen am 15. Juni das Schiff und massakrieren die Mannschaft. Es wird vermutet, dass ein tödlich verletzter Seemann namens Thomas Lewis im Pulvermagazin Feuer legt, und sich, das Schiff und mehrere Salish in die Luft sprengt.
- 1811: Tippecanoe Schlacht nördlich von Lafayette im Tippecanoe County in Indiana. Die 4. und 7. Infanterie, eine Mannschaft sogenannter Riflemen (Scharfschützen), sechzig Kentucky Freiwillige und sechshundert Indianer unter General William Henry Harrison, besiegen am 7. November die vereinigten Shawnee, Wyandot, Kickapoo, Ottawa, Anishinabe, Potawatomi, Winnebago, Sauk und Miami unter Tenskwatawa (Elkswatawa). Damit wurde der Plan von Tecumseh, durch eine Konföderation sämtlicher Stämme westlich und südlich der Shawnee als Grenze gegen die Weissen zu halten, zunichte gemacht. Diese Schlacht war der wichtigste Kampf im amerikanischen Nordwesten. General Harrisons Sieg markierte das Ende der Tecumseh Konföderation und den Untergang der Indianer in Ohio. General Harrison verlor 37 Soldaten und etwa 38 Indianer, Verwundet wurden 151 Soldaten. Auf Tenskwatawa Seite sind keine Verletzten oder Tote bekannt.
- 1812: Charles Roberts erobert am 17. Juli Fort Michilimackinac im heutigen Michigan mit 600 Briten, Kanadier und verbündeten Indianern aus Fort St. Joseph.
- 1812: Tecumseh besiegt am 5. August die Amerikaner bei Brownstown im heutigen Michigan und unterbindet damit General Hull's Versorgungslinie.
- 1812: Nach dem General William Hull hörte das Fort Mackinac in die Hände der Engländer gefallen war, entschied er das Fort Dearborn in Chicago im heutigen Illinois in Gefahr war. Er befahl Hauptmann Nathan Heald das Fort zu räumen sowie die Zerstörung aller überschüssigen Waffen und Munition. Anschliessend solle er sich mit den 54 Soldaten der 1. Infanterie sowie einer 12 Mann starken Miliz, neun Frauen und 18 Kinder nach Fort Wayne begeben. Doch es war bereits zu spät. Nahe Fort Dearborn werden sie am 15. August von etwa 500 Potawatomi und Winnebago Krieger unter Häuptling Blackbird überfallen. Im Kampf wird die gesamte Miliz sowie 26 Soldaten, eine Frau und acht Kinder getötet. Trotz dem bemühen von Heald, ein Lösegeld für die gefangenen zu bezahlen, werden diese getötet.
- 1812: General William Hull und seine Truppen von mehr als 2000 Soldaten haben sich nach Fort Detroit im heutigen Michigan zurückgezogen, nachdem ihm Tecumsehs Angriffe veranlassen seine Invasion in Kanada abzubrechen. Am 16. August erobert General Isaac Brock mit 400 Soldaten und einer Miliz von 300 Männern aus York und Niagara sowie 600 Indianern unter Tecumseh Fort Detroit. Brock wurde für diesen Sieg geadelt aber die Nachricht erreichte ihn nicht mehr. Erst starb am 13. Okt 1812 in der Schlacht von Queenston Heights.
- 1812: Am Nachmittag des dritten Septembers wird Jeremias Payne und ein Mann namens Kauffmann während der Arbeit im Walde, etwa zwei Meilen von der Niederlassung Pigeon-Roost im heutigen Clark County in Indiana entfernt, durch eine Gruppe von Shawnee überrascht und getötet. Die Indianer, zehn oder zwölf an der Zahl, überfallen darauf die Niederlassung Pigeon-Roost bei Sonnenuntergang und ermorden ein Mann, fünf Frauen und sechzehn Kinder.
- 1812: Die Briten, 1300 Mann mit ihren verbündeten Indianer unter Isaac Brocke und Roger Sheaffe besiegen am 13. Oktober nahe Queenstonin in der Provinz Ontario in Kanada amerikanische Truppen (6000 Mann) unter Stephen van Rensselaer in der Schlacht von Queenston Heights. Der britische General Sir Isaac Brock wird im Kampf getötet. Britische Verluste, 14 Tote und 77 verwundete. Auf amerikanischer Seite, 300 tote oder verwundete und 925 gefangene.
- 1812: Im Oktober greift eine berittene Miliz unter dem Befehl von Oberst William Russell ein Potawatomi Dorf am Peoria Sees im heutigen Illinois an. Es war das Dorf von Häuptling Black Partridge, der Held des Fort Dearborn Massaker. Gouverneur Ninian Edwards begleitet die Expedition. Ohne zu sehen, ob die Indianer freundlich gesinnt sind, stürmt die Truppe bei Nacht das Lager der Potawatomi und töten 25 bis 30 Indianer. Black Partridge befindet sich zurzeit nicht im Dorf.
- 1812: Eine Kompanie der 2. Dragoner unter Hauptmann Wilson Elliott, eine Kompanie der 19. Infanterie unter Oberstleutnant John B. Campbell, Butler's Pittsburg Blues sowie Alexander's Pennsylvania Riflemen kämpfen am 17. und 18. Dezember nahe dem Mississinewa River im heutigen Indiana mit Miami und Lenni Lenape. Acht Indianer werden getötet und 40 gefangen genommen.
- 1813: Am 17. oder 18. Januar greifen 700 Kentucky Soldaten unter General James Winchester britische und indianische Streitkräften in Monroe im heutigen Michigan an. Sie befreien den Ort vor britischer Herrschaft (→ 22. Januar 1813).
- 1813: Eine Armee britischer Soldaten und Indianer bombardieren am 27. April Fort York. Amerikanische Soldaten die das Fort verlassen, werden von Indianer aus dem Hinterhalt überfallen. Die amerikanischen Truppen ergeben sich nicht und die Briten ziehen sich anfangs Mai zurück. Die Indianer überreden die Briten dazu das Fort wieder im Juli anzugreifen. Noch einmal sind die amerikanischen Verteidiger siegreich.
- 1813: Fremont ist eine 1820 gegründete Stadt im Sandusky County in Ohio. Die Stadt liegt auf dem Gebiet, wo einst das 1813 errichtete Fort Stephenson stand, wo am 1. August der 21 Jahre alte Oberst George Croghan und 150 Soldaten einen Angriff von 400 britischen Soldaten und 300 ihrer verbündeten Indianer zurückschlug.
- 1813: 22. Januar. Die Stadt Monroe im heutigen Monroe County in Michigan ist eine der ältesten Gemeinschaften der USA. Monroe wurde 1780 von Franzosen auf dem Gelände eines Indianerdorfes gegründet, wo der Raisin River in den Lake Erie einmündet. Die Niederlassung, ursprünglich Frenchtown genannt, war Schauplatz des River Raisin Massaker während des Englisch-Amerikanischen Krieg (1812-1814). Britische Truppen (600) unter Oberst Proctor mit den vereinigten Wyandot (600) unter Häuptling Walk In The Water besiegten am 22. Januar die US-Truppen (850) unter General Winchester (→ 17. oder 18. Januar 1813).
- 1813-1814: 1. Creek-Krieg vom 27. Juli 1813 - 9. August 1814 im heutigen Alabama. Er endete mit einer absoluten Niederlage der Muskogee.
- 1813: Das ehemalige Dorf Autossee im heutigen Macon County in Alabama, ist am 29.November Schauplatz einer Schlacht (1. Creek-Krieg) zwischen den Upper Town Red Stick-Muskogee und der Georgia-Miliz unter General John Floyd und pro amerikanischen Muskogee unter Efa Hadjo (Mad Dog). Die Red-Stick-Muskogee verlieren diesen Kampf.
- 1814: 22. Januar. Unentschiedenes Gefecht (1. Creek-Krieg) am Emuckfau Creek, zwischen fünfhundert Red Stick-Muskogee und einer US-Miliz von neunhundert Mann mit zweihundert verbündeten Muskogee und Choctaw unter General Andrew Jackson.
- 1814: Am 24. Januar findet ein Kampf (1. Creek-Krieg) zwischen Soldaten unter General John Floyd und den Red Stick-Muskogee nahe des Callabee Valley im heutigen Alabama statt.
- 1814: Schlacht vom Horseshoe Bend (Tohopeka) am Tallapoosa River, nahe dem heutigen Alexander City, Tallapoosa County (Alabama), bei dem die Red Stick-Muskogee unter Häuptling Menawa (Menewa) und William Weatherford (Lamochattee oder Lume Chatkigegen) gegen die 39. US-Infanterie unter General Andrew Jackson mit deren verbündeten Cherokee unter Junaluska und den Lover Muskogee am 27. März (1. Creek-Krieg) eine bedeutende Niederlage erleiden. Um die 550 Menawa-Krieger sterben in diesem Kampf. Von Jacksons Männern werden 49 Soldaten und 23 Indianer getötet, sowie 154 Soldaten und 47 Indianer verwundet. Jackson nahm 300 Frauen und Kinder gefangen.
- 1814: Eine Miliz unter Major Uriah Blue greift am 23. Dezember nahe Milton, am Yellow River im heutigen Sanra Rosa County in Florida ein Dorf der Muskogee an. Der Kampf fordert auf seiten der Muskogee dreissig Tote. Siebzig von ihnen geraten in Gefangenschaft.
- 1814: Fort Negro Massaker.
- 1819: Cherokee unter dem Halbblut Walter Webber greifen im Juni nahe dem Grand River im heutigen Oklahoma Chouteau's Handelsposten an. Sie töten und skalpieren den Verwalter Joseph Revoir.
- 1819: Während des Winters ziehen an die neunzig Skidi-Pawnee Krieger südwärts um Pferde von den Comanche zu stehlen. Die Skidi lagerten nahe dem Comanche Lager. Um die gestohlenen Pferde abzuführen begannen sie Rohlederlassos zu flechten. Während sie dies taten, wurden sie aus mehreren Richtungen von berittenen Comanche angegriffen. Einige der vierzig Skidi die entkamen waren verletzt. Viele von diesen starben auf der Rückweg nach Hause.
- 1819: Nachdem Fort Clark in Peoria in Illinois verlassen wurde, zerstören Indianer diese Befestigungsanlage. Fort Clark wurde vermutlich an der Stelle erbaut wo einst das französische Fort Pimitoui stand.
1821 - 1830
- 1821: Im September greifen 300 Cherokee unter Tom Graves eine Schar Osage an die auf ihrer jährlichen Fallenjagd nahe dem Cimarron River unterwegs waren. Sie töteten dreiundsechzig Osage, hauptsächlich Frauen und Kinder. Die Cherokee nahmen dreissig Osage gefangen und erbeuten siebzig Pferde.
- 1821: Nachdem Pawnee im Herbst 1821 über hundert Osage nahe eines ihrer Dörfer getötet haben, massakrierten 300 Osage aus Rache ein ganzes Pawnee Dorf im Woodward Bezirk im heutigen Oklahoma. Keiner der Pawnee entkam. Die Osage sammeln über sechzig Kopfhäute, nehmen fünf Frauen gefangen und erbeuten vierundachtzig Pferde.
- 1823: Am Alkali Creek im heutigen Yellowstone County (Montana), dem Standort des heutigen Billings, werden am 31. Mai neunundzwanzig Fallensteller der American Fur Company von 400 Blackfoot angegriffen. Ihre beiden Führer, Michael Immell und Robert Jones, sowie fünf Fallensteller werden bei dem Überfall getötet. Einige von den Blackfoot erbeuteten Fellen die sie der Hudsons Bay Company verkauft haben, erscheinen später auf dem Londoner Markt. Ein Amerikaner erkennt die gestohlenen Felle, was einen internationalen Vorfall auslöst.
- 1823: Die Arikaree wehren sich als weisse Felljäger begannen in ihr Land entlang des oberen Missouri River einzudringen. Ein blutiger Angriff auf die Felljäger führte zur ersten US-Armee Strafexpedition gegen einen Plains-Stamm. 200 Soldaten und 500 Lakota unter Oberst Henry H. Leavenworth greifen am 9. August die Arikaree an. Leavenworth’s Männer töten fünfzig Indianer und die Lakota fünfzehn. Die Lakota verlieren zwei Krieger. Der Angriff war eine Vergeltung für den Überfall zwei Monate zuvor auf weisse Felljäger.
- 1824: Siedler töten am 22. März nahe dem Fall Creek im Madison County in Indiana, neun Seneca und Miami.
- 1824: Kolonisten vom unteren Brazos River im heutigen Texas wurden oft von Karankawa belästigt. Am 21. Juni kommt es zu Tätlichkeiten, als die Indianer in einem Geschäft das James Bailey gehört, Munition kaufen wollen. Nach kurzem Kampf flüchten die Karankawa zu ihrem Lager. Am nächsten Morgen überfallen die Siedler etwa dreissig Karankawa die am Ufer des Jones Creek im südlichem heutigen Brazoria County (Texas) lagern. Beide Seiten verzeichnen grosse Verluste. Die Siedler kehren heim und die Indianer ziehen sich über den San Bernard River zurück.
- 1824: Schlacht am Zusammenfluss des Sturgeon und North Saskatchewan River, südlich von Fort Edmonton in der Provinz Alberta in Kanada, zwischen den Blackfoot und den siegreichen Cree.
- 1824: 1824 stellen die Comanche, Arapaho und andere Stämme eine Streitmacht von etwa 2000 Kriegern für einen Beutezug gegen die Osage auf. Eine Vorauspartei von etwa fünfzig Comanche werden von den Osage aus dem Hinterhalt überfallen. Als die Hauptmacht ankommt, befinden sich die Osage am entgegengesetzten Ufer des Arkansas, wo sie von vierzehn weissen Männern unterstützt werden. Nach dem Verlust von mehreren Kriegern, verlassen die Comanche mit ihren verbündeten Indianern den Kampfort und kehren zu ihrem Lager zurück.
- 1824: Santa Inéz, die 1804 gegründete Franziskaner-Mission der Chumash im heutigen Santa Barbara County in Kalifornien, war Ausgangspunkt einer der grössten Aufstände amerikanischer Eingeborener im spanischen Westen.
- 1825: Am 21. Mai überfallen an die 400 Coweta-Muskogee das Haus von General William McIntosh im Carroll County in Georgia. Sie töten McIntosh, brennen sein Haus nieder, nehmen die Sklaven gefangen und treiben sämtliche Rinder fort.
- 1827: (La Fevre Indianer Krieg / Winnebago Krieg) Die Familie Method wird im März, während sie Ahornzucker auf der Iowa Seite des Mississippi River nahe Prärie du Chien sammelt, ermordet. Sechs Winnebago werden daraufhin gefangen und in das Gefängnis nach Fort Crawford (Prärie du Chien) gebracht.
- 1827: (La Fevre Indianer Krieg / Winnebago Krieg) Die Dakota und Winnebago glauben, das zwei Winnebago Gefangene aus Fort Snelling, den Anishinabe übergeben wurden und von diesen daraufhin getötet worden sind. Häuptling Red Bird und drei andere Winnebago töten aus Vergeltung am 26. Juni in Prairie du Chien im heutigen Wisconsin zwei Männer. Ein 12 Monate altes Kind wird verletzt und skalpiert.
- 1827: (La Fevre Indianer Krieg / Winnebago Krieg) Krieger von Häuptling Red Bird werden am 27. Juni bei Prärie la Crosse von zwei Booten aus angegriffen, wobei sieben Winnebago und zwei Soldaten getötet werden.
- 1827: (La Fevre Indianer Krieg / Winnebago Krieg) Indianer haben am 4. Juli die Boote General Ashby und O. H. Perry, etwa 50 Meilen oberhalb Prärie du Chien, angegriffen. Auf der O. H. Perry werden zwei Männer getötet und fünf verwundet, auf der General Ashby gab es keine verletzten. Der Kapitän der Ashbys vermutet, das es eine Winnebago-Bande war, die an den Wassern des Black River lebt.
- 1827: Gefecht vom 19. November nahe der Ruinen der alten San Saba Mission im heutigen Texas, zwischen 10 Texaner und Comanche. Die Indianer verloren 48 Krieger, die Texaner ein Mann.
1831 - 1840
- 1832: Sauk und Fox kämpfen im Black-Hawk-Krieg gegen US-Truppen.
- 1832: Das Wisconsin Heights Gefecht (Black-Hawk-Krieg), südöstlich dem heutigen Sauk City im Dane County in Wisconsin, war der letzte Kampf mit Indianern im alten Nordwest-Territorium. Am 21. Juli 1832 bringen etwa nur sechzig Sauk und Kickapoo Krieger unter dem 65 Jahre alten Black Hawk etwa 700 Soldaten unter Colonel Henry Dodge mit ihren verbündeten Winnebago, Menominee und Potawatomi Spähern zum Stehen. Durch Black Hawks Verzögerungstaktik gelang mehreren hundert Frauen, Kindern und Alten die Flucht durch den Wisconsin River.
- 1833: Eine Gruppe von Osage Krieger verlassen im Sommer ihr Dorf Clermont am Vertigris River und reiten westwärts zu den Salt Plains im nordzentralen Oklahoma, wo sie einer Spur der Kiowa folgen die nach Nordosten führt. Sie erreichen im laufe des Tages das Kiowa Lager am Rainy Mountain Creek, nahe den Wichita Mountains. Die fast wehrlosen Kiowa flüchten vor den Osage, wobei sie sich in vier Gruppen aufteilten. Eine dieser Gruppen, die glauben das sie aus der Gefahrenzone heraus sind, stellen ihr Lager am Otter Creek auf. Doch die Osage fanden sie und töteten jeden, ausser einem zehnjährigen Knaben und seiner zwölfjährigen Schwester. Entsprechend ihrer Sitte enthaupten sie die Leichen und stellen die Köpfe in Gefässen rund um den Lagerplatz der Kiowa auf. Danach durchwühlen sie die Zelte und finden das Taime, das Stammes-Heiligtum der Kiowa, das unter anderem beim Sonnentanz eine wichtige Rolle innehat. Dies war ein schrecklicher Schlag für die ganze Kiowa Nation und sie hielten ihren jährlichen Sonnentanz für die nächsten zwei Jahre nicht mehr ab.
- 1835: Eine Florida-Miliz wird am 18. Dezember auf ihrem Marsch von Jacksonville nach Wetumpka nahe Micanopy im heutigen Florida von einer Gruppe Seminolen unter Osceola angegriffen wobei die Miliz eine demütige Niederlage erleidet. Nach einigen Historikern soll dies die erste Schlacht im 2. Seminolen-Krieg gewesen sein.
- 1835: Am 28. Dezember wird im heutigen Florida General Thompson Wiley, Agent der Seminolen, sowie Leutnant Constantine Smyth und Erastus Rogers bei Unruhen in der Indianeragentur Fort King, nahe dem heutigen Ocala im Marion County, von Seminolen unter Osceola getötet. Das Fort wird geplündert und niedergebrannt.
- 1835: US-Truppen unter Major Francis L. Dade marschieren am 28. Dezember im heutigen Florida von Fort Brooke nach Fort King. Am Little Withlacoochee River, nahe dem heutigen Bushnell im Sumter County, kam es zum Kampf. 180 Seminolen unter Jumper (Ote Emathla) und Micanopy (Halpatter Hadjo) bringen der Armee eine grosse Niederlage bei. Von den 112 Soldaten überleben nur deren drei. Die Indianer verlieren nur drei Krieger.
- 1835: 31. Dezember, Schlacht am Withlacoochee River, nahe der Tampa Bay im heutigen Florida, zwischen der Infanterie und Artillerie sowie 500 Freiwilligen unter General Clinch und Call und den Seminolen unter Alligator (Halpatter Tustenuggee) und Osceola. Die Indianer gewinnen am diesem Tag de Kampf. Die US-Truppen verlieren an die siebzig Männer.
- 1836-1837: 2. Creek-Krieg, Februar 1836 bis Juli 1837. Es wird vermutet das über 10'000 Muskogee in diesem Krieg gefallen sind.
- 1836: 26. Januar, Gefecht in der Nähe von Bryants Fähre am Chattahoochee River im Stewart County in Georgia. Beim überqueren des Flusses schiesst die örtliche Miliz auf 40 Muskogee-Krieger. Die Indianer verteidigen ihre Position am Ufer und vertreiben die Miliz.
- 1836: In der Morgendämmerung des 15. Mai wird die Ortschaft Roanoke im Roanoke County in Virginia von 200 bis 300 Muskogee unter Jim Henry überfallen. Das Dorf wird völlig überrascht eingenommen. Die Georgia Miliz ist nicht in der Lage das Dorf zu retten. Die Indianer brennen im Umkreis von Roanoke die Plantagen nieder und töten eine grosse Menge Vieh. Über 100 Bewohnern sind gezwungen zu flüchten. Fünfzehn Bewohner werden getötet, einschliesslich vier, die in den Flammen umkommen.
- 1836: Am 22. Mai umzingeln und greifen Muskogee-Krieger die Ortschaft Irwinton (heutiges Eufaula) im Barbour County in Albama an. Der Kampf wird nach grossen Verlusten seitens der Muskogee aufgegeben.
- 1836: Am 9. Juni wird auf dem Chattahoochee River, etwa 30 Kilometer südlich des heutigen Columbus in Georgia, der Dampfer Metamora auf dem sich eine Georgia-Miliz befindet vom Ufer aus von Muskogee beschossen.
- 1836: Eine vierzig Mann starke Georgia Miliz unter Hauptmann Hammond Garmany geraten am 9. Juni nahe der Shepherd Siedlung im Stewart County in Georgia in einen Hinterhalt der Muskogee, wo sie von etwa 250 Krieger umzingelt werden. Als Major Jernigan das entfernte Feuern hört eilt er Garmay zu Hilfe. Jernigans Männer schiessen auf die Indianer und lenken sie damit genug ab damit Garmany und seine Männer entkommen können. Garmany verliert dabei acht Leute. Siebzehn weitere Männer von Garmanys Mannschaft treffen später in Fort McCreary ein.
- 1836: Am 3. Juli kämpfen im Baker County in Georgia die Muskogee in der Chickasawhachee-Schlacht gegen reguläre Armeetruppen . Die Soldaten schlagen die Muskogee auf einer fast unzugänglichen Insel im Sumpf in die Flucht und sichern alle Vorräte der Indianer.
- 1836: Fort Defiance ist eine ehemalige Festung die im heutigen Alachua County in Florida stand. Sie wurde am 9. Juli durch Seminolen belagert.
- 1836: 10. Juli, Niederlage der Muskogee gegen die Georgia-Miliz in der Brushy-Creek-Schlacht. Am Anfang des Kampfes sind die Muskogee noch überlegen aber mit der Ankunft von mehr Truppen werden sie in den Sumpf zurückgedrängt. Die Muskogee verlassen in solcher Eile den Kampfort am Little River in Georgia, das die Miliz viele Babys verlassen und tot auffinden.
- 1836: Kleines Gefecht vom 24. Juli bei Wesley Chapel im Stewart County in Georgia, bei der die Georgia-Miliz von den Muskogee in die Flucht geschlagen wird.
- 1836: 25.-27.Juli, Kampf in den Sümpfen am Nochaway Creek. Eine Kompanie der Georgia-Miliz unter Major Jernigan muss sich vorerst nach einem heftigen Kampf gegen die Muskogee zurückziehen. Zwei Tage später gelingt es der Miliz die Indianer in die Flucht zu schlagen.
- 1836: Am 21. August versuchen US-Truppen (Dragoner und Artillerie) vergeblich Seminolen unter Osceola, die sich im verlassenen Fort Drane im heutigen Florida verschanzt haben, zu besiegen.
- 1836: Gefecht vom 27. August zwischen der Georgia-Miliz und den Muskogee im Okefenokee Sumpf im Ware County in Georgia.
- 1836: Kampf vom 18. September zwischen der Florida Miliz und Seminolen nordwestlich des heutigen Ortes Gainsville im heutigen Florida.
- 1836: Wahoo Swamp Schlacht vom 21. November im Sumter County im heutigen Florida. Kampf zwischen den Seminolen unter Osuchee und Yaholooche und regulären Armeetruppen (Artillerie) unter General Richard Keith Call, mit Unterstützung der Florida-Miliz sowie freiwilligen Muskogee unter Carr Paddy.
- 1837: Am 17. Januar überfallen die Seminolen eine Plantage nahe St. Augustine im heutigen Florida. Die Indianer werden von einer Milizarmee in die Flucht geschlagen. In der folgenden Nacht findet die Miliz ihr Lager. Drei Seminolen werden getötet, die restlichen können fliehen.
- 1837: Gefecht vom 23. Januar zwischen US-Truppen unter Colonel Cawfield und Seminolen unter Häuptling Osuchee am Ahapopka Lake im heutigen Florida.
- 1837: Januar, Kampf am Hatchee Lustee Creek (heute Reedy Creek) zwischen Truppen unter General Jesup und den Seminolen.
- 1837: Kleines Gefecht vom 3. Februar, zwischen den Muskogee und der Alabama-Miliz, nahe des Cowikee Creek im südöstlichen Alabama.
- 1837: Soldaten unter Oberst Alexander Fanning kämpfen am 8. Februar am Lake Monroe nahe dem heutigen Sanford in (Florida) mit Seminolen unter Häuptling Emathla und Coacoochee (Wildcat). Beide Seiten verlieren eine beträchtliche Anzahl von Männern. Die Entscheidung fiel durch die Ankunft eines Dampfschiffs mit einer Kanone.
- 1837: Mehrere Muskogee überfallen am 28. Februar an der Alabama-Florida Grenze das Gehöft der Alberson, wobei sie die ganze Familie ermorden.
- 1837: Kampf zwischen den Muskogee und einer Miliz entlang des Pea River bei Hobdy Bridge in Alabama. Die Alabama-Miliz überrennen am 25. März in einem Sumpf ein Lager der Muskogee. Der Kampf dauert mehrere Stunden mit beidseitig hohen Verlusten. Dies war die letzte Schlacht der Muskogee in Georgia und Alabama. Der Krieg mit den Muskogee verlagerte sich nun nach Florida hinein.
- 1837: Gefecht vom 29. April am Battle Creek im heutigen Florida, zwischen einer örtlichen Milizarmee und den Muskogee. Die Indianer verlieren diesen Kampf. Die Überlebenden werden als Sklaven in den Westen verschifft.
- 1837: Gefecht nahe des Choctawhachee River im heutigen Walton County in (Florida) zwischen den Muskogee und einer Florida-Miliz. Der Kampf begann am 19. Mai und dauerte mehrere Tage. Schliesslich gelingt es der Miliz die Indianer zu schlagen. Beide Seiten verlieren eine beträchtliche Anzahl von Männern. Die gefangenen Muskogee werden nach Pensacola gebracht von wo aus sie in den Westen verschifft werden.
- 1837: Eine örtliche Milizarmee tötet am 23. Mai am Alaqua Creek im heutigen Walton County in (Florida) auf grausame Weise zwölf Muskogee. Unter den Toten befindet sich ausser einem Krieger nur Frauen und Kinder.
- 1837: Kampf vom 4. Juli am Shoal River im heutigen Okaloosa County in (Florida), zwischen etwa hundert Muskogee und einer örtlichen Milizarmee unter Oberst Brown. Die Indianer verlieren diesen Kampf und flüchten. Die Miliz findet unter den zurückgelassenen Gegenständen der Muskogee eine goldene Uhr und mehrere hundert Dollar.
- 1837: Am 19. Juli erleiden die Muskogee nahe dem Alaqua Creek im heutigen Walton County in (Florida) eine Niederlage. Viele Indianer wandern darauf hin weiter südlich und schliessen sich den Seminolen an.
- 1837: Im Oktober verfolgt eine Kompanie Texas Rangers entlang des Colorado River eine Gruppe plündernder Kitsai. Eine Truppe von achtzehn Rangers unter Leutnant A. B. Benthuysen löst sich von der Hauptgruppe und reiten nördlich zum Brazos River. Am 10. November treffen sie im heutigen Archer County in (Texas) auf etwa 150 Kitsai. Die Ranger suchen Deckung in einer kleinen Senke. Die Indianer zünden nun das Präriegras an und versuchen sie auszuräuchern. Im folgenden Chaos entkommen acht Ranger in einen nahe gelegenen Wald. Zehn Männer werden im Kampf getötet. Auf Seiten der Indianer werden die Toten auf fünfzig geschätzt.
- 1837: Über tausend US-Soldaten unter Zachary Taylor greifen am 24. Dezember am nördlichen Ufer des Lake Okeechobee im heutigen Lake Okeechobee County in (Florida) ein Dorf der Seminolen an. Ein heftiger, blutiger Kampf folgt. Die Seminolen ziehen sich schliesslich zurück und geben Taylor den Sieg. Für die Armee ist es ein kostspieliger Sieg. 28 Soldaten wurden getötet und 111 verletzt. Die Verluste der Indianer waren weit geringer.
- 1838: Vom 15. bis 24. Januar finden verschieden Gefechte am Loxahatchee River im heutigen Palm Beach County in (Florida) zwischen US-Truppen unter General Jesup und den Seminolen statt.
- 1838: Am 24. April greifen in den Sümpfen Floridas an die hundert Soldaten unter Colonel William Harney ein Mikasuki (Seminolen) Dorf von Häuptling Sam Jones an. Ein Indianer wird getötet.
- 1839: Kampf vom 1. Januar zwischen Siedlern und einer Gruppe Caddo bei Morgan’s Point, nahe dem heutigen Marlin in Texas. Die Indianer töten 5 Siedler.
- 1839: Bird-Creek-Kampf vom 26. Mai im heutigen Bell County in Texas, zwischen 34 Texas Rangers unter Hauptmann John Bird und 240 Indianern. Die Indianer werden in die Flucht geschlagen. In diesem Kampf wird John Bird getötet.
- 1839: Kampf (Neches Schlacht) vom 15. und 16. Juli nahe dem heutigen Colfax im Van Zandt County in Texas. Gefecht zwischen 800 Cherokee, Lenni Lenape und Shawnee unter Häuptling Bowles und 500 siegreichen Texaner. Letztes Gefecht zwischen Cherokee und Weissen in Texas.
- 1839: Seminolen unter Häuptling Chakaika überfallen in der Nacht vom 22. Juli eine Kompanie der 2. Dragoner in Fort Harney am Caloosahatchee River bei Harney Point (heute Cape Coral Bridge, Florida).
- 1840: Council House Kampf in San Antonio im heutigen Texas. 65 Comanche und elf Häuptlinge einschliesslich Muguara treffen sich am 19.März zwecks Austausch oder Auslösung von Gefangenen im Rathaus von San Antonio mit Hugh McCloud (Generaladjutant der Texas Armee), William Cooke und William Fisher. Die Comanche fordern das jeder Gefangene durch eine zusätzliche Besprechung freigelassen wird. Die Indianer haben die arg verstümmelte Gefangene Matilda Lockhart bei sich. Als die Weissen die Gefangene sehen sind sie entsetzt und erzürnt. Bewaffnete Männer umstellen nun die Comanche. Die Texaner verlangen das alle weissen Gefangenen freigelassen werden. Die Comanche riefen nach Verstärkungen von ausserhalb des Hauses. Ein Kampf brach aus bei dem 7 Texaner und 35 Comanche, einschliesslich aller Häuptlinge ihr Leben verlieren. 30 Indianer werden gefangen genommen.
- 1840: 24. März bis 16. Juli. Verschiedene Gefechte mit Seminolen im heutigen Florida. 24. März mit einer Patrouille des siebenten Infanterie-Regiments beim Verlassen von Fort King. 28. März mit einer Patrouille in der Nähe von Fort King. 14. April mit einer Armeepatrouille in der Nähe von Fort King. 28. April mit einer Patrouille in der Nähe von Fort King. 19. Mai mit einer Patrouille nahe Bridgewater. Tote, 18 Soldaten. 16. Juli Angriff auf Fort Russel am Orange-Creek.
- 1840: Als Vergeltung für den Tod mehrerer Comanche im Council House Kampf vom 19. März überfallen hunderte von Comanche mit verbündeten Kiowa und Mexikaner unter Buffalo Hump (Po-cha-na-quar-hip) am 6. August die Ortschaft Victoria und am 8. August den Ort Linnville im heutigen Texas. In den nächsten zwei Tagen töten sie in Victoria fünfzehn Einwohner und treiben an die 2000 Pferde und Maultiere weg. In Linnville töten sie drei Weisse und zwei Sklaven sowie eine grosse Anzahl von Tieren. Sie plündern einen Warenladen und zünden mehrere Häuser an.
- 1840: Am 7. August überfallen Calusa unter Häuptling Chakaika nahe Indian Key im heutigen Florida mehrere Siedlungen, wobei 13 Siedler getötet werden.
- 1840: Texas-Truppen schlagen am 12. August nahe dem Plum-Creek-River zwischen Austin und San Antonio, nahe dem heutigen Lockhart in Texas, die Comanche unter Buffalo Hump (Po-cha-na-quar-hip).
- 1840: 13. August, kleines Gefecht nahe Fort Wheelock im heutigen Marion County in Florida zwischen US-Truppen und Seminolen.
- 1840: 6. September, kleines Gefecht in der Nähe von Fort Wacahoota im heutigen Florida zwischen der 7. Infanterie und Seminolen. Zwei Soldaten werden getötet.
- 1840: 13. Oktober, kleines Gefecht in der Nähe von Fort Wheelock zwischen amerikanischen Truppen und Seminolen.
- 1840: Texas Rangers und Lipan unter Oberst John Moore führten am 24. Oktober eine Strafexpedition gegen ein Comanche Lager am Red Fork des Colorado River durch. Moores Truppen töten etwa 130 Krieger und nehmen 34 Indianer, vorwiegend Frauen und Kinder, gefangen. Mit diesem verheerenden Verlust ziehen sich die Comanche vom Texas Grenzgebiet zurück und verlegen ihre Überfälle vermehrt nach Mexiko hinein.
- 1840: Seminolen unter Häuptling Halleck Tustenugge überfallen am 8. Dezember eine Gruppe von Offiziersfrauen die von 13 Soldaten unter Leutnant Walter Sherwood aus Fort Micanopy eskortiert werden. Vier Soldaten einschliesslich Sherwood und eine Frau werden getötet.
- 1840: Gefecht von Martin’s Point. Eine Armee-Eskorte geriet am 28. Dezember in einen Hinterhalt der Seminolen.
- 1840: An die 180 Seminolen überraschen eine Arme Kolonne nahe Fort King im heutigen Florida. 112 Männer von der 45. Infanterie und der 2. und 3. Artillerie fallen im Kampf. Nur drei von ihnen entkommen.
1841 - 1850
- 1841: Im Frühjahr 1841 treiben Comanchen während der Nacht in der Umgebung von Gonzales im heutigen Texas mehere Pferde weg. Hastig werden Freiwillige gesucht. Sechzehn Männer aus der Umgebung folgen der Spur der Indianer in nordwestlicher Richtung wo sie alsbald auf auf das Lager der Indianer stossen. Die Texaner stürmen das Lager. Als der kurze Konflikt vorbei war, lagen fünf tote Krieger am Boden und mehrere waren verletzt. Etwa acht Indianer entkommen unverletzt. Die Männer erbeuten die Pferde, Sättel, Ausrüstungen und Decken der Indianer
- 1841: Am 24. Juni überfallen 12 Rangers unter Hauptmann John Coffee Hays mit unterstützung von 30 Mexikaner südlich von Uvalde im heutigen Texas 10 Comanchen. Sie töten 8 Indianer und nahmen 2 gefangen
- 1841: Seminolen unter Häuptling Halleck Tustenuggee überfallen und plündern am 20. Dezember die ehemalige Siedlung Mandarin im heutigen Florida und töten dabei 4 Siedler
- 1842: Peliklakaha Hammock Kampf (19. April) nahe des Lake Ahapopka im heutigen Florida zwischen regulären amerikanischen Truppen und Seminolen (2. Seminolen-Krieg)
- 1842: Am 17. Mai überfallen Seminolen nahe dem ehemaligen Fort Wacahoota im heutigen Florida eine Armee-Patrouille (2. Seminolen-Krieg)
- 1842: Am 28. November fand die lokale Miliz ein Dorf der Muskogee am Wrights Creek im heutigen Florida. Die Indianer, die glaubten dass der Krieg und die Feindseligkeiten vorbei waren (2. Seminolen-Krieg), wurden völlig überrascht. Die Miliz machte keine gefangenen. Sie tötete 22 Indianer. Dies wurde sogar von den lokalen weissen Siedlern als ein Massaker betrachtet. Es gibt keine schriftliche Aufzeichnung dieses Vorfalls.
- 1843: Eine Bande von Muskogee unter Häuptling Pascoffer ergaben sich am 9. Januar in St. Marks im heutigen Florida
- 1843: Rangers unter Hauptmann John Coffee Hays wurden am Bandera Pass im heutigen Texas unerwartet von Comanchen angegriffen. Die Indianer töteten fünf Männer sowie eine grosse Anzahl von Pferden. Mehrere Rangers wurden verletzt
- 1844: Molalla überfallen am 4. März Siedler am Willamette River im heutigen Oregon. 1 Molalla und 2 Siedler wurden getötet
- 1844: Texas Ranger unter Oberst John Coffee Hays kämpfen am 8. Juni nahe dem Pedernales River im heutigen Texas mit Comanchen und Waco. Die Rangers töten 23 Indianer. Hays verlor ein Mann
- 1844: Vierzehn Texas Ranger unter Oberst John Coffee Hays kämpfen nahe dem Guadalupe River im heutigen Texas mit Comanchen unter Yellow Wolf. Yellow Wolf und eine Anzahl Krieger sowie ein Ranger wurden getötet
- 1845: Capote (Ute) überfallen die Siedlung Ojo Caliente im heutigen New Mexico
- 1847: In Don Fernandez de Taos im heutigen New Mexico das heute nur noch Taos genannt wird, versuchte Gouverneur George Bent Mexikaner und Pueblo Indianer von einem Aufstand abzuhalten. Eine Anzahl von Pueblo Indianer forderten die Freilassung einiger im Gefängnis gehaltener Indianer. Nach einigen Wortwechseln begann am 19. Januar ein Kampf. Auf beiden Seiten wurden mehrere Menschen getötet. Gouverneur Bent wurde getötet und skalpiert. Der Plan der Indianer war alle Amerikaner zu töten, die sie finden konnten. Nahe Mora wurden acht Amerikaner gefangen genommen, beraubt und erschossen. Viele Mexikaner beteiligten sich am Aufstand gegen die Amerikaner, die am 18. August 1846 Santa Fe de San Francisco, heute nur noch Santa Fe genannt, eroberten. Am 4. Februar erschienen Truppen unter General Sterling Price um die Taos zu bestrafen. Sie versuchten zunächst erfolglos in das Pueblo einzudringen. Eine Kanonenkugel durchbrach eine Mauer und die Soldaten drangen in das Pueblo ein. Viele der Indianer versuchten zu entkommen, wurden aber von den auf der Ostseite des Pueblo stationierten Freiwilligen aufgehalten. Jesus de Tafoya, einer der Anführer des Aufstandes, wurde im Kampf getötet
- 1847: Whitman-Massaker im Oregon Territorium. Dr. Marcus Whitman (1802-1847) errichtete 1836 zusammen mit seiner Frau Narcissa (1808-1847) die erste Mission beim Indianerdorf Waiilaptu, etwa elf Kilometer westlich des heutigen Walla Walla (Washington). Am 29. November 1847 wurden er und seine Frau mit elf anderen Missionsbewohnern von Cayuse getötet. 53 Frauen und Kinder nahmen die Indianer gefangen. Die weissen Missionare wurden von den Cayuse für den Ausbruch von Masern verantwortlich gemacht, die viele ihrer Stammesmitglieder töteten deren kranke Mitglieder Whitman erfolglos zu behandeln versuchte. Die Cayuse machten geltend, dass nach ihrer Sitte die Überlebenden von verstorbenen Verwandten das Recht haben, Rache an einem Medizinmann zu nehmen. Fünf Cayuse wurden wegen Mordes von einer militärischen Kommission verurteilt und am 3. Juni 1850 gehängt. Das Whitman Massaker war der Beginn des Cayuse-Krieg (Dezember 1847 – Juli 1848). 1897 wurde an dieser Stelle wo die Whitemans gemeinsam begraben liegen ein Denkmal errichtet
- 1848-1855: Cayuse Krieg
- 1848: Am 24. Februar kämpfen im heutigen Oregon Soldaten unter Oberst-Leutnant Waters mit Cayuse unter Häuptling Gray Eagle. Die Cayuse verlieren acht Männer, einschliesslich Gray Eagle. Fünf Krieger sowie vier Soldaten sind verletzt
- 1848: Im Winter 1847 lagerten an die 150 Klamath und Molala am Abiqua Creek nahe Silverton im heutigen Marion County in Oregon. Weisse Siedler die ihre Farmen entlang des Molala Trail hatten, fühlten sich von der Gegenwart der Klamath und der Abwesenheit lokaler Miliz, bedroht. Anfangs März wurden zwei Cayuse Scouts nahe dem Lager der Klamath von Siedler gefangen genommen. Misstrauisch über die Motive der gefangenen Späher, forderten sie von Coosta, Häuptling der Molala, das die Klamath das Tal verlassen sollen. Coosta machte geltend das die Klamath seine Verwandten waren und unter seinem Schutz stehen. Am 4. März begaben sich an die fünfzig Molala und Klamath zu den Siedlern und Beschuldigten sie, daß sie die zwei Cayuse getötet hätten. Die Siedler leugneten dies und die Indianer kehrten zu ihrem Lager zurück. Die Siedler waren nun ziemlich beunruhigt. Am 5. März näherte sich eine Milizkompanie unter Ralph C. Geer and Daniel Waldo dem Molala Dorf am Butte Creek und es enstand ein Kampf bei dem sich die Indianer zurückzogen. Am folgendem Tag überfielen sie das Klamath Lager am Abiqua Creek. Zwölf Klamath einschlieslich Häuptling Red Blanket wurden getötet. Den überlebenden wurden drei Tage zeit gegeben das Gebiet zu verlassen. Am darauffolgenden Tag überfielen Truppen in einem nahen Canyon eine Gruppe Indianer und töten eine Anzahl Frauen und Kinder. Die Soldaten waren der Meinung dass sie Klamath-Kriegern nachgingen und die Tragödie nicht beabsichtigten
- 1848: Am 18. Juni kämpfen zwischen dem Coon Creek und dem Arkansar River nahe von Kinsley im heutigen Kansas 140 Soldaten mit etwa 200 Comanchen und Osage
- 1849: 1849 beschlossen die Comanchen Fort Worth im Tarrant County in Texas zu überfallen. Anführer des Plans war Häuptling Jim Ned. Das Fort des weissen Mannes war entsprechend seinem Denken auch zu nahe bei seinem Jagdgrund zudem hatten Major Arnolds Scouts eines seiner rechtmässig erworbenen Pferde genommen. Zwei Gruppen sollten vorerst auf verschiedenen Pfaden sich in Richtung Fort Worth zu bewegen. Häuptling Feathertail mit seinen Kriegern nahm die südöstliche Spur und Häuptling Jim Ned die nordöstliche. In der zweiten Nacht lagerte Jim Ned, auf das eintreffen von Feathertail wartend, im Tal am Fusse eines steilen Hanges wo hundert Jahre später das All Church Home for Children stand. Oberhalb des Hanges lagerte ein Fellhändler mit guten Ohren. Er hörte viele Stimmen aus dem unter ihm liegenden Gebiet. Er ging zum Rand des Abhanges und schaute hinab auf eine grössere Anzahl von Kriegern. Er brauchte nicht viel Zeit um Fort Worth zu erreichen. Innerhalb von einer Stunde waren Wagen, Infanterie und Kavallerie bereit. Da es eine Vollmond Nacht war machte es den Soldaten leicht den Angriff zu planen. Die Truppe wurde aufgeteilt um aus drei Richtungen anzugreifen. Die drei Einheiten schossen in das schlafende Lager. Helles Mondlicht half den Infanteristen mit jedem Schuss einen Treffer zu machen. Nicht ein Mann von der Garnison wurde ernsthaft verletzt. Häuptling Ned und einigen Comanchen gelang es zu flüchten. Am nächsten Morgen verfolgte die Truppe die Indianer. Zwei Tage später in einem Palo Pinto Canyon gelang es den Soldaten die Comanchen zu stellen. In einem mehrstündigem Kampf wurde Häuptling Ned getötet und die führungslosen Indianer flüchteten
- 1849: Im Herbst verfolgte Christopher Houston "Kit" Carson eine Jicarilla Bande die eine Frau und ein Kind von einer Auswanderer Karawane entführt hatten. Carson und eine Kompanie von Taos Soldaten stellten und besiegten die Apachen waren aber zu spät um die Frau zu retten die mit einem Pfeil durch ihr Herz gefunden wurde. Carson entdeckte einen Zehncent Roman der nahe dem Körper der Frau lag, den Carson als Held einer Geschichte brachte wo er einhändig mit acht Indianer kämpft
- 1849: An die 800 Blackfoot greifen eine grosse Anzahl Assiniboine die ihnen Pferde entwendet hatten an. Die Blackfoot töten 52 Indianer
- 1849: Am 29. Oktober versuchten zwanzig Dragoner eine Gruppe Pawnee die sich auf einer kleinen Insel im Platte River verschanzt hatten zu fangen. Dadurch dass die Indianer Wiederstand leisteten wurden sämtliche Pawnee getötet. In dem Kampf starb auch ein Dragoner
- 1850: 17. Januar, Überfall der Cupeno unter Häuptling Antonio Garra auf die Hot Spring Siedlung im San Diego County in California
- 1850: Hauptmann King, Kommandant in Fort McIntosh beordete am 3. April Leutnant Hudson mit Männern der 1. Infanterie indianische Pferdediebe zu verfolgen. Am 7. April trafen sie auf eine Gruppe Indianer und es begann ein heftiger Kampf. Ein Soldat wurde getötet und Hudson mit drei weiteren Männern wurde verwundet.
- 1850: Hauptmann Plummer der 1. US-Infanterie, Kommandant in Fort Merrill, beordete Leutnant Underwood mit einem Feldwebel und zwölf Soldaten einen kurzen Weg vom Fort Merill nach Laredo zu erkunden. Am 8. und 12. Juni trafen sie auf feindliche Indianer. Leutnant Underwood wurde verwundet und sieben seiner Männer wurden tödlich getroffen
- 1850: John Woods wurde am südlichen Ufer des Kaweah River in California bei lebendigen Leibe von Yokut abgehäutet. Woods und einige Bergarbeiter hatten sich nach Warnungen der Indianer geweigert das Gebiet der Yokut zu verlassen
- 1850: Eine Mannschaft unter Sheriff Burney aus Mariposa (ehemals Logtown) in California suchten 1850 oder anfangs 1851 (Mariposa Krieg) nach Indianern. Die Männer folgten einer Indianerspur in die Umgebung des Pilot Peak der sich nördlich des Ahwahnee Valley erhebt. Als sie um den Berg herum kamen, stiessen sie auf ein grosses Indianerlager. Der Ort wurde damals Hogan's Potato Patch genannt (heute O'Neals Meadow). Die Indianer wurden völlig überrascht und flüchteten ins Unterholz. Die Männer zerstörten den Vorrat und brannten das Lager nieder
- 1850-1851: Mariposa-Krieg
1851 - 1860
- 1851: Westlich der Stadt Gila Bend im heutigen Maricopa County in Arizona, befindet sich der Standort des Oatman-Massakers, wo am 18. Februar bis auf drei Kinder, die westwärts ziehende Familie Oatman von Tonto-Apachen getötet werden. Der 13 jährige Olive und die 8 Jahre alte Mary Ann werden verschleppt. Den 14 jährigen Lorenzo hielten sie für tot.
- 1853-1854: Als Siedler (Mormonen) beginnen Land zu besiedeln, das die Ute zum Jagen verwenden, kommt es zum so genannten Walker-Krieg. Die aufgebrachten Ute unter den Häuptlingen Walkara, Arapeen, Wanship, Migo und Amon überfallen die Orte Fillmore (Millard County), Santaquin (Utah County), Fountain Green und Manti (Sanpete County) und brennen Spring City (Sanpete County) im heutigen Utah nieder. Im Gegenzug greift eine Milizeinheit unter anderem ein Ute-Lager nahe Goshen (Utah County) an. In Nephi (Juap County) töten eine Gruppe von Bürgern mehrere Ute, die im Fort Schutz suchen. Dieser Krieg endet erst, als die Bundesregierung die Ute in die Uintah und Ouray-Indianerreservation zwangsumsiedeln.
- 1854: 17. August Grattan-Massaker.
- 1854: Ute und Jicarilla-Apachen unter Tierra Blanca plündern und verwüsten am 25. Dezember eine Siedlung am Arkansas River und töten 15 Siedler.
- 1854: Snake-Indianer (Shoshone) überfallen am 20. August nahe Fort Boise im heutigen Idaho einen Wagenzug und töten 9 Männer, 2 Frauen und 8 Kinder.
- 1854: Weisse Siedler überfallen am Lake Earl im Del Norte County in Kalifornien das Tolowa-Dorf Etculet und töten dreissig Indianer.
- 1855: Kleines Gefecht vom 7. Januar am Pecos River in Texas zwischen der Kompanie A und einem Sonderkommando der Kompanie D der US-Armee und Comanche-Krieger. Mehrere Indianer werden getötet. Auf seiten der US-Armee sind keine Verluste bekannt.
- 1855: Am 24. Februar zerstören Soldaten unter Hauptmann R. G. Ewell in einem grundlosen Angriff ein Mescalero–Apachen Dorf nahe den White Mountains im heutigen New Mexico.
- 1855: Am 29. April überfallen Truppen unter Colonel Fauntleroy am Arkansas River im heutigen Colorado die Ute und töteten 40 von ihnen.
- 1855: Kompanie A, E und I der 3. US-Infanterie unter Leutnant J. E. Maxwell geraten am 30. Juni nahe dem Moro River, 40 Meilen südlich von Fort Union im heutigen Harding County in New Mexico, in einen Hinterhalt der Jicarilla-Apachen. Leutnant J. E. Maxwell wird in dem Gefecht getötet.
- 1855: Kleines Gefecht vom 22. Juli nahe Eagle Springs im Coryell County in Texas, zwischen einem Sonderkommando der Kompanie I der US-Armee und den Mescalero-Apachen. Das Gefecht fordert auf seiten der Mescalero dreizehn Tote.
- 1855: Am 3. September nehmen Brigadegeneral William Harney und 700 Soldaten der Kompanie A, E, H, I und K Rache für das Grattan-Massaker, mit einem brutalen Angriff auf das Winterlager von Häuptling Little Thunder nahe Ash Hollow am Blue Water Creek im heutigen Garden County in Nebraska. Im Lager von Little Thunder befinden sich an die 250 Brulé–Lakota. Die US-Armee töten 136 Brulé und nehmen 70 Frauen und Kinder gefangen. Die Armee verlor sechs Soldaten. Auf Grund dieses brutalen abschlachten ihrer Leute geben die Lakota William S. Harney den Namen The Butcher (Der Schlächter). Die Schlacht von Ash Hollow war die erste grosse Schlacht der Plains-Indianer-Kriege.
- 1855: 8. Oktober, Weisse unter James Lupton töten am Little Butte Creek im heutigen Kalifornien 23 friedfertige Rouge River (Takelma, Shasta).
- 1855: Aus Vergeltung für den Tod von 23 der ihrigen (→ 1855: 8. Oktober), überfallen am 9. Oktober die Rogue River unter Häuptling Tecumton (Elk Killer) mehrere Farmen nahe Jewett's Ferry, Evan's Ferry sowie die Wagoner Ranch. Sie töten insgesamt achtzehn Leute.
- 1856: Nisqually unter Häuptling Leschi überfallen am 26. Januar das heutige Seattle im Washington Territorium. Die Indianer werden mit Kanonen vom Kriegsschiff Decatur im Hafen zurückgeschlagen. Wegen der ausgesetzten Belohnung von 50 Wolldecken wird Leshi durch seinen eigenen Neffen Sluggia an die Amerikaner ausgeliefert. Leshi wird am 18. Februar 1858 in Olympia im heutigen Staate Washington gehängt. Sluggia wird später durch Wa He Lut, die rechte Hand von Leschi, getötet.
- 1858: Militäraktion unter Major William Jenner Steptoe gegen die Coeur d’Alêne in To-Hoto-Nim-Me.
1861 - 1870
- 1861: Im Januar wird Leutnant George N. Bascom mit einer Truppe zum Apache-Pass im heutigen New Mexico beordert, wo er in einem nahe gelegenen Canyon kampiert. Cochise, der diesen Aufmarsch beobacht, beschloss den Leuten einen Besuch abzustatten. Er nahm seinen Bruder Naretana, seine Frau Nahlekadeya, seinen kleinen Sohn Nah’che und zwei Krieger mit. Im Lager bittet man die Gruppe in Bascoms Zelt, dass sogleich von der Truppe umstellt wird. Bascom bezichtigt Cochise des Überfalls auf die Ranch von John Ward und fordert die Rückgabe des Jungen. Cochise, der keine Ahnung von diesem Überfall hat, beteuert seine Unschuld. Er anerbietet sich bei anderen Apachen-Gruppen sich zu Erkundigen. Sollte er den Jungen finden, würde er sich für die Freilassung des Knaben einsetzen. Bascom der Cochises Angebot für unglaubwürdig hält, erklärte Cochise das er und seine Leute sich als Gefangene zu betrachten haben. Nach diesen Worten gelingt es Cochise zu flüchten. Seine Familie war freilich gefangen. Cochise holte wutentbrannt einige seiner Krieger und nimmt bei der Poststation den Fuhrmann James Wallace gefangen. Der Postmeister Charles Culver und der Pferdeknecht Walsch werden als sie flüchten erschossen. Noch am selben Tag überfällt Cochise, um seine Verhandlungsposition zu stärken, einen Frachtwagen und nimmt zwei Amerikaner gefangen. In der Zwischenzeit besetzte Bascoms Truppe die Poststation. Cochise machte Bascom den Vorschlag die Gefangenen auszutauschen, was aber abgelehnt wird. Cochise tötet darauf die drei Geiseln. Bascom befiehlt seinerseits Cochises Bruder und seine beiden Neffen zu hängen. Die Frau und der Sohn von Cochise wird freigelassen. Dies war der Beginn eines 25 Jahre dauernden Apachen-Krieg im südöstlichen heutigen Arizona.
- 1861: Am 5. Januar verlässt die Kompanie A und G der 5. Infanterie unter Leutnant Lewis Fort Fauntleroy. Am morgen des 7. Januar treffen sie etwa 30 Meilen nördlich von Fort Fauntleroy auf ein Lager der Indianer. Im darauf folgenden Kampf werden vier Indianer getötet, siebzehn geraten in Gefangenschaft und das Lager wird zerstört.
- 1861: Am 14. und 15. April geraten Kompanie B der 6. Infanterie unter Leutnant Joseph B. Collins in den Bald Hills nahe dem Mad River in Kalifornien auf feindliche Indianer. Die Indianer verlieren am ersten Tag zwischen fünfzehn und zwanzig Krieger. Am zweiten Tag werden 5 getötet und drei verwundet. Bei der Infanterie wird ein Mann verwundet.
- 1861: 300 Apachen unter Cochise und Mangas Coloradas greifen am 21. Juli im Cook's Canyon im New Mexico Territorium (heutiges Arizona) eine Tucson Postkutsche an. Die sieben Wachen halten drei Tage durch, bevor sie getötet werden. Cochise gibt später zu, das er 175 Krieger im Kampf verlor.
- 1861: Sieben US-Soldaten unter Leutnant Ruben E. Mayes und sechs Zivilisten versuchen hundert gestohlene Pferde von den Apachen zurückzuholen, die sie tags zuvor bei Fort Davis gestohlen hatten. Sie verfolgen die Indianer bis in das Big Bend Gebiet im Brewster County in Texas. Sie werden am 9. August in ein Canyon gelockt und aus dem Hinterhalt von Mescalero unter Nicolás überfallen und getötet. Einzig der mexikanische Fährtensucher überlebt, der zurückkehrt um über die Katastrophe zu berichten. Die Körper der Soldaten werden nie gefunden und der genaue Standort des Kampfes ist immer noch unbekannt.
- 1861: Cherokee-Truppen unter Stand Watie kämpfen am 10. August in der Wilson Creek Schlacht im südlichen Missouri auf Seite der Konföderierten. Die Südstaatler sind siegreich. Jedoch führt die Beteiligung der Cherokee auf der Seite des Südens dazu, Spannungen unter den Cherokee zu fördern, die neutral bleiben möchten.
- 1861: 500 Apachen unter Cochise überfallen am 22. September nahe dem Bear Creek im heutigen Grant County in New Mexico ein Goldgräber-Lager, dass damals nach John Birch, der 1860 hier im Bear Creek Gold entdeckte, Birchville genannt wird. 1866 wird Birchville, deren Zahl von Goldhungrigen inzwischen auf 700 angewachsen ist, in Pinos Altos umbenannt. Bei dem Überfall werden drei Goldgräber und 14 Apachen getötet.
- 1861: 19. November, Oberst Douglas H. Cooper war nicht in der Lage gewesen, Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und Häuptling Opothleyahola, der eine grosse Schar von vereinigten Muskogee und Seminolen befahl, in Einklang zu bringen. Cooper, der am 15. November mit etwa 1400 Männern aufbrach um Häuptling Opothleyahola zur Unterwerfung zu zwingen oder ihn aus dem Gebiet zu vertreiben, ritt den Deep Fork des Canadian River hoch in Richtung Opothleyaholas Lager, dass er aber verlassen vorfand. Am 19. November erfuhr Cooper von gefangenen Indianern, das ein Teil von Opothleyaholas Gruppe am Red Fork des Arkansas River war, wo sie nahe am Round Mountain (Indianer Territorium) lagerten. Coopers Männer kamen dort etwa um vier Uhr nachmittags an und sahen, dass das Lager vor kurzem verlassen wurde. Die Soldaten fanden einige Nachzügler und folgten ihnen als sie sich plötzlich vor Opothleyaholas Krieger befanden. Diese jagten nun die Soldaten zu Coopers Haupttruppe zurück. Ein kurzer Kampf folgte, aber Opothleyaholas Männer brachen ihn ab und zogen sich zu ihrem Lager zurück. Am nächsten Morgen wollte Cooper Opothleyaholas Lager angreifen fand dies aber verlassen vor. Oberst Douglas H. Cooper erhob Anspruch auf den Sieg, weil Opothleyahola den Bereich verlassen hatte. Dies war die erste Begegnungen im amerikanischen Bürgerkrieg zwischen Opothleyaholas verbündeten Indianern und konföderierten Truppen.
- 1861: Nach dem Kampf am Round Mountain (19. November 1861) zogen die Muskogee und Seminolen unter Häuptling Opothleyahola nordostwärts weiter. Am 9. Dezember waren sie am Horseshoe Bend (Chusto-Talasah) des Bird Creek (Indianer-Territorium). Häuptling Opothleyahola wusste das Cooper kam und hatte am Horseshoe Bend seine Krieger in eine starke Position gestellt. Um zwei Uhr nachmittags erfolgte der Angriff von Colonel Douglas H. Cooper mit seinen 1300 Männern. Für fast vier Stunden versuchte Cooper die Muskogee und Seminolen zu überlisten bis er sie schliesslich kurz vor Dunkelheit ostwärts über den Bird Creek zurückdrängen konnte. Weil sie knapp an Munition waren, folgten sie Opothleyahola nicht nach.
- 1861: Verbündete Truppen unter Oberst James McIntosh und Oberst Douglas H. Cooper hatten den Auftrag die Muskogee und Seminolen im Indianer-Territorium zu unterwerfen. Sie hatten Opothleyaholas Gruppe von Muskogee und Seminolen früher schon am Round Mountain und Chusto-Talasah bekämpft. Jetzt wollten sie Opothleyahola endgültig in die Knie zwingen. McIntosh und Cooper planten einen gemeinsamen Angriff mit jeder ihrer Kolonne, indem sie von verschiedenen Seiten auf das Lager zu bewegten. McIntosh verliess Fort Gibson am 22. Dezember mit 1380 Männern. Am 25.Dezember wurde er informiert, dass er momentan nicht mit Coopers Truppen zusammentreffen konnte. Er beschloss gleichwohl am nächsten Tag anzugreifen, obwohl ihm die Muskogee und Semilonen zahlenmässig überlegen waren. McIntosh griff das Lager bei Chustenahlah am Battle Creek am Mittag des 26. Dezember an. Die Indianer waren an einem Hügel im Unterholz entlang einem schräg abfallenden Hang verteilt. Die Truppen drängten die Indianer immer wie mehr zurück. Der Rückzug wurde für die Überlebenden zu einer Flucht. Viele gingen nach Kansas.
- 1862: (Owens-Valley-Indianer-Krieg). Am 20. März beschlossen die Siedler im Owens Valley ein Indianer-Lager der Paiute in den Alabama Hills, nördlich des Owens Lake zu überfallen. Da die Indianer wenige Schusswaffen besassen war der Angriff ein Erfolg. Elf Indianer wurden getötet, und eine Tonne getrocknetes Fleisch wurde zerstört. Drei Siedler trugen Verletzungen davon.
- 1862: (Owens-Valley-Indianer-Krieg). Für Oberst Mayfield wurde die Lage zunehmend kritisch. An die fünfhundert Paiute hatten sich nahe den Bergen südwestlich von seinem Lager gezeigt. Mayfield beschloss anzugreifen und machten sich am 5. April in zwei Gruppen auf den Weg. Im folgenden Zusammenstoss gerieten die Truppen in Panik und zogen sich Richtung des Lagers zurück. Die Paiute folgten ihnen und zwangen die Soldaten bis zu Einbruch der Nacht, Deckung in einem Bewässerungsgraben zu suchen. Unter dem Schutz der Dunkelheit flüchtete die Truppe.
- 1862: Am 17. Juli überfallen Absarokee am Marias River im Montana Territorium Siedler und Piegan-Blackfoot. Ein Siedler wurde getötet.
- 1862: Siebzig Lenni Lenape und sechsundzwanzig Shawnee aus Kansas, angeführt von Ben Simon, kamen im Oktober in die Wichita Agentur. Zufolge eines Gerüchts sollten die verhassten Tonkawa einen Jungen Caddo getötet haben und planten ihn zu verspeisen. Am Abend des 23. Oktober, inzwischen sind noch mehr Krieger von anderen Stämmen eingetroffen, umstellten sie das Hauptquartier der Agentur. Nachdem ein Lenni Lenape getötet und ein Shawnee verwundet wurde, stürmten sie das Gebäude, erschlugen vier Weisse und brannten das Haus nieder. Die Schüsse hörend flüchteten die Tonkawa von der Agentur. Ihre Spur die zu einem Wäldchen führte wurde am nächsten Morgen entdeckt. Im folgenden Kampf gelang es an die 150 der 390 Tonkawa zu entkommen. Unter den getöteten war Hauptling Placido.
- 1862: (Owens-Valley-Indianer-Krieg). Beunruhigt über die Überfälle der Paiute, versammelten sich die Rancher des Owens Valley zum gegenseitigen Schutz in Putnams Handelsposten. Ihre Ängste waren berechtigt. Eine Bande von Paiute überfallen ein Haus nahe dem heutigen Benton Hot Springs. Der Besitzer, E. S. Taylor, ein lokaler Prospektor, verteidigte es zwei Tage lang und tötete dabei zehn Indianer, bis die Paiute das Haus in Brand steckten. Beim verlassen des Hauses wurde Taylor getötet.
- 1862: (Owens-Valley-Indianer-Krieg). Eine Gruppe von Cowboys sahen wie Paiute streuende Rinder jagten. Nach dem sie die Indianer gestellt hatten, behaupteten die Paiute das sie ihre Pferde suchten. In der darauf folgenden Auseinandersetzung wurden vier Paiute getötet. Zwei Cowboys wurden verletzt. Einer der getöteten Indianer war Häuptling Shondow.
- 1862: Schiesserei zwischen einer Bande von Paiute und Siedlern in Lone Pine im heutigen Kalifornien. Elf Paiute wurden getötet und zwei Siedler verwundet.
- 1863: Die Überfälle der Shoshone unter Häuptling Bear Hunter während des Winters 1862-63 provozierte die US-Regierung. Truppen unter Colonel Patrick E. Connor aus Fort Douglas im heutigen Utah wurden in Richtung des Lagers von Bear Hunter, 120 Meilen nordwestlich von Preston im heutigen Idaho, aufgeboten. Im Lager der Indianer, dass sich in einer Schlucht befand, hielten sich an die 300 Shoshone-Krieger auf. Kurz nach der Morgendämmerung des 29. Januar überquerten Connors Truppen den Bear River im heutigen Franklin County (Idaho Territorium). Bevor alle Männer überquert hatten, machten einige der Truppen einen erfolglosen frontseitigen Angriff, den die Indianer leicht abwehrten und Connors Männer zahlreiche Verluste zufügten. Connors Truppe sammelte sich neu und es gelang ihnen nun die Shoshone unter Kontrolle zu halten. Sie deckten die Mündung der Schlucht um jede Flucht zu verhindern. Viele der Shoshone versuchten schwimmend im eisigen Fluss zu entkommen, wo sie von den Soldaten erschossen wurden. Der Kampf endete im späteren Morgen. Die Truppen hatten die meisten Krieger plus eine Anzahl von Frauen, Kindern und alten Männern getötet. Unter den Toten befand sich auch Bear Hunter. Viele der Frauen und Kinder wurden gefangen genommen. Geschätzte Verluste: 67 Soldaten und 384 Indianer.
- 1863: (Owens-Valley-Indianer-Krieg). Am 11. März führte Leutnant Dougherty eine Patrouille von sechs Männern nach Black Rocks und stiess auf etwa zweihundert Paiute. Ein Kampf begann und ein Soldat wurde getötet und vier, einschliesslich Dougherty, wurden verwundet.
- 1863: (Owens-Valley-Indianer-Krieg). Am 19. März brachte ein Bürger die Information, dass dreissig bis vierzig Paiute elf Meilen südlich von Camp Independence in den Alabama Hügeln Vieh schlachten. Die Paiute wurden daraufhin in ein Gefecht nahe dem Owens Lake geschlagen. Fünfunddreissig Indianer starben in dem Kampf. Die Armee hatte einen verwundeten zu beklagen.
- 1863: (Owens Valley Indianer Krieg). 120 Soldaten und 36 Freiwillige unter Hauptmann Ropes kämpfen am 9. April nördlich des Big Pine Creek im heutigen Kalifornien mit Paiute. Hauptmann Ropes verlor zwei Männer. Die Paiute hatten keine Verluste.
- 1863: Eines der ersten grossen Gefechte von US-Truppen gegen die Apachen ereignete sich im Mai. Soldaten unter Leutnant Thomas T. Tidball von Fort Lowell in Tucson und Jesús María Elías, ein prominenter mexikanischer Bürger aus Tucson, töten am Aravaipa Creek im heutigen Arizona fünfzig Apachen-Krieger.
- 1863: Unions und Konföderierte Truppen hatten häufig in der Umgebung des Honey Springs Depot gekämpft. Der Unions Kommandant in dem Bereich, Major General James G. Blunt, vermutete richtig das Konföderierte Streitkräfte (6000 Mann), hauptsächlich Indianer-Truppen unter dem Befehl von Brigade General Douglas H. Cooper im Begriff waren sich zu sammeln um Fort Gibson anzugreifen. Er entschied sich die Konföderierten bei Honey Springs nahe dem heutigen Rentiesville (Indianer Territorium) zu besiegen bevor sie sich mit Brigade General William Cabell’s Brigaden, die von Fort Smith in Arkansas vorrückten, zu vereinigen. Blunt überquerte den anschwellenden Arkansas River am 15. Juli, und in der Nacht vom 16. auf den 17. hatte er eine Streitmacht von 3000 Männern, zusammengesetzt aus Weissen, Indianern und Buffalo Soldiers beisammen, die nun Richtung Honey Springs marschierten. Blunt kämpfte früh am Morgen des 17. mit den Konföderierten Truppen und um Mittag war der Kampf voll im Gange. Die Konföderierten hatten nasses Pulver, was das versagen der Feuerwaffen verursachte und das Problem noch intensivierte als es zu Regnen begann. Nach dem Abwehren eines Angriffs zog Cooper seine Kräfte zurück um neue Munition zu fassen. Cooper begann inzwischen Befehlsprobleme zu haben als er erfuhr dass Blunt im Begriff war seine linke Flanke zu drehen. Der konföderierte Rückzug begann. Nach diesem Kampf kontrollierten Unions-Truppen das Indianer Territorium nördlich des Arkansas River. Geschätzte Verluste: Unions-Truppen 79, Konföderierte Truppen 637.
- 1863: Big-Mound-Schlacht im heutigen Kidder County (North Dakota). Brigade General Henry Hastings Sibley führte seine Truppen von Fort Ridgely in Minnesota ins heutigen North Dakota hinein und versuchte die Santee-Dakota zu finden, die im August 1862 einen Aufstand im Minnesota River Valley (Sioux-Aufstand) initiiert hatten. Nachdem Sibley am 24. Juli den ganzen Tag marschiert war, berichteten um ein Uhr nachmittags Sibleys Scouts, dass sie einige Meilen weg ein grosses Lager der Santee-Dakota und Teton-Lakota entdeckt hätten. Sibley liess ein Lager an einem nahegelegenen Salzsee einrichten und stellte seine Männer darauf ein sich zu verschanzen. Während des aufstellen des Lagers erschienen zahlreiche pro amerikanische Indianer. Eine Anzahl von ihnen gesellten sich zu den Scouts, die etwa 300-400 Yard (1 Yard = 0,914 m) vom Lager entfernt lagerten und begannen mit ihnen zu reden. Der Arzt Josiah S. Weiser vom 1. Regiment der Minnesota Mounted Rangers der sich bei der Versammlung befand wurde plötzlich von einem Indianer erschossen. Die Scouts versuchten den Angreifer zu töten, aber er entkam. Indianer die sich jetzt hinter den umliegenden Hügelrücken versteckt hatten, tauchten auf und griffen an. Sibleys Männern gelang es die Indianer mit gewaltigem Artilleriefeuer in die Prärie zu zwingen, wo sie in Verwirrung flüchteten. Die Indianer Streitmacht war geschlagen und entmutigt.
- 1863: Nach der Big-Mound-Schlacht vom 24. Juli, marschierte Brigade General Henry Hastings Sibley und seine Männer Richtung des Dead Buffalo Lake im heutigen Kidder County in North Dakota. Nach etwa 4 Meilen Marsch ruhten sie bis zum nächsten Tag aus. Am Morgen des 26. marschierten sie etwa 14 Meilen und fanden die Santee-Dakota und Teton-Lakota unter Häuptling Inkpaduta (Red Point) die für den Kampf bereit waren. Die Indianer versuchten die linke Seite des Lagers zu überrennen um die Maultiere weg zu führen. Die Mounted Rangers und die Infanterie zwangen die Indianer ihre Absichten aufzugeben. Diesem Rückschlag folgend, beendeten die Indianer den Kampf und zogen sich zurück. Sibley nahm seinen Marsch am nächsten Tag wieder auf.
- 1863: Nach der Schlacht am Dead Buffalo Lake, setzte Brigade General Henry Hastings Sibley, nach dem Rückzug der Santee-Dakota und Teton-Lakota, seinen Marsch Richtung Stony Lake im heutigen Burleigh County in North Dakota fort wo er wegen der erschöpften Pferde ein Lager aufschlagen musste. Am 28. wollte Sibley den Marsch fortsetzen, als er entdeckte, dass sich eine große Anzahl von Santee-Dakota und Teton-Lakota unter Häuptling Inkpaduta (Red Point) auf ihn zu bewegten. Er ordnete an das die Männer defensive Vorbereitungen trafen. Im Angesicht des Feinds nahm Sibley jetzt seinen Marsch wieder auf. Die Indianer suchten nach Schwachstellen in den Reihen der Soldaten. Da sie keine fanden ritten sie mit großer Geschwindigkeit davon und verhinderten damit eine Verfolgung. Die Indianer hatten gehofft Sibleys vorrücken anzuhalten, aber sie waren ausserstande es zu tun.
- 1863: Lakota töten am 5. August im Massacre Canyon im (Nebraska Territorium) 59 Pawnee.
- 1863: Am 8. August wurde östlich von Fort Kearny im Nebraska Territorium einige Planwagen von Lakota überfallen. Vierzehn Männer wurden getötet und mehrere Frauen und Kinder gerieten in Gefangenschaft.
- 1863: 3.-5. September, Whitestone-Hill-Kampf im heutigen Dickey County (North Dakota). Kampf zwischen US-Truppen (600-700 Mann) unter Brigade General Alfred Sully und den Santee-Dakota, Yankton-Dakota, Hunkpapa-Lakota und Blackfeet-Lakota (1200-1500 Indianer) unter Häuptling Inkpaduta (Red Point). Nach General Henry Hastings Sibleys Siegen über die Indianer am Dead Buffalo Lake und Big Mound, überquerte er den James River und verliess das Gebiet. Die Indianer überquerten den Missouri River wieder und kehrten zu ihren alten Jagdgründen zurück. Brigade General Alfred Sully entschied diese Indianer zu finden und sie zu bestrafen. Am 3. September erreichte Sully einen See, wo er zahlreiche Überreste von vor kurzem getöteten Bisons fand. Ein Detaschement der 6. Iowa Kavallerie entdeckte um drei Uhr Nachmittags ein Indianerlager von mehr als 400 Zelten. Sie bemühten sich das Lager zu umgehen während ein Bote Sully informieren sollte. Um vier Uhr Nachmittags liess Sully aufsitzen. Ungefähr eine Stunde später als Sully mit seinen Männer am Indianerlager ankamen, bemerkten sie das die Indianer im begriff waren zu gehen. Inzwischen traf die 6. Kavallerie ein. Obwohl die Indianer zurückschlugen, war es sinnlos. Sie brachen unter der Feuerkraft zusammen und flüchteten schliesslich. Nachdem es dunkelte klang der Kampf ab. Nur noch vereinzelte Schüsse waren zu hören. Sully ordnete an das die Truppen die ganze Nacht an den Waffen blieben. Am Morgen errichtete Sully auf dem Schlachtfeld ein Feldlager und während den nächsten zwei Tagen schickte er Scouts aus um Reste vom Feind zu suchen. Er ordnete an das an die 200 Tonnen getrocknetes Bisonfleisch sowie etwa 400 Zelte der Indianer vernichtet werden. Am 5. September gingen ein Offizier und 27 Männer vom 2. Nebraska- und 6. Iowa-Kavallerieregiment auf die Suche nach einem Arzt und acht Männern, die seit dem Kampf fehlten. Etwa 15 Meilen Nordwestlich vom Lager wurden sie von 200 Lakota- oder Dakota-Indianer angegriffen. Die Männer konnten dieser Übermacht nicht standhalten und begannen einen langsamen Rückzug. Bei dem Scharmützel verloren sie sechs Männer. Die Truppen hatten insgesamt in diesen drei Tagen an die 390 Krieger zusätzlich eine Anzahl von Frauen, Kindern und alten Männern getötet und viele der Frauen und Kinder gefangen genommen. Sully verlor 67 Männer. Dieses Gefecht schwächte, aber zerstörte nicht den Widerstand der Indianer in diesem Gebiet. Diese Schlacht war der Beginn eines 20 Jahre andauernden Krieges zwischen der USA und den Plains Indianern.
- 1863: Eine Kavallerie Kompanie unter Hauptmann Artemus Millett verfolgten im Juli Ute-Krieger, die zuvor zwei Siedler nahe Salinas getötet hatten. Nahe dem Fish Lake im heutigen Utah kam es zu einem Kampf bei dem mehrere Indianer getötet und verwundet wurden. Ein Soldat wurde verwundet.
- 1864: 28.–29. Juli, Schlacht am Killdeer-Mountain (Tahkahokuty Mountain) im heutigen Dunn County (Dakota-Territorium). Brigade General Alfred Sully der im September 1863 bei Whitestone Hill die aufsässigen Indianer geschlagen hatte, überwinterte 1863/64 am Missouri River. Während des Winters entwarf Sullys Vorgesetzter, Major General John Pope, einen Plan um die Schwierigkeiten mit den Plains-Indianern zu beenden. Er wollte eine Armee von etwa 2500 Mann aufbieten um die Indianer zu finden und sie dann in eine Schlacht verwickeln. Zudem sollte die Infanterie hinter Sullys Truppen starke Verteidigungs-Posten errichten. Diese Minnesota Truppen sollten Sully an der Mündung des Burdache Creek am oberen Missouri für einen Feldzug treffen. Die zwei Kolonnen vereinbarten ein Treffen für den 30 Juni. Am 7. Juli errichteten sie an der Mündung des Cannonball River das Fort Rice. Die Indianer die sich nördlich von Fort Rice befanden, zogen nun auf die andere Seite des Missouri River und bezogen dort am Little Missouri River, etwa 200 Meilen vom Fort entfernt, eine starke Verteidigungs-Stellung. Am 26. Juli marschierte Sully los um die Indianer anzugreifen. Am 28. Juli traf er auf das Indianerlager. Er stand etwa 1600-2000 Krieger unter Häuptling Inkpaduta (Red Point) gegenüber, die sich in einem bewaldeten Gebiet, in zerklüfteten Hügeln sowie tiefen, unpassierbaren Hohlwegen und Schluchten verschanzt hatten. Sully verhandelte zuerst erfolglos mit den Stammes-Häuptlingen dann befahl er den Angriff. Es folgte nun ein schwerer Kampf bei dem vermutlich die Artillerie mit ihren Feuerwaffen mit grosser Reichweite grosse Wirkung hatten und somit die Indianer an Boden verloren. Der Kampf wendete sich in einen beinahe neun Meilen langen kämpfenden Rückzug der Indianer.
- 1864: Während des Bürgerkriegs wurden viele reguläre Truppen von den Militärposten in den Plains abgezogen. Die Lakota, Cheyenne und Arapaho ergriffen diese Gelegenheit und versuchten weisse Siedler von ihrem Land zu vertreiben. Beginnend am 7. August machten die Indianer konzertierte Angriffe auf Farmen, Fuhrleute und Planwagenzüge entlang dem Oregon Trail. Als sie beinahe jede Niederlassung zwischen Julesburg und Big Sandy überfallen hatten, kam der Reiseverkehr auf dem Oregon Trail für zwei Monate zum erliegen. Die meisten Angriffe waren entlang des oberen Little Blue River, wo an die hundert Leute getötet wurden. Mehrere starben bei Oak Grove. Die überlebenden Siedler flüchteten ostwärts nach Beatrice und Marysville oder nordwärts nach Fort Kearny.
- 1864: Comanche überfallen am 13. Oktober am Elm Creek nahe Newcastle in Texas die Fitzpatrick Ranch. Die Indianer töten sieben Bewohner und fünf Konföderierte Soldaten. Sie entführen sechs Frauen und Kinder und treiben 10 000 Rinder weg. Brit Johnson, ein Sklave der an diesem Tag seine ganze Familie verlor, schloss sich später den Comanche an, gewann ihr Vertrauen und befreite seine Leute. Später wurde er von den Comanche getötet.
- 1864: Cheyenne und Arapaho überfallen am 12. November nahe dem Walnut Creek in Kansas einen Wagenzug der Regierung und töten 14 Fuhrmänner.
- 1864: Colonel Christopher (Kit) Carson, kommandierender der 1. Kavallerie der New Mexico Freiwilligen, wurde befohlen eine Expedition gegen die Winterlagerplätze der Comanche und Kiowa zu führen, die soviel man wusste, irgendwo auf der Südseite des Canadian sein sollten. Am 10. November kam er mit 14 Offizieren, 321 Freiwilligen und 75 Ute und Jicarilla-Apachen-Scouts, die er von der Lucien Maxwells Ranch, nahe Cimarron im heutigen New Mexico rekrutiert hatte, in Fort Bascom an. Zwei Tage später marschierte die Kolonne unter dem Befehl von Leutnant George H. Pettis, zwei Berghaubitzen, siebenundzwanzig Wagen, eine Ambulanz und einer fünfundvierzig Tage Ration den Canadian hinunter in den Texas-Panhandle hinein. Carsons Zielort war der Handelsposten Adobe Walls, wo er vor zwanzig Jahre bei Bent angestellt war. Nach einer durch einen Schneesturm verursachten Verzögerung, lagerte die Truppe in der Nacht vom 25. November bei Mule Springs, im heutigen Moore County, dreissig Meilen westlich von Adobe Walls. Zwei von Carsons Spähern berichteten von der Anwesenheit einer grossen Gruppe von Indianer, die vor kurzem mit vielen Pferden und Rindern um Adobe Walls gezogen waren. Carson ordnete den Kavallerieeinheiten an die Indianer zu verfolgen und die Infanterie unter Leutnant Colonel Francisco P. Abreau später mit dem Versorgungszug nachkommen soll. Nach fünfzehn Meilen hielt Carson an, um die Morgendämmerung ab zu warten. Kein lautes Reden oder Feuer war erlaubt. Am Morgen um 8:30, griff Carsons Kavallerie Dohasan Kiowa-Dorf mit 150 Zelten an, vertrieben den Häuptling und die meisten Kiowa. Eines der Indianerlager in der Umgebung, ein Comanche Dorf von 500 Zelten, war innerhalb von einer Meile von Adobe Walls entfernt. Die Zahl der Indianer war viel grösser als Carson erwartet hatte. Sporadische Angriffe und Gegenangriffe gingen während des Tages weiter, aber die Indianer wurden von den Haubitzen verwirrt, welche strategisch auf einem erhöhten Platz positioniert waren. Am späten Nachmittag ordnete Carson seine Truppen an sich zurückzuziehen, um seine Rückseite zu schützen, der den Weg für die Versorgungswagen offen halten soll. Dies sehend, versuchten die Indianer seinen Rückzug durch anzünden des hohen Grases zu blockieren, doch Carson setzte sich erfolgreich zurück, wo die Batterie fortfuhr die angreifenden Krieger abzuwehren. In der Abenddämmerung ordnete Carson an, die Zelte der Kiowa und Kiowa-Apachen zu verbrennen, die die Soldaten diesen Morgen angegriffen hatten. Der Kiowa-Apachen Häuptling Iron Shirt wurde getötet, als er sich weigerte sein Tipi zu verlassen. Damit beschäftigt die Versorgungswagen und Abreaus Infanteriekolonne zu schützen, die sich auf dem Weg von Mule Springs kommend bewegten, beschloss Carson den Rückzug. Die wiedervereinigten Truppen schlugen ein Lager für die Nacht auf und am Morgen des 27. November ordnete Carson einen allgemeinen Rückzug aus dem Gebiet an. Alles in allem, Carsons Truppen verlor drei Männer und fünfundzwanzig waren verwundet, drei von denen starben später. Auf Indianer Seite wurden 100 bis 150 tote geschätzt. Ausserdem wurden 176 Zelte mit zahlreichen Büffelroben, die gesamten Wintervorräte wie auch Dohasans Armee-Ambulanzwagen zerstört.
- 1864: Sand-Creek-Massaker oder Chivington Massaker.
- 1864: Cheyenne greifen am Plum Creek, nahe dem heutigen Lexington im Nebraska-Territorium einen Planwagenzug an, töten 11 Männer und nehmen Nancy Jane Morton und den 12 jährigen Daniel Marble gefangen.
- 1865: Dove-Creek-Kampf vom 8. Januar nahe dem heutigen San Angelo im Tom Greene County in Texas. Gefecht zwischen einer Texas Miliz von 370 Mann und den Kickapoo mit 1400 Krieger, die wiederrechtlich durch Texas nach Mexiko ziehen wollten. Die Miliz verlor 26 Mann und beklagte 23 verwundete. Die Kickapoo berichteten später aus Mexico dass sie 11 tote und 7 verwundete hatten.
- 1865: Die Ohio-Freiwilligen-Kavallerie unter General Patrick E. Connor kämpfen am 6. Februar nahe Mud Springs mit Lakota, Cheyenne und Arapaho.
- 1865: Hauptmann Burns wird am 28. Juni mit seiner gesamten Truppe nahe Avon im Montana-Territorium von Indianern getötet.
- 1865-1872: Ute-Blackhawk-Krieg. Utahs längster Indianerkonflikt, der von 1865, zeitweilig aussetzend, bis 1872 dauerte. Der Krieg begann am Tag, an dem Häuptling Antonga (Black Hawk) wegen einer getöteten Kuh mit dem Besitzer verhandelte. Die Verhandlung wurde gewalttätig, als ein betrunkener Siedler Jake Arapeen von seinem Pferd riss. Die Ute waren entschlossen, diese Beleidigung zu rächen. Während de nächsten Jahren stahl Antonga mehr als 2000 Rinder und tötete etwa 25 Siedler. Die Weissen töteten etwa 40 von seinen Kriegern und eine unbekannte Anzahl von Frauen und Kindern. Der Krieg degenerierte in eine Orgie von Vergeltung, bei der es im wesentlichen ums Überleben ging und wer schlussendlich das Land kontrollieren würde. Der Krieg endete, als 1872 US-Truppen eingriffen.
- 1866: Am 12. Januar kam es zu einem Gefecht nahe dem Fish Creek in Nevada zwischen der 2. Kavallerie und Indianer. In diesem Gefecht starben 34 Indianer. Bei der Kavallerie gab es fünf Verwundete.
- 1866: 21. Januar bis 14. Dezember. Verschiedene Gefechte mit Apachen im heutigen Arizona. 21. Januar nahe Cottonwood Springs mit der 2. Kavallerie: Tote, 13 Indianer. Gefangene, 6 Indianer. 6. bis 9. März nahe Fort McDowell mit der 1. Arizona Infanterie: Tote, 20 Indianer. Verwundet, 7 Indianer. 20. März nahe dem Salt River mit der 1. Arizona Infanterie: Tote, 22 Indianer. Verwundete, 7 Indianer. Gefangene, 2 Indianer. 22. März im Round Valley mit der 14. Infanterie unter Hauptmann J. F. Millar: Tote, 4 Soldaten. 28. März nahe Rita Mangas im heutigen New Mexico mit der 1. New Mexico Kavallerie: Tote, 1 Indianer. Verwundete, 6 Indianer. 30. März nahe dem Pimas Village mit der 1. Arizona Infanterie: Tote, 25 Indianer. Verwundet, 1 Soldat. Gefangene, 16 Indianer. 11. April zwischen Fort Lincoln und Fort Whipple mit der 1. Arizona Infanterie: Tote, 16 Indianer. 22. April im Canyon de Chelly mit der 1. Kavallerie und 5. Infanterie: Tote, 26 Indianer. Verwundete, 30 Indianer. Gefangene, 9 Indianer. 13. August im Skull Valley mit der 14. Infanterie und 1. Arizona Infanterie unter Leutnant O. Hutton: Tote, 1 Soldat und 33 Indianer. Verwundet, 40 Indianer. 17. August am Salt River mit der 1. Arizona Infanterie: Tote, 1 Indianer. 24. August nahe den San Francisco Mountains mit der 1. Arizona Infanterie: Gefangene, 2 Indianer. 3. Oktober im Cedar Valley mit der 14. Infanterie und 1. Kavallerie unter Hauptmann G. B. Sanford: Tote, 15 Indianer. Gefangene, 10 Indianer. 11. Dezember bei Grief Hill mit der 14. Infanterie unter Hauptmann G. M. Downey: Tote, 1 Soldat. 14. Dezember nahe Camp Wallen in den Pinal Mountains mit der 1. Kavallerie und 14. Infanterie unter Leutnant W. H. Winters: Tote, 3 Indianer.
- 1866: Gefecht vom 15. Februar nahe dem Guano Valley in Nevada zwischen der 2. Kavallerie und Indianern. Die 2. Kavallerie verzeichnete ein toter Soldat sowie sieben verwundete. Auf seiten der Indianer waren es 96 Tote, 15 verwundete und 19 gerieten in Gefangenschaft.
- 1866: 16. Februar bis 3: Dezember. Verschiedene Gefechte mit Indianern in Oregon. 16. Februar nahe dem Jordan Creek mit der 14. Infanterie und 1. Oregon Kavallerie unter Leutnant Silas Pepoon: Tote, 1 Indianer. Verwundet, 1 Soldat. 22. Februar nahe dem Jordan Creek mit der 14. Infanterie und den Oregon Freiwilligen unter Hauptmann J. H. Walker: Tote, 14 Indianer und 1 Soldat. Verwundet, 2 Indianer und 1 Soldat. 17. Juli in den Steins Mountains mit der 14. Infanterie unter Hauptmann J. H. Walker: Tote, 3 Indianer und 1 Soldat. Verwundete, 5 Indianer. 14. September nahe Camp Wilson mit der 1. Kavallerie: Tote, 1 Indianer. Gefangene, 1 Indianer. 5. Oktober nahe Fort Klamath mit der 1. Oregon Infanterie. 14. Oktober nahe dem Harney Lake Valley mit der 1. Kavallerie. 15. Oktober nahe Fort Klamath mit der 1. Oregon Infanterie. 26. Oktober nahe dem Lake Albert mit der 1. Kavallerie. 30. Oktober nahe dem Malheur River mit der 23. Infanterie. 1. November nahe dem Tout Creek Canyon mit der 23. Infanterie. 18. November nahe dem John Day’s River mit der 1. Kavallerie. 3. Dezember nahe Camp Watson mit der 1. Kavallerie. Gesamthaft 68 tote Indianer, 25 gefangene Indianer, 6 Soldaten und 35 Indianer verwundet.
- 1866: Gefecht vom 27. Mai am Owyhee River im heutigen Idaho zwischen der 14. Infanterie unter Major L. H. Marshall und Indianern. Im Kampf starben ein Soldat und sieben Indianer.
- 1866: 17. Juli bis 24: Dezember. Verschiedene Gefechte mit Lakota und Cheyenne im Dakota-Territorium. 17. Juli nahe dem Reno Creek zwischen 18. Infanterie und Lakota: Tote, 1 Soldat. Verwundete, 4 Soldaten. 18. Juli am Crazy Woman’s Fork zwischen der 18. Infanterie und Lakota: Tote, 2 Soldaten. 31. Juli nahe Fort Rice zwischen der 13. Infanterie und Lakota: Tote, 1 Soldat. 20. September nahe dem Tongue River zwischen der 18. Infanterie und Lakota und Cheyenne. 6. Dezember nahe dem Goose Creek mit der 2. Kavallerie und 18. Infanterie: Verwundete, 2 Soldaten und 2 Indianer. 24. Dezember nahe Fort Buford zwischen der 13. Infanterie unter Hauptman W. G. Rankin und Lakota unter Sitting Bull: Tote, 3 Indianer.
- 1866: Gefecht vom 29. Juli bei Camp Cady in Kalifornien zwischen der 9. Infanterie und Indianer. Der Kampf forderte ein toter und ein verwundeter Soldat.
- 1866: Kampf vom 26. August zwischen der 1. Kavallerie und Indianer am Owyhee River im Idaho-Territorium. Die Indianer verloren 7 Krieger.
- 1866: 21. September, Gefecht zwischen der 18. Infanterie und Lakota nahe Fort C. F. Smith im heutigen Montana. Die Infanterie verlor zwei Männer.
- 1866: Ein Soldat der 2. Kavallerie wurde am 28. September nahe dem La Bonte Creek im heutigen Montana bei einem Gefecht mit Lakota oder Cheyenne verletzt.
- 1866: Hauptmann W.J. Fetterman berichtet das am 29. September während eines Indianer-Überfalls bei Fort Kearny im heutigen Wyoming ein Soldat getötet wurde.
- 1866: Gefecht vom 3. Oktober nahe Trinidad im heutigen Las Animas County im Colorado-Territorium zwischen der 3. Kavallerie und Indianer. Die Indianer verloren 13 Krieger.
- 1866: 3. Oktober, Gefecht im Long Valley in Nevada zwischen der 1. Kavallerie und Indianer, wobei acht Indianer getötet wurden.
- 1866: Kleines Gefecht vom 23. Oktober zwischen der 2. Kavallerie und Indianer nahe Fort Sedgwick im heutigen Colorado.
- 1866: Fetterman-Massaker.
- 1866: 5. Dezember, kleines Gefecht bei Eagle Springs in Texas zwischen der 9. Kavallerie und Comanche bei dem ein Soldat getötet wurde.
- 1866: Kleines Gefecht vom 5. Dezember zwischen der 1. Kavallerie und Indianer nahe dem Surprise Valley in Kalifornien. Keine Verluste bekannt.
- 1866: 24. Dezember, Scharmützel zwischen der 4. Kavallerie und Comanche bei Fort Clark in Texas. Keine Verluste bekannt.
- 1866: Eine Kompanie der 1. Kavallerie unter Oberst-Leutnant George Crook treffen am 26. Dezember beim Owyhee Creek im Idaho-Territorium auf feindliche Indianer und töten deren 30 und nehmen 7 gefangen.
- 1866-1867: Red-Cloud-Krieg, auch Bozeman Krieg.
- 1867: 1. Januar bis 20. November. Verschiedene Gefechte mit Apachen im heutigen New Mexico. 1. Januar nahe Fort Stanton mit der 3. Kavallerie. Tote, 5 Indianer und 1 Soldat. 16. Juni nahe den Gallinas Mountains mit der 3. Kavallerie. Tote, 1 Indianer. Am 8. oder 9. Juli nahe Fort Sumner mit der 3. Kavallerie. Tote, 5 Soldaten. Verwundete, 4 Soldaten. 18. Oktober nahe der Sierra Diablo mit der 3. Kavallerie. Tote, 27 Indianer und 1 Soldat. Verwundete, 6 Soldaten. 17. November nahe Fort Sumner mit der 37. Infanterie. Tote, 1 Soldat. 20. November nahe Fort Selden mit der 3. Kavallerie. Tote, 2 Indianer.
- 1867: 2. Januar bis 5: Dezember. Verschiedene Gefechte mit Apachen im heutigen Arizona. 2. Januar bei Rock Springs mit 14 Arizona Rangers unter Tom Hodges. Tote, 21 Indianer. 29. Januar nahe Camp McDowell mit der 1. Kavallerie. Gefangene, 1 Indianer. 3. April im Tonto Valley mit der 14. Infanterie unter Hauptmann Guido Ilges. Tote, 3 Indianer. Gefangene, 1 Indianer. 10. und 16. April in den Black Mountains mit der 8. Kavallerie. Tote, 23 Indianer. 18. April am Rio Verde mit der 8. Kavallerie. Tote, 30 Indianer und ein Soldat. 24. April nahe Fort Mohave mit der 8. Kavallerie und vermutlich mit Apachen. Tote, 5 Indianer. Verwundete, 5 Indianer. 6. Mai in den Mazatzal Mountains mit der 14. und 32. Infanterie unter Leutnant R. C. Dubois. Tote, 2 Indianer. Verwundete, 1 Infanterist. 30. Mai bei der Beale Station mit der 14. Infanterie unter Korporal J. Brown. Verwundete, 1 Soldat. 14. Juni nahe Peacock Spring mit der 8. Kavallerie. Tote, 20 Indianer. Gefangene, 9 Indianer. 21. Juni nahe Calabases mit der 1. Kavallerie. Tote, 3 Indianer. Gefangene, 6 Indianer. 7. Juli bei Beale's Spring mit der 8. Kavallerie. Verwundete, 1 Soldat. 8. Juli nahe Truxton's Spring mit der 8. Kavallerie. Tote, 2 Soldaten und 3 Indianer. 10. Oktober nahe Camp Lincoln mit der 14. Infanterie unter Hauptmann D. Krause. Tote, 1 Indianer. 25. Oktober nahe Truxell Spring mit der 8. Kavallerie. Tote, 1 Indianer. 3. November bei Willow Grove mit der 1. Kavallerie und 14. Infanterie unter Leutnant P. Hasson. Tote, 32 Indianer. 7. November nahe Willow mit der 1. Kavallerie und 14. Infanterie unter Leutnant P. Hasson. Tote, 19 Indianer. Verwundete, 6 Soldaten. Gefangene, 17 Indianer. 7. November nahe Toll Gate. Tote, 3 Indianer. 11. November nahe Camp Lincoln mit der 14. Infanterie. Verwundete, 3 Soldaten. 13. November nahe der Agua Frio Spring mit der 14. Infanterie. Verwundete, 3 Infanteristen. 14. und 15. November nahe dem Tonto Creek mit Indianer Scouts und vermutlich mit Apachen. Tote, 4 Indianer. Gefangene, 9 Indianer.
- 1867: 6. Januar bis 8.September. Verschiedene Gefechte mit Indianern in Oregon. 6. Januar am Crooked River töten Indianer Scouts 26 Indianer und nehmen acht gefangen. 9. Januar nahe des Malheur River mit der 1. Kavallerie. Gefangene, 30 Indianer. 28. März am Murderes Creek mit der 8. Kavallerie. 27. April nahe dem Lake Harney mit der 8. Kavallerie und Paiute. Tote, 7 Indianer. 5. Juli am Dunder und Blitzen Creek mit der 1. Kavallerie unter Oberst-Leutnant George Crook. Tote, 5 Indianer. Gefangene, 3 Indianer. 8. Juli nahe dem Malheur River mit der 1. Kavallerie unter Hauptmann Baker und vermutlich den Klamath. Tote, 2 Indianer. Gefangene, 14 Indianer. 13. Juli nahe dem Malheur River mit der 23. Infanterie unter Hauptmann Goodale. Tote, 5 Indianer und 1 Soldat. Gefangene, 2 Indianer. 27. Juli zwischen Fort C.F. Smith und Fort Harney mit der 1. Kavallerie unter Oberst-Leutnant George Crook. 46 Indianer wurden getötet oder verwundet. 6. und 8. September nahe dem Silver River mit der 1. Kavallerie. Tote, 24 Indianer. Gefangene, 19 Indianer.
- 1867: 18. Januar bis 26. Oktober. Verschiedene Gefechte mit Indianern in Nevada. 18. Januar nahe dem Eden Valley mit der 8. Kavallerie. Tote, 2 Indianer. Verwundete, 1 Soldat. 15. Februar nahe den Black-Slate-Mountains mit der 8. Kavallerie. Tote, 5 Indianer. 26. Oktober nahe Camp Winfield zwischen der 1. und 8. Kavallerie und Paiute. Tote, 3 Indianer. Gefangene, 4 Indianer.
- 1867: 19. Januar bis 17. Oktober. Verschiedene Gefechte mit Comanche oder Kickapoo in Texas. 19. Januar nahe dem Nueces River mit der 4. Kavallerie. Tote, 2 Indianer. 12. März am Pecos River mit der 4. Kavallerie. Tote, 25 Indianer und ein Soldat. Verwundete, 2 Soldaten. 30. August nahe Fort Belknap mit der 6. Kavallerie unter Leutnant Gustavus Schreyer. Tote, 2 Soldaten. 10. September nahe dem Live Oak Creek mit der 4. Kavallerie. 16. September nahe Fort Inge mit der 4. Kavallerie. 20. September nahe dem Devil’s River mit der 4. Kavallerie. Tote, 1 Indianer. 1. Oktober bei Howard's Wells. Kickapoo überfallen aus dem Hinterhalt eine Eskorte unter Korporal Emanuel Wright, der die Postkutsche von Camp Hudson nach Fort Stockton begleitete. Die Indianer töten Wright und ein Soldat. 17. Oktober nahe dem Deep Creek mit der 6. Kavallerie. Tote, 3 Indianer. Gefangene, 1 Indianer.
- 1867: 16. Februar bis 26. September. Verschiedene Gefechte mit Indianern in Kalifornien. 16. Februar nahe dem Surprise Valley mit der 1. Kavallerie und 9. Infanterie. Tote, 5 Indianer. Gefangene, 2 Indianer. 11. März in den Coso Mountains mit der 1. Kavallerie. Tote, 12 Indianer. 26. bis 28. September nahe des Pitt River im Infernal Canyon, südlich dem heutigen Alturas zwischen der 1. Kavallerie, der 23. Infanterie und Boise-Shoshone Scouts mit Paiute, Pit River (Shasta) und Modoc. Tote, 1 Offizier, 6 Soldaten, 1 Zivilist und 20 Indianer. Verwundete, 11 Soldaten und 12 Indianer. Gefangene, 2 Indianer.
- 1867: Soldaten der 1. Kavallerie kämpfen am 16. Februar nahe Warm Springs im heutigen Idaho mit feindlichen Indianern. Auf seiten der Indianer, zwei tote und fünf gefangene.
- 1867: 15. April, Kampf nahe Fort Lyon im heutigen Colorado zwischen der 7. Kavallerie und Indianer. Im Gefecht wurde ein Soldat verwundet.
- 1867: Die 7. Kavallerie kämpft am 19. April nahe Fort Dodge in Kansas mit Indianern. Die Indianer verloren sechs Krieger.
- 1867: 24. April bis 24. September. Verschiedene Gefechte mit Indianern in Kansas. 24. April nahe Fort Dodge mit der 7. Kavallerie. Tote, 6 Indianer. 14. Juni nahe Grinnell Spring mit der 27. Infanterie. Tote, 1 Infanterist. 15. Juni nahe Big Timbers mit der 3. Infanterie. Tote, 2 Soldaten und 1 Zivilist. 21./ 22. und 26 Juni nahe von Fort Wallace mit der 7. Kavallerie. Tote, 6 Soldaten. Verwundete, 6 Soldaten. Auf Indianerseite keine Verletzten oder Tote bekannt. 26. Juni am Republican River mit der 7. Kavallerie. Tote, 5 Indianer. Verwundete, 2 Soldaten. 1. Juli am Beaver Creek zwischen 10 Soldaten der 2. Kavallerie unter Leutnant Lyman Kidder und Lakota. Es gab keine überlebenden Soldaten. 1. August nahe Victoria im Ellis County. 6 unbewaffnete Eisenbahnarbeiter von Cheyenne getötet. 2. August am Saline River mit der 10. Kavallerie unter Hauptmann Armes. Tote, 1 Soldat. Verwundete, Hauptmann Armes. 16. September am Saline River mit der 10. Kavallerie. Tote, 2 Zivilisten. 19. September am Walker Creek mit der 5. Infanterie. Tote, 1 Soldat und 2 Indianer. Verwundete, 3 Soldaten. 23. September nahe dem Arkansas River mit der 5. Infanterie. Tote, 1 Soldat. 24. September nahe Nine Mile Ridge mit der 37. Infanterie.
- 1867: 26. April bis 2.Dezember. Verschiedene Gefechte mit Indianern im Dakota-Territorium. 26. April nahe Fort Reno zwischen der 27. Infanterie und Lakota und Cheyenne. Tote, 1 Soldat. 1. Mai nahe dem La Prelle Creek mit der 2. Kavallerie. Tote, 1 Soldat. 23. Mai nahe Bridger’s Ferry mit der 2. Kavallerie. Tote, 2 Soldaten. 13. und 14. August nahe O’Connor’s Springs und Chalk Springs mit der 27. Infanterie. Tote, 1 Soldat. Verwundete, 3 Soldaten. 14. August nahe Fort Reno mit der 18. Infanterie. Keine Verletzten oder Tote bekannt. 10. Oktober nahe Fort Stevenson mit der 31. Infanterie. 26. Oktober nahe dem Shell Creek mit der 2. Kavallerie. Keine Verluste bekannt. 4. November nahe dem Goose Creek mit der 27. Infanterie. Tote, 32 Indianer. 22. und 29. November nahe dem De Schmidt Lake und Shell Creek mit der 2. Kavallerie und vermutlich Lakota oder Cheyenne. Tote, 5 Indianer. 2. Dezember nahe dem Crazy Woman’s Creek zwischen der 18. Infanterie und Lakota. Tote, 1 Soldat. Verwundete, 3 Soldaten.
- 1867: Im April überfallen etwa sechzig Kiowa unter Häuptling Satank und Satanta am Walnut Creek in Texas William Hamletons Wohnstätte. Hamleton war nicht Zuhause als die Kiowa seine Frau Sally töteten und die Kinder Lavina and Mary gefangen nahmen. Lavina wurde nach sechsmonatlicher Gefangenschaft freigelassen. Mary wuchs unter dem Namen To-Goam-Gat-Ty bei den Kiowa auf. Sie heiratete später Calisay, ebenfalls ein ehemaliger gefangener. Die Stelle des Kiowa Überfalls liegt heute im Eagle Mountain Reservoir unter Wasser.
- 1867: Die 7. Kavallerie unter Hauptmann M. W. Keogh kämpfen am 27. Mai nahe der Pond Creek Station im heutigen Oklahoma) mit Indianern. Sie töten und verwunden je fünf Indianer.
- 1867: 1. Juni bis 29. September. Verschiedene Gefechte mit Indianern im heutigen Colorado. 1. Juni nahe Fairview mit der 4. Infanterie. Tote, 1 Soldat. 22. Juni bei der Goose Creek Station mit der 37. Infanterie. Verwundete, 2 Soldaten. 3. Juli nahe dem Goose Creek mit der 3. Infanterie. Verwundete, 1 Soldat. 29. September nahe Fort Garland mit der 37. Infanterie. Verwundete, 2 Soldaten.
- 1867: Henshaw Station im Logan County in Kansas war ein 1865 kurz nach dem Sezessionskrieg gegründeter Militärposten. Der Posten befand sich nahe McAllaster etwa neuen Meilen östlich von Fort Wallace am Turkey Creek. Der erste aufgezeichnete Indianerangriff fand hier am 5. Juni 1867 statt. Die Indianer töteten vier Männer und versetzten die Pferde in Panik. Zu dieser Zeit war die Station nur von zehn Soldaten und zwei Viehhändler besetzt, so dass eine Verfolgung der Indianer nicht in Frage kam.
- 1867: 12. Juni, ein Soldat der 2. Kavallerie wurde nahe Fort Phil Kearny im heutigen Wyoming) von Lakota getötet.
- 1867: Die 3. Kavallerie kämpft am 16. Juni nahe den Gallinas Mountains im heutigen New Mexico mit Apachen. Die Indianer verloren ein Krieger.
- 1867: 20. Juni, Kampf nahe den Black Hills in Nebraska zwischen einer Kompanie Pawnee Scouts unter Major Frank North und Lakota. Die Indianer verloren 2 Krieger.
- 1867: Am 13. Juli begann der Bau von Fort Phil Kearny zwischen der Gabelung des Piney und Big Piney Creek im heutigen Wyoming. Red Cloud, Crazy Horse, Black Shield und High Backbone von den Oglala und Minneconjou besiegelten einen Pakt und während den nächsten sechs Monaten töteten sie 154 Soldaten und Siedler in 51 Zusammenstössen und entwendeten eine grosse Anzahl Vieh.
- 1867: Am 17. August töten Pawnee Scouts nahe dem Plum Creek im heutigen Nebraska 15 Indianer und nehmen zwei gefangen.
- 1867: Am 5. Dezember wurde eine Eskorte die eine Postkutsche von Fort Davis nach Eagle Spring in Texas begleitete von 100 Apachen angegriffen. Die Eskorte flüchtete zur Eagle Spring Poststation wo eine Kompanie der 9. Kavallerie aus Fort Davis unter Hauptmann Henry Carroll die Indianer in die Flucht schlagen konnte.
- 1867: Am 14. Dezember wurden zwei Holzfäller nahe Fort Kearny in Nebraska von Lakota getötet.
- 1867: Am 26. Dezember greifen an die 900 Kickapoo, Lipan, Mexikaner und einige ehemalige konföderierte Soldaten das Biwak der 9. Kavallerie unter Hauptmann William Frohock nahe Fort Lancaster etwa 75 Meilen östlich von Fort Stockton in Texas an. Dies war die erste Feindberührung der neu erstellten farbigen Kavallerie. In einem dreistündigen Kampf gelang es den Buffalo Soldiers die Angreifer zu besiegen. Die 9. Kavallerie verlor drei Männer. Die Indianer mit ihren Verbündeten verzeichneten zwanzig tote und eine grosse Anzahl von verwundeten.
- 1867: Im August töten an die 200 Indianer sieben Union Pacific Arbeiter. Eine Kompanie Soldaten die zur Überwachung der Bahnarbeiter eingesetzt ist versuchen die Indianer in die Flucht zu treiben. Nach zweistündigem Kampf treffen weitere Krieger am Kampfort ein. Das Gefecht dauert mehrere Stunden wobei viele der feindlichen Indianer getötet werden.
- 1867: Die 1865 gebaute befestigte Postkutschen-Station Downer nahe Wakeeney in Kansas wurde 1867 von Cheyenne niedergebrannt.
- 1867: Überfall der Cheyenne nahe Wallace in Kansas auf die Pond Creek Station. Die befestigte Butterfield Kutschenstation wurde restauriert und steht heute in einem westlich gelegenen Park der Stadt.
- 1867: Comanche überfallen eine Farm am Legion Creek in Texas. Im sogenannten “Legion Valley Massaker” töten sie drei Frauen und zwei Säuglinge. Eine Frau wird angeschossen und skalpiert und zwei Kinder entführen sie.
- 1868: Die 9. Kavallerie (Buffalo Soldiers) kämpfen am 1. Januar nahe Fort Quitman in Texas mit Indianer. Es sind keine Verluste bekannt.
- 1868: Angehörige der 8. Kavallerie kämpfen am 14. Januar nahe des Difficult Canyon im heutigen Arizona mit einer Gruppe Indianer. Der Kampf endete mit 16 toten Indianern.
- 1868: Comanche töten am 6. März nahe dem Colorado River in Texas dreizehn Siedler und entführen ein Kind.
- 1868: Die 6. Kavallerie kämpft am 6. März nahe dem Paint Creek in Texas mit den Kiowa. Die Indianer verlieren sieben Krieger. Zwei Soldaten wurden verwundet.
- 1868: 10. März, Gefecht nahe dem Colorado River in Texas zwischen der 4. Kavallerie und Comanche bei dem ein Indianer getötet wird.
- 1868: Apachen überfallen am 11. März nahe Tularosa im heutigen New Mexico mehrere Siedlungen, töten elf Männer und zwei Frauen. Zwei Kinder nehmen sie gefangen.
- 1868: 18. März, Gefecht nahe Fort Fetterman im Dakota-Territorium zwischen der 18. Infanterie und Lakota. Die Indianer töten ein Soldat.
- 1868: Die Lakota überfallen am 20. März die Horseshoe und Twin Springs Ranch im Dakota-Territorium und töten drei Männer.
- 1868: Die 14. Infanterie unter Korporal D. Troy kämpfen am 21. März nahe Willow Grow im heutigen Arizona mit Apachen. Die Indianer töten zwei Soldaten.
- 1868: Die 14. Infanterie unter Hauptmann G. Ilges kämpfen am 25. März nahe Cottonwood Springs im heutigen Arizona mit Indianern. Im Kampf wird ein Krieger getötet und ein Soldat sowie zwei Indianer werden verwundet.
- 1868: 26. März bis 12: Dezember. Verschiedene Gefechte zwischen der 8. Kavallerie und Indianern. 26. März nahe dem Owyhee River in Oregon. Tote, 1 Indianer. 1. April in den Pinal Mountains im heutigen Arizona. Tote, 1 Indianer. 21. April nahe Camp Grant (Arizona). Tote, 1 Indianer. 29. April nahe Camp Winfield Scott (Nevada). Verwundete, 2 Soldaten. 1. Mai nahe Camp Grant (Arizona). Tote, 6 Indianer. Verwundete, 4 Indianer. 18. Mai nahe dem Rio Salinas (Arizona). Tote, 6 Indianer. 30. Mai im Tonto Basin (Arizona). Tote, 1 Zivilist. Verwundete, 1 Soldat. 22. August nahe dem Santa Maria River (Arizona). Tote, 2 Indianer. Gefangene, 1 Indianer. 9. September auf dem Tonto Plateau (Arizona). Tote, 1 Indianer. 10. September nahe dem Lower Aqua Fria (Arizona). Tote, 3 Indianer. Gefangene, 3 Indianer. 11. September nahe dem Rio Verde (Arizona). Tote, 5 Indianer. 12. September am Dragon Fork des Rio Verde (Arizona). Tote, 2 Indianer. Verwundete, 1 Soldat. 19. Oktober nahe dem Rio Verde (Arizona). Tote, 7 Indianer. 7. November nahe Willow Growe (Arizona). Tote, 11 Indianer. Verwundete, 2 Indianer. Gefangene, 20 Indianer. 10. November auf dem Tonto Plateau (Arizona). Tote, 15 Indianer. Verwundete, 2 Soldaten, 40 Indianer. 23. November nahe den Bill Williams Mountains (Arizona). Tote, 2 Indianer. Verwundete, 1 Indianer. 10. Dezember nahe Walker Springs (Arizona). Tote, 3 Indianer. Verwundete, 6 Indianer. 11. Dezember nahe Willow Grove (Arizona). Tote, 1 Soldat, 8 Indianer. 12. Dezember nahe Walnut Springs (Arizona). Tote, 8 Indianer. Gefangene, 14 Indianer.
- 1868: Am 3. April kämpfen eine Gruppe Holzfäller nahe dem Rock Creek im heutigen Wyoming mit Indianer. Die Krieger verloren einen Mann.
- 1868: 5. April bis 4. September. Verschiedene Gefechte zwischen der 1. und 8. Kavallerie und Indianern. 5. April nahe dem Malheur River in Oregon. Tote, 32 Indianer. Gefangene, 2 Gefangene. 8. Juli zwischen dem Verde und Salt River im heutigen Arizona. Tote, 1 Indianer. 4. September nahe dem Tonto Creek (Arizona). Tote, 1 Indianer.
- 1868: 17. April bis 26. Juli. Verschiedene Gefechte zwischen der 23. Infanterie und Indianern. 17. April am Camp Three Forks in Oregon. Tote, 5 Indianer. Gefangen, 3 Indianer. 29. April in den Warner Mountains (Oregon). Verwundete, 2 Soldaten. 9. Juni nahe dem Snake Canyon im heutigen Idaho. Tote, 3 Indianer. 24. Juni nahe dem Battle Creek (Idaho). Tote, 3 Indianer. 25. Juli nahe dem Big Salmon River (Idaho). Gefangene, 41 Indianer. 26. Juli nahe dem Juniper Canyon (Idaho). Tote, 5 Indianer. Gefangene, 4 Indianer.
- 1868: Viehzüchter und Cowboys kämpfen am 22. April nahe Fort McPherson in Nebraska mit einer Gruppe Indianer. Die Krieger töten sechs Männer.
- 1868: Am 23. April kämpfen Indianer-Scouts nahe Camp Hearny in Oregon mit einer Gruppe Indianer. Die Scouts töten einen Krieger.
- 1868: Indianer kämpfen am 1. Mai nahe Hoag’s Bluff im Warner Valley in Oregon mit Soldaten der 8. Kavallerie und 9. Infanterie. Ein Zivilist wurde getötet und zwei Soldaten verwundet.
- 1868: 1. Mai bis 16. Juni. Verschiedene Gefechte zwischen der 1. Kavallerie und Indianern. 1. Mai nahe Camp Crittenden im heutigen Arizona. Verwundete, 1 Soldat. 1. Mai nahe dem San Pedro River (Arizona). Tote, 3 Indianer. 29. Mai nahe dem Owyhee River im heutigen Idaho. Tote, 34 Indianer. 31. Mai nahe dem North Fork des Malheur River in Oregon. Verwundete, 1 Soldat. Gefangene, 5 Indianer. 16. Juni bei den Toddy Mountains im Arizona-Territorium. Es sind keine Verluste bekannt.
- 1868: Am 13. Mai töten Indianer nahe Fort Buford im Dakota-Territorium zwei Siedler.
- 1868: 15. Mai, Scharmützel nahe Fort Totten im Dakota-Territorium zwischen Siedler und Indianer. Die Krieger töten zwei Siedler.
- 1868: Soldaten der 13. Infanterie kämpfen am 24. Mai nahe dem Yellowstone River im heutigen Montana mit einer Gruppe Indianer. Es sind keine Verluste bekannt.
- 1868: Die 3. Kavallerie unter Hauptmann D. Monahan aus Fort Sumner im heutigen New Mexico verfolgen eine Gruppe Navajo die 4 Siedler getötet haben. Nachdem sie über hundert Meilen ihrer Spur gefolgt sind überraschen sie am 6. Juni in einer Schlucht die Indianer. Die Armee berichtet von drei toten und elf verletzen Indianer. Die restlichen Navajo konnten fliehen.
- 1868: 8. Juni bis 3. Oktober. Verschiedene Gefechte zwischen der 3. Kavallerie und Indianern. 8. bis 13. Juni nahe Apache Springs im heutigen New Mexico. Tote, 3 Indianer.
- 1868: 28. Juli bis 27. August. Verschiedene Gefechte zwischen der 31. Infanterie und Indianern. 28. Juli nahe Old Camp Sully im Dakota-Territorium. Es sind keine Verluste bekannt. 20. August nahe Fort Buford im Dakota-Territorium. Tote, 3 Soldaten. 23. August nahe Fort Totten im Dakota-Territorium). Tote, 3 Soldaten. 27. August in den Hatchet Mountains im heutigen New Mexico. Tote, 3 Indianer
- 1868: 2. August bis 3. November. Verschiedene Gefechte zwischen der 7. Kavallerie und Indianern. 2. August nahe dem Cimaron River in Kansas. Es sind keine Verluste bekannt. 13. August am Saline River (Kansas). Tote, 3 Indianer. Verwundete, 10 Indianer. 11. bis 15. September nahe den Sand Hills im Indianer-Territorium. Tote, 3 Soldat, 22 Indianer. Verwundete, 5 Soldaten, 12 Indianer. 12. Oktober am Arkansas River in Kansas. Tote, 2 Indianer. 3. November nahe dem Big Coon Creek (Kansas). Es sind keine Verluste bekannt.
- 1868: 6. August bis 4 September. Verschiedene Gefechte zwischen der 9. Kavallerie und Indianern. 6. August nahe Fort Quitman in (Texas). Es sind keine Verluste bekannt. 4. September bei Horse Head Hills (Texas). Tote, 30 Indianer.
- 1868: 12. August bis 18. November. Unruhen in Kansas mit Cheyenne, Lakota und Arapaho. 14. August entlang des Republican und Saline River. Tote, zehn Siedler. 19. August am Twin Buttes Creek. Tote, drei Holzfäller. 20. August nahe der Comstock Ranch. Tote, zwei Siedler. 23. August nahe dem Pond Creek. Tote, acht Siedler. 28. August bei der Kiowa-Station. Tote, drei Siedler. 2. September am Little Coon Creek. Tote, drei Indianer. Verwundet, drei Soldaten. 8. September am Cimarron Crossing. Tote, siebzehn Siedler. 4. Oktober nahe Fort Dodge. Tote, zwei Siedler. 10. Oktober nahe Fort Zarah, es sind keine Verluste bekannt. 13. Oktober nahe White Woman’s Fork am Republican River. Tote, zwei Indianer. 13. Oktober im Solomon Valley. Tote, 4 Zivilisten. Verwundete, ein Zivilist und zwei Frauen entführt. 14. Oktober am Prairie Dog Creek. Tote, ein Soldat. 18. Oktober am Beaver Creek, es sind keine Verluste bekannt. 23. Oktober nahe Fort Zarah, Tote, 2 Indianer, 2 Siedler. 17. November nahe Fort Harker, es sind keine Verluste bekannt. 18. November nahe Fort Hays. Tote, zwei Soldaten.
- 1868: Indianer überfallen am 29. August nahe dem Arkansas River im heutigen Colorado ein Wagenzug. Die Weissen entkommen nach Fort Lyon. Die Indianer töten die Ochsen und zerstören sämtliche Wagen.
- 1868: Indianer töten am 1. September nahe der Lake Station im heutigen Colorado zwei Siedler.
- 1868: Soldaten der 27. Infanterie kämpfen am 26. September nahe Fort Rice im Dakot-Territorium mit einer Gruppe Indianer, wobei ein Soldaten getötet wird. Auf Indianerseite sind keine Verletzten oder Tote bekannt.
- 1868: Indianer kämpfen am 7. Oktober nahe dem Purgatory River im heutigen Colorado mit Siedlern. Ein Siedler wird getötet.
- 1868: Die 10. Kavallerie eskortiert ende Oktober Major Carr von der 5. Kavallerie zu seinem Kommando am Beaver Creek in Kansas. Unterwegs werden sie von etwa 500 Cheyenne Krieger angegriffen. Im Kampf sterben dreissig Indianer.
- 1869: 13. Januar bis 8. Oktober. Gefechte im heutigen Arizona wischen der 1. Kavallerie und Indianern. 13. Januar in den Turnbull Mountains. Tote, 1 Indianer. Verwundete, 1 Indianer. 4. Februar in den Aravaypa Mountains. Tote, 8 Indianer. Gefangene, 8 Indianer. 30. Juni in den Burro Mountain. Verwundete, 4 Indianer. 8. Oktober am Chiricahua Pass unter Leutnant W. H. Winters. Tote, 2 Indianer, Verwundete, 1 Soldat.
- 1869: 15. Januar bis 28.November. Gefechte zwischen der 8. Kavallerie und Indianern. 15. Januar in den Bill Williams Mountains im heutigen Arizona. Tote, 1 Indianer. 5. Februar in der Black Mesa (Arizona). Tote, 1 Indianer. 2. bis 9. Mai im Val de Chino Valley (Arizona). Tote, 2 Indianer. 6. Mai nahe Camp Verde (Arizona). Verwundete, 5 Soldaten. 30 Mai bis 3. Juni nahe Toll Gate (Arizona) unter Major W. R. Price. Tote, 4 Indianer. 16. Juni nahe Toll Gate (Arizona) unter Leutnant A. B. Jerome. Tote, 1 Soldat, 3 Indianer. Verwundete, 1 Soldat. 19. Juni bis 5. Juli im Red Rock Gebiet (Arizona) unter Leutnant A.B. Curtiss. Tote, 7 Indianer. Gefangene, 1 Indianer. 26. Juni am Santa Maria River, nahe Toll Gate (Arizona) unter Major W.R. Price. Tote, 4 Indianer. 27. Juni im Great Mouth Canyon (Arizona) unter Hauptmann S.B.M. Young . Tote, 3 Indianer. 3. Juli im Hell Canyon (Arizona) unter Leutnant A.B. Curtiss. Tote, 4 Indianer. 25. August am Santa Maria River (Arizona) unter Leutnant Rufus Somerby. Tote, 9 Indianer. Verwundete, 7 Indianer. 25. und 26. August bei der Tonto Station nahe Toll Gate (Arizona) unter Leutnant Robert Carrick. Tote, 6 Indianer, 1 Soldat. Gefangene, 1 Indianer. 5. September am Camp Date Creek (Arizona) unter Leutnat Rufus Somerby. Tote, 3 Indianer. 23. September am Red Creek (Arizona) unter Leutnant T.W. Gibson. Tote, 18 Indianer. 12. Oktober am Red Rock in Arkansas. Tote, 2 Indianer. 31. Oktober in den Chiricahua Mountains (Arizona) unter Hauptmann R.F. Bernard. Tote, 2 Indianer. 6. November bei Garde (Arizona) unter Leutnant J.D. Stevenson. Gefangene, 2 Indianer. 10. November im Tompkins Valley (Arizona). Tote, 4 Indianer. 16. bis 28. November am Santa Maris River (Arizona) unter Hauptmann Hobart. Tote, 2 Indianer, Verwundete, 2 Indianer.
- 1869: Die 14. Infanterie kämpft am 27. Januar nahe Camp Grant im heutigen Arizona mit Apachen. Die Indianer töten zwei Soldaten.
- 1869: 29. Januar bis 19. November. Gefechte zwischen der 10. Kavallerie und Indianern. 29. Januar nahe dem Mulberry Creek in Kansas. Tote, 6 Indianer. Verwundete, 2 Soldaten. 19. November nahe Fort Dodge in Kansas. Tote, 2 Indianer.
- 1869: Am 31. Januar kämpfen Siedler nahe dem Saline River in Kansas mit Cheyenne oder Arapaho. Zwei Siedler werden getötet.
- 1869: 3. März bis 20. April. Gefechte zwischen der 32. Infanterie und Indianern. 3. März nahe Oak Grove im heutigen Arizona. Tote, 1 Indianer. 14. April nahe Cienega (Arizona). Tote, 1 Soldat. 20. April nahe Camp Crittenden (Arizona). Verwundete, 2 Soldaten.
- 1869: 13. März bis 7. April. Gefechte zwischen der 13. Infanterie und Indianern. 13. März nahe dem Shield River im heutigen Montana. Tote, 2 Zivilisten, 4 Indianer. 7. April am Mussellshell River (Montana). Tote: 1 Soldat, 9 Indianer.
- 1869: Die 20. Infanterie kämpft am 16. März nahe Fort Randall im Dakota-Territorium mit feindlichen Indianern. Die Infanterie verliert ein Soldat.
- 1869: 17. März bis 23. März. Gefechte zwischen der 30. Infanterie und Indianern. 17. März nahe Camp Goodwin im heutigen Arizona. Tote, 2 Indianer. 22. März nahe Fort Fred Steele im heutigen Wyoming. Tote, 5 Indianer. 23. März nahe Camp Grant (Arizona). Verwundete, 2 Soldaten.
- 1869: 6. April bis 1. Dezember. Gefechte zwischen der 4. Infanterie und Indianern. 6. April nahe dem La Bonte Creek im heutigen Wyoming. Tote, 2 Soldaten. 21. Mai nahe Fort Fred Steele (Wyoming). Es sind keine Verluste bekannt. Im September nahe Whiskey Gap (Wyoming) unter Leutnant J.H. Spencer. Tote, 1 Soldat. 1. Dezembernahe Horseshoe (Wyoming). Tote, 3 Soldaten.
- 1869: Die 1. Kavallerie und 14. Infanterie unter Oberst John Green kämpfen am 29. April in den Turnbull Mountains im heutigen Arizona mit Apachen. Die Soldaten töten 28 Indianer und nehmen 8 gefangen.
- 1869: Indianer überfallen am 2. Mai einen von Soldaten überwachten Wagenzug nahe San Augustine im heutigen New Mexico. Im Gefecht sterben zwei Soldaten und fünf Indianer. Vier Soldaten und zehn Indianer werden verwundet.
- 1869: 7. Mai, Kampf zwischen der 35. Infanterie und Kickapoo oder Comanche am Paint Creek in Texas. Die Infanterie töten 14 Indianer.
- 1869: 7. Mai bis 26. Dezember. Gefechte zwischen der 3. Kavallerie und Indianern. 7. Mai nahe dem San Augustine Pass im heutigen New Mexico mit Mescalero. Tote, 1 Soldat. Verwundete, 1 Soldat, 1 Zivilist. 18. November in den Guadaloupe Mountains (New Mexico) unter Leutnant H. B. Cushing. Verwundete, 2 Soldaten. Gefangene, 1 Indianer. 26. Dezember nahe Pine Spring in the Guadalupe Mountains in Texas unter Leutnant Howard B. Cushing.
- 1869: 30. Mai bis 19. Juni. Gefechte zwischen der 7. Kavallerie und Indianern. 30. Mai am Salt Creek in Kansas. Tote, 1 Zivilist. 1. Juni am Solomon River (Kansas). Verwundete, 1 Soldat, 1 Indianer. 19. Juni nahe Sheridan (Kansas). Tote, 4 Indianer. Verwundete, 2 Soldaten, 12 Indianer.
- 1869: 3. Juni bis 10. Dezember. Gefechte im heutigen Arizona zwischen der 1. und 8. Kavallerie und Indianern. 3. bis 4. Juni am Rio Pinto in den Pinal Mountains unter Hauptmann G.B. Sanford. Tote, 20 Indianer. Verwundete, 1 Soldaten. Gefangene, 4 Indianer. 6. Juli am Hac-qua-hallawater unter Leutnant McCleave. Tote, 9 Indianer. Verwundete, 1 Soldat, 10 Indianer. 20. Oktober in den Chiricahua Mountains unter Hauptmann R.F. Bernard. Tote, 2 Soldaten, 18 Indianer. Verwundete, 2 Soldaten. 10. Dezember am Chilson's Creek unter Hauptmann G.B. Sanford. Tote, 11 Indianer, Verwundete, 1 Soldat.
- 1869: 7. Juni bis 25. Dezember. Gefechte in Texas zwischen der 9. Kavallerie und Indianern. 7. Juni am Johnson's River und Pecos River unter Oberst R. S. Mackenzie. Tote, 1 Soldat, 2 Indianer. 24. November am Llano River unter Hauptmann Heyl. Tote 1 Indianer. 25. Dezember bei der Johnson's Mail Station am Middle Concho River.
- 1870: 11. Januar bis 11. Juni. Gefechte zwischen der 9. Kavallerie und Indianern. 11. Januar am Lower Pecos River in Texas unter Leutnant Parker. Tote, 1 Indianer. 3. April nahe San Martine Springs (Texas). Tote, 1 Indianer. 25. April nahe Crow Springs (Texas) unter Major Morrow. 25. Mai im Tonto Valley im heutigen Arizona unter Hauptmann G.B. Sanford. Tote, 21 Indianer. Gefangene, 12 Indianer. 30. Mai am Holiday Creek (Texas) unter Leutnant I. N. Walter. Tote, 1 Soldat, 1 Zivilist. 8. Juni am Red Willow Creek in Nebraska unter Leutnant E. D. Thomas. Tote, 3 Indianer. 11. Juni nahe Camp Supply im Indianer-Territorium unter Oberst A.D. Nelson. Tote, 6 Indianer. Verwundete, 19 Indianer.
- 1870: 28. Januar bis 16. Oktober. Gefechte zwischen der 8. Kavallerie und Indianern. 28. Januar in den Dragoon Mountains im heutigen Arizona unter Hauptmann R.F. Bernard. Tote, 13 Indianer. Gefangene, 2 Indianer. 9. März nahe Camp McDowell (Arizona) unter Feldwebel Francis Brannon. Tote, 4 Indianer. Verwundete, 1 Soldat und ein Zivilist. 10. August in den Staked Plain im heutigen New Mexico unter Leutnant H.S. Weeks. Gefangene, 2 Indianer. 16. Oktober in den Guadaloupe Mountains (New Mexico) unter Hauptmann McCleave. Gefangene, 9 Indianer.
- 1870: 15. März bis 18. August. Gefechte zwischen der 21. Infanterie und Indianern im heutigen Arizona. 15. und 16. März nahe Sol’s Walch unter Leutnant J.F. Cluley. Tote, 2 Indianer. 2. Juni nahe dem Copper Canyon. Tote, 1 Soldat, 1 Indianer. 18. August nahe der Mescal Ranch. Tote, 1 Soldat, 2 Zivilisten.
- 1870: 3. April bis 30.September. Gefechte zwischen der 4. Kavallerie und Indianern. 3. April am North Hubbard Creek in Texas unter Hauptmann Davis. Tote, 2 [Indianer]]. Verwundete, 4 Indianer. 14. Mai in den Mount Adams (Texas) unter Leutnant Russell. Verwundete, 3 Soldaten. 14. Juli nahe Mount Paso (Texas) unter Hauptmann Davis. Tote, 1 Indianer. 22. August nahe Camp McDowell im heutigen Arizona unter Hauptmann G.B. Sanford. Tote, 1 Indianer. 30. September nahe Fort Concho (Texas). Tote, 1 Soldat.
- 1870: 6. April bis 8. Juni. Gefechte zwischen der 10. Kavallerie und Indianern. 6. April nahe dem Clear Creek in Texas unter Leutnant W.R. Harmon. Tote, 1 [[Indianer]. Gefangene, 10 Indianer. 8. Juni zwischen Fort Dodge in Kansas und Camp Supply im Indianer-Territorium unter Leutnant J.A. Bodamer. Tote, 2 Indianer. Verwundete, 2 Soldaten.
- 1870: 30. April bis 5. Juni. Gefechte zwischen der 1.und 3. Kavallerie und Indianern im heutigen Arizona. 30. April in den Pinal Mountains. Tote, 11 Indianer. Gefangene, 4 Indianer. 5. Juni in den Apache Mountain unter Leutnant H. B. Cushing. Tote, 30 Indianer.
- 1870: 4. Mai bis 6. Oktober. Gefechte zwischen der 2. Kavallerie und Indianern. 4. Mai nahe Twin Creek im heutigen Wyoming unter Leutnant C.B. Stambaugh. Tote, 1 Soldat. Verwundete, 1 Soldat, 7 Indianer. 18. Juni am North Platte in Nebraska unter Hauptmann E.R. Wells. Verwundete, 1 Indianer. 27. Juni nahe Pine Grove Meadow (Wyoming) unter Leutnant R. H. Young. Tote, 15 Indianer. Verwundete, 1 Soldat. 27. Juni am Calamus River (Nebraska) unter Leutnant E. C. Bartlett. Tote, 1 Indianer. 6. Oktober am Looking Glass oder Shell Creek (Nebraska) unter Hauptmann James Egan. Tote, 1 Indianer.
- 1870: 5. Juni bis 6. Oktober. Gefechte zwischen der 3. Kavallerie und Indianern im heutigen Arizona. 5. Juni im Black Canyon unter Leutnant J.C. Graham. Tote, 2 Indianer. 24. Juni in den White Mountain unter Hauptmann Hawley. Tote, 1 Indianer. Verwundete, 3 Soldaten. Gefangene, 7 Indianer. 1. August im Skirmish Canyon unter Leutnant H. B. Cushing. Tote, 1 Soldat, 6 Indianer. 6. Oktober in den Pinal Mountains unter Leutnant H.B. Cushing. Tote, 2 Indianer. Verwundete, 2 Soldaten.
1871 - 1880
- 1871: 28. Mai bis 29. Mai. Gefechte zwischen der 8. Kavallerie und Indianern. 28. Mai in den Canadian Mountains in Texas. Gefangene, 12 Indianer. 29. Mai nahe Kiowa Sprins (New Mexico). Gefangene, 22 Indianer.
- 1871: 30. Mai bis 1.September. Gefechte zwischen der 9. Kavallerie und Indianern in Texas. 30. Mai am Holiday Creek. Tote, 1 Soldat, 2 Zivilisten. 30. Juni in den Staked Plain. Gefangene, 1 Indianer. 22. Juli nahe dem Concho River. 31. Juli nahe McKavett. Tote, 1 Indianer. 1. September nahe Fort McKavett. Es sind keine Verluste bekannt.
- 1871: 1. Juni bis 24. Oktober. Gefechte zwischen der 3. Kavallerie und Indianern im heutigen Arizona. 1. Juni in den Huachuca Mountains. Tote, 3 Indianer. 19. Juli nahe Bear Springs. Tote, 2 Zivilisten. 25: August nahe dem Arivaypa Canyon. Tote, 5 Indianer. 24. Oktober nahe dem Horseshoe Canyon. Tote, 1 Zivilist.
- 1871: 5. Juli bis 19. Oktober. Gefechte zwischen der 4. Kavallerie und Indianern in Texas. 15. Juli nahe dem Brazos River. Es sind keine Verluste bekannt. 19. Oktober unter Oberst Ranald Mackenzie am Freshwater Fork des Brazos River. Tote, 7 Indianer.
- 1872: 20. Januar bis 30. Dezember. Konflikte mit Apachen im heutigen Arizona. 20. Januar zwischen Tucson und Camp Bowie. Überfall auf eine Kutschenstation. Tote, 3 Weisse. 26. Februar nahe Camp Bowie mit Siedlern. Tote, 1 Siedler. Verwundete, 1 Siedler. 17. März nahe Camp Verde. Tote, 1 Siedler. 17. April nahe Camp Apache mit der 21. Infanterie. Tote, 1 Soldat. 10. Juni in den Bill Williams Mountains mit der 1. Kavallerie. Tote, 1 Indianer. 13. Juni nahe Prescott mit Siedlern. Tote, 1 Siedler. 15. Juni in den Granite Mountains mit Siedlern. 27. Juli am Mount Graham mit der 8. Kavallerie. Tote, 1 Indianer. 6. August in den Chiricahua Mountains mit der 8. Kavallerie. Tote, 3 Indianer. 27. August nahe dem Santa Cruz River mit Siedlern. Tote, 4 Siedler. 4. September nahe Camp Mohave mit Siedlern. Tote, 1 Siedler. 25. Oktober bis 3. November in den Santa Maria Mountains und am Sycamore Creek mit der 5. Kavallerie. Tote, 9 Indianer. 26.November im Red Rock Gebiet (Apache County) mit der 5. Kavallerie. Tote, 11 Indianer und 1 Soldat. 7. und 8. Dezember im Red Rock Gebiet (Apache County) mit der 5. Kavallerie und 23. Infanterie. Tote, 12 Indianer. 11. Dezember in den Bad Rock Mountains mit der 1. Kavallerie und 23. Infanterie. Tote, 14 Indianer. 13. Dezember in den Mazatzal Mountains mit der 1. Kavallerie und 23. Infanterie. Tote, 11 Indianer. Gefangene, 6 Indianer. 14. Dezember nahe Indian Run mit der 5. Kavallerie. Gefangene, 9 Indianer. 30. Dezember nahe dem Baby Canyon mit der 5. Kavallerie. Tote, 6 Indianer. Gefangene, 2 Indianer.
- 1872: 27. März bis 28. Juli. Konflikte mit Indianern in Texas. 27./28. März nahe Fort Concho zwischen der 4. Kavallerie und Comanche. Tote, 1 Indianer und ein verwundeter. 12. Mai zwischen dem grossen und kleinen Wichita River zwischen der 4. Kavallerie unter Hauptmann J. A. Wilcox und Kiowa. Tote, 2 Indianer. Verwundete, 1 Soldat. 19. Mai nahe Fort Belknap zwischen Kiowa und Zivilisten. Tote, 1 Zivilist und 2 Indianer. 20. Mai in La Pendencia zwischen der 9. Kavallerie unter Leutnant Valois und Kickapoo. 23. Mai nahe dem Lost River zwischen Comanche und der 4. Kavallerie unter Hauptmann E. M. Heyl. Tote, 1 Soldat. 24. Mai nahe dem Lost Creek zwischen der 4. Kavallerie und Comanche. 9. Juni nahe Fort Griffin überfallen Kiowa unter Big Bow die Ranch von Abel Lee. Über Verluste sind keine näheren Angaben bekannt. 15. Juni nahe der Johnson’s Station zwischen der 11. Infanterie unter Korporal Daniel Hickey und Kiowa. Tote, 2 Indianer. 28. Juli nahe Central Station zwischen der 25. Infanterie und Kiowa oder Comanche.
- 1872: Kiowa unter Big Bow, White Horse und Lone Wolf überfallen am 20. April zwischen San Antonio und El Paso nahe Howard’s Wells in Texas einen Wagenzug der Regierung. 17 mexikanische Fuhrmänner wurden getötet. Acht davon wurden an die Wagenräder gefesselt und bei lebendigem Leib verbrannt. Die Kiowa kämpften anschliessend mit der inzwischen eingetroffenen Patrouille der 9. Kavallerie aus Fort Concho. Bei dem Überfall wurde nebst den Mexikanern ein Soldat und sechs Kiowa getötet.
- 1872: 14. Juni, Kampf zwischen der 22. Infanterie und Indianern nahe der Ponca Agentur im Dakota-Territorium. Es sind keine Verluste bekannt.
- 1872: 12. und 22. Juli, Scharmützel zwischen der 10. Kavallerie und Indianern am Deep River und Otter Creek im Indianer-Territorium. Die 10. Kavallerie verwundeten einen 1 Indianer.
- 1872: 14 August, Angriff von einigen hundert Lakota und Cheyenne auf eine Truppe unter Major E. M. Baker nahe Pryor’s Fork im heutigen Montana. In dem Gefecht starben ein Soldat, ein Zivilist und zwei Indianer.
- 1872: 15. August, Kampf zwischen der 8. Kavallerie unter Hauptmann William McCleave und Indianern nahe dem Palo Duro Canyon im heutigen New Mexico. Die Truppe töteten 4 Indianer.
- 1872: 16. August, Soldaten der 22. Infanterie unter Oberst D. S. Stanley wurden am 16. August nahe dem Yellowstone River im heutigen Montana von Indianern angegriffen. Die Soldaten töteten zwei Indianer, ein Indianer wurde verwundet.
- 1872: Soldaten der 2. Kavallerie kämpften vom 10. bis 13. September zwischen Beaver Creek und dem Sweet Water im heutigen Wyoming mit Indianern.
- 1872: Der Kampf am North Fork des Red River, nahe dem heutigen Lefors im Gray County in Texas, war der Höhepunkt von Colonel Ranald S. Mackenzies Kampagne im Sommer und Herbst 1872 gegen die Indianer im Llano Estacado. Es wurde bestimmt, dass General William T. Sherman die Plünderer im Texas Panhandle in die Knie zwingt, die Rinderdiebstähle unter Kontrolle bringt sowie den Schwarzhandel der Comanchero unterbindet. Am 28. Juli verliess Mackenzie mit zwölf Offizieren und 272 Freiwilligen Fort Sill. Das Truppen-Kontingent umfasste fünf Kompanien der 4. Kavallerie, Kompanie I von der 24. Infanterie unter Captain J. W. Clous, mehrerer Wagen und Maultiere, zwei Chirurgen, zwanzig Tonkawa Scouts unter Lieutenant Peter H. Boehm und ein gefangener Comanchero. Die Truppen marschierten Richtung Nordwesten durch wenig bekanntes Gebiet nach Fort Sumner im heutigen New Mexico. Von da aus bewegten sie sich Richtung Fort Bascom wo sie sich Mitte August zurück nach Fort Sill begaben. Obwohl sie keine bedeutsamen Begegnungen mit Indianern, Comancheros oder Rinderdieben hatten, fanden Mackenzie und seine Männer zwei neue Strecken über die Ebenen. Mackenzie erlaubte seiner Truppe sich auszuruhen, während er sich auf einen Einsatz nördlich zum Quellgebiet des Red River vorbereitete. Am 21. September verliess er Fort Sill. Er folgte zuerst seiner vor beinahe einen Monat zuvor zurückgelegte Rückwegstrecke, bewegte sich durch das Quitaque Gebiet, kreuzte den Prairie Dog Town Fork des Red River nahe der Einmündung des Mulberry Creek und überquerte etwa fünf Meilen nördlich des heutigen Clarendon den Salt Fork des Red River. Nördlich des Salt Fork liess er das Versorgungsmaterial mit einer Abteilung zur bewachung zurück. Mit sieben Offizieren, 215 Freiwilligen und neun Tonkawa Scouts zog Mackenzie nordwärts, überquerte den McClellan Creek nahe Alanreed im Grey County. Mackenzies Männer sichteten am Nachmittag des 29. September ein grosses Comanche Lager, etwa 5 Meilen vom südlichen Ufer vom North Fork des Red River und etwa 7 Meilen von der Mündung des McClellan Creek entfernt. Nach dem kurzen Ausruhen formte Mackenzie seine Männer in Vierer Kolonnen für einen Angriff. Das Dorf das aus 262 Zelten bestand, war das des Kotsoteka Häuptlings Mow-way, der in der Wichita Agentur zu Friedensgesprächen weilte. Während seiner Abwesenheit war Unteräuptling Kai-wotche verantwortlich. Das Dorf war das grösste von mehreren Quahadi und Kotsoteka Lagern in dem Gebiet. Die Indianer wurden völlig Überrascht. Company D unter Captain John Lee bemächtigten sich der nahegelegenen Pferdeherde, die restlichen Männer stürmten die Zelte. Innerhalb von einer halben Stunde war das Dorf in Mackenzies Händen. Einige der Frauen tauchten aus dem Busch mit erhobenen Händen auf. Eine Gruppe von etwa achtzig Kriegern verschanzte sich nahe einem grossen Wasserloch, aber Trupp A unter Captain Eugene B. Beaumont überlistete sie nach einem lebhaften Zusammenstoss. Clinton Smith, ein junger weisser Gefangener der im Kampfgetümmel war, beschuldigte später die Soldaten, sie hätten versucht ein Massaker anzurichten. Mackenzie meldete dreiundzwanzig tote Comanche. Die verletzten Comanche warfen ihre toten Krieger in den Fluss um sie von den Skalpmessern der Tonkawa fernzuhalten. Unter den toten befanden sich Kai-wotche und seine Frau. Mackenzie verlor zwei Männer. Zwei waren ernsthaft verletzt. Zwischen 800 und 3000 Pferde und Maultiere wurden von den Truppen zusammengetrieben. Die Zelte, Nahrung, Ausrüstung und Kleidung wurden verbrannt. Etwa 130 Comanche, hauptsächlich Frauen und Kindern wurde gefangen genommen. José Carrión der im Frühjahr (→ 20. April) beim Überfall der Kiowa auf einen Wagenzug der Regierung dabei war, erkannte dreiundvierzig seiner Maultiere. Nach Einbruch der Dunkelheit verlegte Mackenzie seine Einheit etwa zwei Meilen von dem brennenden Lager zum übernachten weg. Fürchtend, dass die gefangene Ponyherde die Kavalleriepferde in Panik versetzen könnte, liess Mackenzie sie einpferchen. Diese Nacht, und die nächste, gelang es den Comanche die meisten ihrer Pferde sowie jene der Tonkawa Scouts weg zu Treiben. Nachdem die Truppen wieder am Hauptlager am White River waren, erlaubte Mackenzie seinen Männern sich für eine Woche vor dem Auflösen der Expedition zu erholen. Die gefangenen Indianer, von denen acht trotz medizinischer Versorgung unterwegs starben, wurden für den Winter in Fort Concho inhaftiert. Mackenzie hatte den Plains-Indianern einen lähmenden Schlag versetzt. Auf Mackenzies Empfehlung wurden einzelnen Offizieren und Soldaten die Ehrenmedaille zuerkannt. Bald nach dem Kampf führten Mow-way und Parra-o-coom ihre Leute in die Nähe der Wichita Agentur. Der Nokoni Häuptling Horseback, der selbst Verwandte unter den gefangenen Indianer hatte, versuchte die Comanche zu Überreden, gestohlenes Vieh und weisse Gefangene gegen ihre eigenen Frauen und Kinder zu tauschen.
- 1872: Lakota greifen am 14. Oktober die 6. und 7. Infanterie in Fort McKeen im heutigen North Dakota an. Bei dem Gefecht starben zwei Soldaden und drei Indianer.
- 1872: Soldaten der 1. Kavallerie kämpfen am 2. Dezember nahe dem Tule Lake im heutigen Kalifornien mit Indianern wobei ein Soldat getötet wurde.
- 1872 - 1873: Modoc-Krieg, auch Lava-Beds-Krieg.
- 1872: US-Soldaten greifen am 28. Dezember im Salt River Canyon im Arizona-Territorium eine Schar Apachen an. Sie töten 57 Krieger. Die Armee verlor ein Mann.
- 1873: 12. Januar bis 17. Mai. Gefechte zwischen der 1. Kavallerie und Indianern. 12. Januar nahe dem Tule Lake im heutigen Kalifornien. 1 Soldat verwundet. 6. Februar im Hell Canyon im heutigen Arizona. Tote, 2 Indianer. Gefangen, 1 Indianer. 20. Februar nahe dem Fossil Creek in Arizona. Tote, 5 Indianer. Gefangen, 4 Indianer. 6. Mai in den Santa Maria Mountains in Arizona. Tote, 4 Indianer. 10. Mai nahe Lake Soras in Kalifornien. Tote, 2 Soldaten und 1 Indianer. Verwundete, 7 Soldaten und 2 Indianer. 17. Mai nahe dem Butte Creek in Oregon. Tote, 2 Indianer. 31. August unter Hauptmann T. A. Baldwin nahe dem Pease River in Texas.
- 1873: 16. Januar bis 23. Dezember. Gefechte zwischen der 5. Kavallerie und Indianern im heutigen Arizona. 16. Januar in den Superstition Mountains. Tote, 4 Indianer. Gefangene, 12 Indianer. 22. Januar am Tonto Creek. Tote, 17 Indianer. Verwundete, 1 Soldat. 19. März in den Mazatzal Mountains. Tote, 8 Indianer. Gefangene, 5 Indianer. 25. März am Turret Mountain. Tote, 10 Indianer. Gefangene, 3 Indianer. 16. Juni nahe dem Tonto Creek. Tote, 14 Indianer. Verwundete, 1 Soldat. Gefangene, 5 Indianer. 23. September nahe dem Hardscrabble Creek. Tote, 14 Indianer. Gefangene, 5 Indianer. 29. September in der Sierra Ancha. Tote, 2 Indianer. 28. bis 30. Oktober in den Mazatzal Mountains bei Sycamore Springs und im Sunflower Valley. Tote, 25 Indianer. Gefangene, 6 Indianer. 21. Dezember nahe Ehrenberg. Tote, 6 Indianer. Gefangene, 1 Indianer. 23. Dezember nahe dem Cave Creek. Tote, 9 Indianer.
- 1873: 20. Januar bis 30. Oktober. Gefechte zwischen der 8. Kavallerie und Indianern im heutigen New Mexico. 20. Januar nahe den Lower Miembres. Tote, 1 Indianer. 26. Januar nahe Angostura. Tote, 5 Indianer. 13. Juli nahe Cañada Alamosa unter Hauptmann G. W. Chilson. Tote, 3 Indianer. Verwundete, 1 Soldat. 30. Oktober nahe Pajarit Springs. Gefangene, 18 Indianer.
- 1873: 22. Februar, kleines Gefecht nahe der Cullumbers Station im heutigen Arizona zwischen Siedlern und Indianern. Zwei Siedler kamen im Kampf um.
- 1873: Der Turret Peak Kampf bildete ein Teil der Tonto-Basin-Kampagne des General George Crook, um die Apachen und Yavapai zu zwingen sich in die Indianerreservation zu begeben. Hauptmann George Randall, der eine kleine Truppe, einschliesslich Apachen-Fährtensucher führte, überraschte am 27. März am Turret Peak nahe dem heutigen Cordes Junction im heutigen Arizona die Krieger, wobei an die 50 Indianer getötet wurden. Zwei Wochen später ergaben sich die meisten Apachen und Yavapai in Camp Verde (Arizona)
- 1873: 27. April bis 31. Dezember. Gefechte zwischen der 25. Infanterie und Indianern. 27. April nahe Eagle Springs in Texas mit Kickapoo. Es sind keine Verluste bekannt. 19. August bei Barrilla Springs im Jeff Davis County in Texas. Tote, 1 Indianer. 27. Dezember am Deep Red Creek im Indianer-Territorium. Verwundete, 1 Indianer. 31. Dezember nahe Eagle Springs in Texas. Ein Feldwebel und drei Soldaten wehrten einen Angriff von etwa 15 Indianern ab. Verwundete, 1 Indianer. 31. Dezember im Sunflower Valley im heutigen Arizona. Tote, 7 Indianer. Gefangene, 11 Indianer.
- 1873: Am 7. Mai, 1. Juni und 17. Juni greifen Lakota das Fort Abraham Lincoln im heutigen North Dakota an. Die Indianer werden jedesmal von der 6. und 7. Infanterie unter Oberst William Carlin zurückgeschlagen. Die Lakota verloren insgesamt 7 Krieger und 16 wurden verwundet. Bei der Infanterie wurden 2 Soldaten verwundet.
- 1873: Oberst Randall Slidell McKenzie und sechs Kompanien der 4. Kavallerie mit 24 Seminolen-Fährtensucher unter Leutnant John Bullis überqueren den Rio Grande und greifen am 18. Mai ein Dorf der Lipan-Apachen und Kickapoo nahe Remolino in Mexico an. Im Kampf sterben ein Soldat und 19 Indianer. 40 Frauen und Kinder wurden gefangen genommen die später nach Fort Gibson ins Indianer-Territorium gebracht wurden.
- 1873: Am 4. August, während sie eine Eisenbahntruppe im heutigen Montana schützten, wurde die 7. Kavallerie unter George Armstrong Custer von Lakota unter Crazy Horse und Sitting Bull angegriffen. Ein Soldat und ein Indianer wurden getötet.
- 1873: 18. September bis 20. September. Gefechte zwischen der 2. Kavallerie und Lakota. Am 18. September unter Hauptmann James Egan am North Laramie River. Am 20. September nahe Fort Fetterman im heutigen Wyoming. Es sind keine Verluste bekannt.
- 1873: Paiute greifen am 25. Oktober nahe dem Sevier Lake im heutigen Utah 37 US-Soldaten unter Hauptmann John W. Gunnison sowie mehrere Bahninspektoren an. Sie töten Gunnison und sieben Soldaten. Auf Indianerseite sind keine Verluste bekannt.
- 1873: 5. Dezember, kleines Gefecht am Elm Creek in Texas zwischen der 10. Kavallerie aus Fort Griffin unter Leutnant Edward P. Turner und indianischen Viehdieben.
- 1874-1875: Red-River-Krieg.
- 1874: Gefechte zwischen der 5. Kavallerie und Apachen im heutigen Arizona. 10. Januar im Pleasant Valley, nahe des Cherry Creek. Tote, 2 Indianer. 20. Januar nahe San Carlos. Es sind keine Verluste bekannt. 20. Februar nahe den Bill Williams Mountains. Tote, 3 Indianer. 23. Februar nahe Camp Apache. Es sind keine Verluste bekannt. 8. März in den Pinal Mountains. Tote, 12 Indianer. Gefangene, 25 Indianer. 25./26. März in den Superstition Mountains. Tote, 12 Indianer. Gefangene, 2 Indianer. 2. April am Apache Creek. Tote, 31 Indianer. Gefangene, 50 Indianer. 3. bis 14. April in den Pinal Mountains. Tote, 14 Indianer. Gefangene, 28 Indianer. 28. April in den Arivaypa Mountains unter Leutnant Walter S. Schuyler. Tote, 23 Indianer. Gefangene, 12 Indianer. 28. Oktober nahe dem Cave Creek. Tote, 8 Indianer. Gefangene, 5 Indianer. 1. Dezember am Canyon Creek. Tote, 8 Indianer. Verwundete, 2 Indianer. Gefangene, 14 Indianer.
- 1874: 5. Februar bis 7. Dezember. Gefechte zwischen der 10. Kavallerie und Indianern in Texas. 5. Februar am Double Mountain Fork of the Brazos River unter Hauptmann Keyes mit Comanche. Tote, 11 Indianer. 23. Februar unter Oberstleutnant Davidson und Kiowa. Gefangene, 65 Krieger und 175 Frauen und Kinder. Im April am Lancaster River. Verwundete, 1 Soldat. 2. Mai zwischen dem Red River und dem Big Wichita unter Leutnant Quincy Gillmore. 24. Oktober im östlichen Panhandle unter Hauptmann Lewis H. Carpenter und Kiowa. 7. Dezember am King Fisher Creek unter Hauptmann A.S.B. Keyes und südlichen Cheyenne. Gefangene, 52 Indianer.
- 1874: Indianer kämpfen am 9. Februar am Cottonwood Creek im heutigen Wyoming mit der 1. Kavallerie und 14. Infanterie unter Leutnant L. H. Robinson. Die Indianer töten 2 Soldaten.
- 1874: 11. April bis 17. Oktober. Gefechte zwischen der 6. Kavallerie und Indianern. 11. April nahe dem Bull Bear Creek im heutigen Oklahoma. 19. Juni am Battle Creek in Oklahoma. 21. Juni wiederum am Battle Creek in Oklahoma unter Major C. E. Compton. 24. Juni am Bear Creek in Oklahoma unter Major C. E. Compton. 30. August am Mulberry Creek in Texas unter Nelson A. Miles. 11 und 12. September am McClellan Creek in Texas. 17. Oktober am Washita River in Texas unter Hauptmann Chaffee. Die 6. Kavallerie zerstören alle Tipis und den gesamten Wintervorrat.
- 1874: 23. April, Gefecht nahe Fort Abraham Lincoln im Dakota-Territorium zwischen Soldaten der 7. Kavallerie und Indianern.
- 1874: Im Juni wurde Joe Plumer’s Büffel-Jäger-Mannschaft am Red Deer Creek nahe dem heutigen Ort Canadian im Hemphill County in Texas von Indianern getötet.
- 1874: Am 12 Juli gerieten siebenundzwanzig Texas Rangers unter Major John B. Jones während dem sogenanntem Lost-Valley-Kampf im Young County in Texas in einen Hinterhalt der Kiowa unter Lone Wolf. Zwei Rangers wurden getötet und zwei verletzt. Der Rest der Gruppe entkam nur der Vernichtung durch das rechtzeitige erscheinen der 10. Kavallerie unter Hauptmann T. A. Baldwin. Im Verlauf dieses Kampfes tötete Mamadayte den Ranger David Bailey. Lone Wolf schnitt Bailey den Kopf ab und erklärte seinen Sohn für gerächt. Lone Wolf adoptierte daraufhin Mamadayte und gab ihm den Namen Guopahko.
- 1874: Am 20. Juli greift Leutnant G. P. Buell mit seinen Soldaten im Palo Pinto County in Texas eine Kriegsgruppe der Kiowa an.
- 1874: Die 10. Kavallerie und die 25. Infanterie unter Leutnant Oberst J. W. Davidson waren am 2. August in der Wichita Agentur im Indianer-Territorium in einen schweren Kampf mit Comanche und Kiowa verwickelt, die sich unter die reservationstreuen Indianer gemischt hatten.
- 1874: 20. August, Gefecht zwischen einer Kundschaftergruppe unter Leutnant Frank Baldwin und feidlich gesinnter Indianer.
- 1874: 10. September, Beschränkungen, Krankheit usw. führten zu Gewalttätigkeit in der Wichita Agentur in Anadarko Indianer-Territorium und veranlassten die einst friedliebenden Kiowa zur Flucht zum Llano Estacado in Texas. Am oberen Washita im Hemphill County in Texas trafen sie auf 36 Planwagen von General Miles Nachschubkolonne (5. Infanterie) unter dem Kommando von Hauptmann Wyllys Lyman, der verzweifelt von Miles erwartet wurde. Am Morgen des 10. Septembers stürzten sich die Kiowa unter Lone Wolf, Satanta und Big Tree auf Lymans Wagenzug. Bei dem Gefecht starben ein Feldwebel und ein Fuhrmann. Die Kiowa belagerten die Nachschubkolonne für mehrere Tage, bis am 12. September William Schmalsle mit einer Entlastungs-Kolonne aus Camp Supply eintraf. Zwischenzeitlich waren die Kiowa abgezogen.
- 1874: Eine Kriegergruppe südlicher Cheyenne unter Medicine Water überfallen am 11. September die Farm der Familie Germaine am Smoky Hill River in Kansas. Sie töten die Eltern und drei Kinder und verschleppten die vier Schwestern Katherine 17, Sophia 13, Julia 7 und Adelaide 5.
- 1874: Der Buffalo-Wallow-Kampf war eines der ungewöhnlichsten Gefechte im Red-River-Krieg. Am 10. September 1874 sandte Oberst Nelson A. Miles, dem die Munition und Verpflegung zur Neige ging, zwei Kundschafter, Billy Dixon und Amos Chapman sowie die Soldaten Z. T. Woodhall, Peter Rath, John Harrington und George W. Smith zum McClellan Creek. Sie sollten versuchen seinen Versorgungszug unter Hauptmann Wyllys Lyman's ausfindig zu machen, der inzwischen unter Belagerung von Indianern am oberen Washita River stand (10. September 1874). Am Morgen des 12. September, wie sie sich der Gabelung des Gageby Creek und dem Washita im Hemphill County in Texas näherten, fanden sie sich plötzlich umgeben von etwa 125 Comanche- und Kiowa-Kriegern. Da Vordertags zurückziehende Indianer das Präriegras abgebrannt hatten, gab es in der Nähe keinen Unterschlupf. Dixon und seine Begleiter beschlossen abzusitzen und versuchten verzweifelt die Indianerangriffe abzuwehren. Bereits nach wenigen Minuten fiel George Smith der die Verantwortung für die Pferde hatte. Die Pferde gingen dann mit den Proviantsäcken, Feldflaschen, Mäntel und Decken der Männer durch. Die berittenen Indianer schwelgten in einem Katz und Mausspiel durch das Umkreisen und Schiessen auf ihre zukünftigen Opfer. Sehr bald wurden Harrington und Woodhall verletzt, und Chapmans linkes Knie wurde von einer Kugel zertrümmert. Als die Indianer für einige Minuten abliessen, entdeckte Dixon, der eine leichte Wunde an der Wade hatte, einige Yards entfernt eine Bisonsuhle. Er gebot seinen Begleitern Deckung in dieser etwa zehn Fuss im Durchmesser grossen Vertiefung zu nehmen. Bis Mittag hatten alle ausser Chapman und Smith es geschafft. Es gelang ihnen mit Messern und mit ihren Händen den sandigen Lehm den Rand der Vertiefung zum besseren Schutz zu erhöhen. Sie schafften es ihre Widersacher von Smith und Chapman fern zu halten. Wie der Kampf voranschritt, versuchte Dixon mehrmals Chapman zu erreichen, aber er wurde wiederholt von einem Hagel von Kugeln und Pfeilen zurückgedrängt. Schliesslich gelang es Dixon am frühen Nachmittag den verletzten Chapman zu holen. Im laufe des Tages litten die fünf Männer schrecklich an Hunger, Durst und an den Wunden, aber ihre erfahrene Treffsicherheit hielten die Indianer im Schach. Spät am Nachmittag brachte den Männern ein bevorstehendes Unwetter Entlastung. Die Kampfpause ausnutzend, holte Peter Rath Smiths Waffen und Munition, und war erstaunt Smith immer noch lebend zu finden, Dixon und Rath trugen den unglückseligen Soldaten zu ihrer behelfsmässigen Festung zurück, wo er in dieser Nacht starb. Bei Einbruch der Nacht verschwanden die Indianer. Rath wollte Hilfe holen, war aber ausserstande die Spur ausfindig zu machen, und kehrte nach zwei Stunden zurück. Am folgenden Morgen versuchte es Dixon und fand eine Meile entfernt die Spur. In der Ferne sah er eine Kolonne Kavallerie. Um auf sich aufmerksam zu machen, schoss er seine Waffe ab. Es waren vier Kompanien der 6. Kavallerie unter Major William R. Priceaus aus Fort Union. Das Erscheinen von Price hatte die Indianer veranlasst, sich von Buffalo Wallows und Lyman's Wagenzug zurückzuziehen. Price begleitete Dixon zurück zum Buffalo Wallow. Dixons Begleiter verwechselten die herannahende Kolonne mit Indianern und bevor ein Soldat sie aufklären konnte wurde einem Begleiter eines Arztes das Pferd erschossen. Der verärgerte Arzt untersuchte die Männer nur kurz, und Price verweigerte ihnen Munition oder Verstärkung. Price bewegte sich dann weiter und versprach Oberst Miles davon zu benachrichtigen damit sofort Hilfe kommt. Beinahe um Mitternacht kam die versprochene Hilfe und die belagerten Männer erhielten Nahrung und medizinische Betreuung. George Smiths Körper wurde in eine Armeedecke eingewickelt und vor Ort begraben. Die Verletzten wurden nach Camp Supply transportiert. Amos Chapmans Bein wurde über dem Knie amputiert. Allen sechs wurde die Ehren-Medaille zuerkannt. Die Medaillen von Dixon und Chapman wurden jedoch später widerrufen, weil sie nicht der regulären Armee zugehörten.
- 1874: Acht Kompanien der 4. Kavallerie, fünf Kompanien der 10. und 11. Infanterie, sowie Seminolen, Lipan und Tonkawa Kundschafter versammelten sich im Basislager am Catfish Creek, etwa 150 Meilen westlich von Fort Griffin in Texas. Unter dem Befehl von Oberst Ranald Slidell McKenzie, kämpfte diese Truppe am 26. September ein kleines Gefecht im Tule Canyon. Zwei Tage später überlistete Mackenzie einen großen Verband von Kiowa unter Maman-ti, Comanche unter O-ha-Ma-tai und Cheyenne unter Iron Shirt im Palo Duro Canyon. In einem kühnen Angriff in der Morgendämmerung töteten Mackenzies Truppen mehrere Indianer, verbrannten mehrere Zeltlager und schlachteten über tausend eingefangene Ponys. Diese Aktion brach den Widerstand der Indianer. Die gefangenen wurden auf einem 200 Meilen lange Marsch nach Fort Sill gebracht.
- 1874: Oberst Leutnant Buell greift am 9. Oktober mit der 11. Infanterie am Salt Fork of the Red River eine Stammesgruppe der Kiowa an.
- 1874: Ein Kommando unter Major Price greift am 13. Oktober nahe dem Gageby Creek im Wheeler County in Texas eine Gruppe Indianer-Krieger an und schlägt sie in die Flucht.
- 1874: Die 7. Infanterie unter Major G. Igles nehmen am 22. Oktober nahe Fort Benton im heutigen Montana 35 Indianer gefangen und erbeuten 80 Pferde und 14 Feuerwaffen.
- 1874: Drei Kompanien der 10. Kavallerie unter Major G. W. Schofield überraschten am 24. Oktober nahe dem Elk Creek im Indianer-Territorium ein Lager der Comanche. Über 2000 Pferde, neunundsechzig Krieger sowie über zweihundertfünfzig Frauen und Kinder wurden gefangen und nach Fort Sill gebracht.
- 1874: Die 4. Kavallerie mit 32 indianischen Kundschafter unter Ranald Slidell McKenzie greifen am 3. November nahe von Las Lagunas Quatras in Texas ein Lager der Comanche an. Zwei Indianer wurden getötet und 19 Frauen und Kinder wurden gefangen genommen. Die Armee fing 144 Pferde ein.
- 1874: Während sie für Ranald Slidell McKenzie am 5. November die Gegend erkundeten, geriet Leutnant William A. Thompson und neun indianische Fährtensucher nahe der Laguna Tahoka auf ein Lager der Comanche. Zwei Indianer wurden getötet und 26 Pferde und Maultiere eingefangen.
- 1874: Am 2. Dezember greifen zwanzig Männer der 6. Kavallerie unter Feldwebel Dennis Ryan am Gageby Creek in Texas eine Indianer-Gruppe an.
- 1874: Zehn Soldaten der 4. Kavallerie unter Leutnant Lewis Warrington greifen am 18. Dezember im Muchaquay Valley in Texas eine Lager der Comanche an. Die Indianer verlieren zwei Krieger.
- 1874: Hauptmann Keyes verfolgt am 28. Dezember in Texas eine Bande von Cheyenne. Am North Fork des Canadian River gelingt es ihm die Indianer zu stellen. Die gesamte Gruppe von 52 Cheyenne geraten in Gefangenschaft.
- 1876: General George Crook, Oberst John Gibbon und Hauptmann Anson Mills werden mit 1300 Männern, darunter 176 Absarokee unter Häuptling Medicine Crow, Old Crow und Good Heart sowie 86 Shoshone unter Häuptling Washakie von 2000 verbündeten Lakota und Cheyenne unter Crazy Horse am weiteren Vormarsch ins Lakotagebiet gehindert. Am Rosebud River kam es am 17. Juni zum Kampf. General Crook muss sich nach einer sechs stündigen Schlacht mit seinen Verbündeten zurückziehen.
- 1876, 25. Juni: Arapaho, Cheyenne und Lakota schlagen US-Truppe in der Schlacht am Little Bighorn.
- 1877: Feldzug gegen die Nez Percé.
- 1878: 5. Januar bis 5. Oktober. Indianer-Überfälle in Texas. 5. Januar bei Presidio del Norte wurden 6 Zivilisten von Mescalero aus der ehemaligen Fort Stanton Indianerreservation getötet. 23. Januar nahe Fort Duncan. Tote, 2 Zivilisten. 16. Februar im Limpia Canyon. 2 Zivilisten von Apachen getötet. 17. April auf der Steele's Ranch am Neuces River. 2 Siedler von Lipan und Kickapoo getötet. 17. April nahe Fort Quitman. 1 Zivilist von Lipan und Kickapoo getötet. 17. April bei San Ygnacio. 1 Zivilist von Lipan und Kickapoo getötet. 17. April nahe Brown's Ranch. 1 Rancher von Lipan und Kickapoo getötet. 18. April bei Rancho Soledad. Tote, 3 Zivilisten. 18. April bei Charco Escondido. Tote, 1 Zivilist. 19. April bei Quijotes Gordes. Tote, 1 Zivilist. 20. April nahe Fort Davis wurde ein Postreiter und zwei Zivilisten von Mescalero aus der Fort Stanton Indianerreservation getötet. 21. April nahe Point of Rocks. Tote, 3 Siedler. 1. Juni nahe Camp Wood. 2 Cowboys getötet. 5. Juli nahe von Fort Davis 1 Zivilist von Apachen getötet. 5. Oktober nahe Johnson's Fork am Guadeloupe River. Tote, 4 Siedler.
- 1878: 7. Januar bis 7. September. Gefechte zwischen der 6. Kavallerie und Indianern. 7. Januar nahe dem Tonto Creek im heutigen Arizona unter Hauptmann Porter. Tote, 3 Indianer. 5. April in den Mogollon Mountains in Arizona unter Hauptmann Porter. Tote, 7 Indianer, Gefangene, 7 Indianer. 20. Mai nahe Wickenburg in Arizona unter Leutnant E. E. Dravo. Gefangene, 17 Indianer. 7. September nahe dem Bear Creek im heutigen New Mexico unter Leutnant H.P. Perrine. Tote, 1 Soldat und 2 Indianer.
- 1878: 15. Januar und 12. September. Gefechte zwischen der 5. Kavallerie und Indianern. 15. Januar bei der Ross Fork Agentur in heutigen Idaho unter Oberst J.E. Smith. Gefangene, 10 Indianer. 12. September nahe dem Big Wind oder Snake River im heutigen Wyoming unter Leutnant H.S. Bishop. Tote, 1 Indianer.
- 1878: 16. Januar bis 2. August. Gefechte zwischen der 10. Kavallerie und Indianern in Texas. 16. Januar bei der Russell's Ranch nahe dem Rio Grande unter Hauptmann Courtney. 15. April in den Carrizo Mountains unter Leutnant A. Geddes und Mescalero. 15. April nahe der Escondido Station unter Leutnant John Bigelow. Tote, 1 Zivilist. 2. August in den Guadaloupe Mountains unter Feldwebel Claggett.
- 1878: 6. Juni bis 4. September. Konflikte mit den Bannock. Am 16. Juni wurden mehrere Siedler nahe Camp Harney in Oregon überfallen und umgebracht. 5. Juli nahe den Blue Mountains in Oregon unter General Oliver Otis Howard. 12. Juli im Ladd's Canyon in Oregon unter Hauptmann J.L. Viven. Gefangene, 21 Indianer. 9. August am Bennett Creek im heutigen Idaho unter Hauptmann W.E. Dove. Verwundete, 1 Soldat. 29./30. August nahe dem Index Peak im heutigen Wyoming mit der 5. Infanterie. Es sind keine Verletzten oder Tote bekannt. 4. September nahe dem Clark's Fork im heutigen Montana unter Oberst Nelson Appleton Miles. Tote, 2 Soldaten und 11 Indianer. Verwundete, 1 Soldat. Gefangene, 31 Indianer.
- 1878: 23. Juni bis 20. Juli. Gefechte zwischen der 1. Kavallerie und Paiute und Bannock. 23.Juni am Silver River in Oregon unter Hauptmann R.F. Bernard. Tote, 1 Soldat und 5 Indianer. Vewundete, 3 Soldaten und 5 Indianer. 8. Juli am Birch Creek in Oregon unter General Oliver Otis Howard. Tote, 1 Soldat. Verwundete, 4 Soldaten. 13. Juli bei der Umatilla Agentur in Oregon unter Hauptmann Evan Miles. Tote, 2 Soldaten. 15. Juli nahe der Meachan's Ranch in Oregon. Verwundete, 1 Soldat. 20. Juli nahe dem North Fork of John Day's River in Oregon unter Oberst-Leutnant J.W. Forsyth. Tote, 1 Zivilist. Verwundete, 1 Soldat und 1 Zivilist.
- 1878: Die 3. Infanterie unter Leutnant T.S. Wallace kämpfen am 21. Juli am Middle Fork des Clearwater River im heutigen Montana mit Indianern. Die Indianer verloren 6 Krieger, 3 wurden verwundet und 31 gerieten in Gefangenschaft.
- 1878: 29. Juli bis 20. August. Gefechte zwischen der 9. Kavallerie und Indianern. 29. Juli in den Sacramento Mountains im heutigen Arizona unter Leutnant H.H. Wright. Tote, 3 Indianer. Verwundete, 3 Indianer. Gefangene, 3 Indianer. 5. oder 20. August im Dog Canyon im heutigen New Mexico unter Hauptmann Henry Carroll. Tote, 3 Indianer. Verwundete, 2 Indianer. Gefangene, 1 Indianer.
- 1878: Die 2. Infanterie kämpft am 20. August nahe dem Big Creek im heutigen Idaho mit Indianern bei dem ein Soldat getötet wurde.
- 1878: Am 10. September überfallen Indianer die McEver's Ranch im heutigen New Mexico und töten sieben Siedler.
- 1878: 13. September bis 27. September. Gefechte zwischen der 4. Kavallerie und Indianern. 13. September nahe Turkey Springs im Indianer-Territorium unter Hauptmann Joseph Rendlebrock mit nördlichen Cheyenne unter Dull Knife. Tote, 2 Soldaten. Verwundete, 1 Soldat. 14. September nahe Red Hill im Indianer-Territorium unter Hauptmann Joseph Rendlebrock. Tote, 1 Soldat. 27. September nahe dem Famished Woman's Fork in Kansas unter Oberst-Leutnant W.H. Lewis. Verwundete, 9 Soldaten. Am selben Tag am Punish Woman's Fork in Kansas. Tote, 1 Soldat. Verwundete, 5 Soldaten.
- 1878: Major G. W. Schoffield überraschte am 24. Oktober am Elk Creek ein Lager der Comanche. 69 Krieger sowie über 250 Frauen und Kinder wurden gefangen und nach Fort Sill gebracht.
- 1880: 12. oder 17. Januar, kleines Gefecht in den San Mateo Mountains im heutigen New Mexico zwischen der 9. Kavallerie unter Major Albert Morrow und Apachen unter Victorio. Ein Soldat wird getötet und zwei Scouts werden verletzt.
- 1880: Am 3. Februar kämpfen am Pumkin Creek im heutigen Montana die 2. Kavallerie unter Feldwebel Thomas Glover mit Hunkpapa- Lakota. Im Gefecht sterben ein Soldat und ein Indianer. Ein Soldat und zwei Indianer werden verwundet sowie drei Indianer geraten in Gefangenschaft.
- 1880: Soldaten unter Leutnant Confine kämpften am 28. Februar und 5. April in den San Andreas Mountains im heutigen New Mexico mit feindlichen Indianern. Ein Soldat und ein Zivilist wurden verwundet.
- 1880: Die 9. Infanterie unter Leutenant Miller kämpfen am 5. März nahe dem Rosebud River im heutigen Montana mit feindlichen Indianern. Die Infanterie töten 3 Indianer.
- 1880: 13. März, Kampf nahe der Russell’s Ranch in Texas zwischen Siedlern und Indianern bei dem ein Siedler getötet wurde.
- 1880: 15. März, Kampf nahe Blazer’s Mills im heutigen New Mexico zwischen Siedlern und Indianern bei dem ein Siedler getötet wurde
- 1880: Truppe F und L der 10. Kavallerie unter Leutnant Calvin Esterly kämpfen am 2. oder 3. April nahe Pecos Falls in Texas mit Comanche. Die Truppe töten drei Indianer und stellen acht gestohlene Rinder sicher.
- 1880: 9. April, kleines Gefecht bei Shakehands Springs in Texas zwischen der 10. Kavallerie unter Hauptmann Thomas Lebo und feindlichen Indianern. Fünf Indianer wurden gefangen und einer getötet. Sie befreiten ein entführtes mexikanisches Kind.
- 1880: 6. bis 9. April, Soldaten der 9. Kavallerie kämpften im Miembrillo Canyon im heutigen New Mexico mit einer Gruppe Indianer. Acht Soldaten wurden verwundet.
- 1880: Am 15. April kämpfen Siedler nahe Pato Springs im heutigen New Mexico mit einer Gruppe feindlicher Indianer. Ein Siedler wurde getötet.
- 1880: Die in letzter Zeit häufenden kriegerischen Auseinandersetzungen mit Apachen in den San Andreas Mountains im heutigen New Mexico, veranlasste die US-Regierung Truppen hinzubeordern. In der Mescalero Agentur in der ehemaligen Fort Stanton Indianerreservation (New Mexico) versuchten General Hatch mit Hilfe von General Grierson und Oberst Morrow am 16. April die Apachen zu entwaffnen und ihre Pferde sicherzustellen, wobei es zu einem Kampf kam. Beim Versuch zu fliehen starben 10 Apachen-Krieger. An die 50 Indianer gelang die Flucht. 400 Krieger und eine große Anzahl von Frauen und Kindern wurden gefangen genommen. Zudem beschlagnahmten sie über zweihundert Maultiere und Pferde sowie eine große Anzahl gestohlener Rinder.
- 1880: 16. April bis 2. Dezember. Kämpfe zwischen der US-Armee und Apachen im heutigen New Mexico. 16. April nahe dem South Fork. Tote, 1 Indianer. Gefangene, 30 Indianer. 17. April nahe des Dog Canyon. Tote, 3 Indianer. 20. April in den Sacramento Mountains. Tote, 1 Indianer. 14. Mai nahe Old Fort Tolerosa. 24. Mai nahe dem Paloma River mit Victorio. Tote, 55 Apachen. 5. Juni im Cook Canyon. Tote, 10 Indianer. 1. September nahe Aqua Chiquita. Tote, 2 Soldaten. 7. September nahe Fort Cummings. Tote, 1 Soldat. Verwundete, 4 Soldaten. 2. Dezember in den White Mountains. Verwundete, 2 Soldaten, 1 Indianer. Gefangene, 4 Indianer.
- 1880: 28. April bis 27. Oktober. Kämpfe zwischen Siedlern und Apachen in Texas und dem heutigen New Mexico. 27. April nahe Ojo Caliente (New Mexico). Tote, 3 Siedler. 28. April in der Ortschaft Cooney (New Mexico) mit Victorio. 28. April nahe dem Rio Gilitfe (New Mexico). Tote, 6 Siedler. 29. April in den Mogollon Mountains (New Mexico). Tote, 3 Siedler. 2. Mai nahe dem San Francisco River (New Mexico). Tote, 7 Siedler. 4. Mai bei Las Lentes (New Mexico). Tote, 6 Siedler. 15. Mai bei der Kelly Ranch (New Mexico). Tote, 3 Siedler. 29. Mai im Cook Canyon (New Mexico). Tote, 5 Siedler. 30. oder 31. Juli bei Eagle Springs (Texas). Tote, 2 Zivilisten. 27. Oktober nahe Ojo Caliente (New Mexico). Tote, 5 Soldaten.
- 1880: 12. Mai bis 28. Oktober. Kämpfe zwischen der US-Armee und Apachen in Texas. 12. Mai im Bass Canyon. Tote, 2 Zivilisten. Verwundete, 2 Zivilisten. 11. Juni im Canyon Viejo. Tote, 1 Scout. Verwundete, 2 Indianer. 30. und 31. Juli im Quitman Canyon zwischen Oberst Grierson und Victorio. Tote, 1 Soldat und 7 Indianer. Verwundete, 1 Offizier, sowie mehrere Indianer. 4. August nahe Camp Safford. Tote, 1 Soldat.
- 1880: 3. August, Gefecht westlich von Van Horn Wells in den Sierra Diablo Mountains in Texas zwischen der 10. Kavallerie unter Corporal Asa Weaver und Warm Springs Apachen. Sie erbeuten das Versorgungslager von Victorio mit 25 Rindern sowie Nahrungsvorräte.
- 1880: 11. November, Kampf zwischen der 12. Kavallerie unter Leutnant F. F. Kislingbury und Lakota nahe dem Musselshell River im heutigen Montana. Die Soldaten töten ein Indianer.
1881 - 1890
- 1881: 29. Januar, nahe den Sierra Diablo Mountains im Hudspet County in Texas. Kampf zwischen Apachen-Krieger und Texas Ranger. Dies war die letzte bewaffnete Konfrontation zwischen Weissen und Indianer in Texas.
- 1881: Am 29. Januar ergibt sich Häuptling Iron Dog und 63 seiner Leute am Poplar River im Montana-Territorium.
- 1881: Am 12. Februar nehmen die 5. Infanterie unter Major George Ilges am Redwater im heutigen Montana 185 Yanktonai-Dakota gefangen.
- 1881: 325 Lakota ergeben sich am 26. Februar in Fort Buford im Dakota-Territorium.
- 1881: 135 Lakota ergeben sich am 11. April in Fort Buford im Dakota-Territorium.
- 1881: 156 Lakota ergeben sich am 18, April in Fort Keogh im heutigen Montana.
- 1881: Am 24. Mai ergeben sich 50 Lakota am Poplar River im heutigen Montana.
- 1881: Am 19. Juli ergibt sich Sitting Bull mit 186 seiner verbleibenden Anhänger in Fort Buford im Dakota-Territorium.
- 1881: Apachen unter Nana töteten am 30. Juli am Fusse der San Mateo Mountains 4 Mexikaner.
- 1881: Die 9. Kavallerie unter Leutnant John Guilfoyle kämpfte am 3. August bei Monica Springs im heutigen New Mexico mit Apachen-Krieger unter Nana.
- 1881: Die 9. Kavallerie unter Hauptman Charles Parker kämpfte am 12. August im Carrizo Canyon im heutigen New Mexico mit Apachen-Krieger unter Nana. Die Kavallerie verzeichneten einen toten und drei verletzte Soldaten. Von Indianerseite sind keine Verletzten oder Tote bekannt.
- 1881: Die 29. Kavallerie unter Leutnant G. W. Smith kämpfte am 18. August am Cavilare Pass im heutigen New Mexico mit Apachen-Krieger. Nach dem Kampf waren fünf Soldaten und ein Zivilist tot. Von Indianerseite sind keine Verletzten oder Tote bekannt.
- 1881: Am 30. August verhafteten US-Truppen (Truppe D und E, 6. Kavallerie und Kompanie A) unter General Carr den Spirituellen Cibecue-Apachen Führer Noch-ay-del-klinne wegen Abhaltung von Geistertänzen, ähnlich wie ein Jahrzehnt später der Geistertanz der Lakota. Auf dem Weg nach Fort Apache kam es am Cibecue Creek durch nachfolgende Apachen zum Kampf, wobei sich die Apachen-Scouts auf die Seite der Indianer schlugen. Bei dieser Schiesserei starb Noch-ay-del-klinne.
- 1881: Dem verhängnisvollen Kampf von Cibecue am 30. August 1881 folgend, machte sich eine gewisse Unruhe in der San-Carlos-Reservation breit. Eine grosse Bande von Chiricahua-Apachen unter der Führung von Juh und Naiche brachen aus und flüchteten Richtung Mexiko. Die Apachen wurde von vier Kavallerie Kompanien unter Hauptmann Reuben F. Bernard verfolgt. Am 2. Oktober stellten sie die Indianer nahe Cedar Springs. Im darauf folgenden Kampf wurden ein Feldwebel und drei Soldaten getötet. Unter dem Schutz der Dunkelheit entkamen die Apachen.
- 1882: Chiricahua-Apachen kämpfen am 20. April nahe Fort Thomas im heutigen Arizona mit der 6. Kavallerie.
- 1882: Chiricahua-Apachen unter Loco kämpfen am 23. April nahe Stein’s Pass im heutigen Arizona mit der 14. Kavallerie unter Leutnant David McDonald. Die 4. Kavallerie unter Oberstleutnant George Forsyth kam ihnen zu Hilfe. Sie jagten die Chiricahua in den Horseshoe Canyon im heutigen New Mexico. Die Chiricahua verloren 13 Krieger.
- 1882: 1. Juni, Kampf zwischen der 6. Kavallerie und Apachen nahe Cloverdale im heutigen New Mexico. Die Soldaten töten 2 Indianer.
- 1882: Am 17. Juli kämpft die 3. und 6. Kavallerie unter Oberst Evans am Big Dry Wash des Chevelon Fork im Diabolo Canyon (Arizona-Territorium) mit einer Schar White-Mountain-Apachen unter Nantiotish. Sie töten 16 Indianer.
- 1882: Die US-Marine bombardiert am 26. Oktober das Dorf Angoon der Tlingit im heutigen Alaska. Sie zerstören Kanus und Klanhäuser. Mehrere Indianer werden getötet.
- 1882: Am 17. November ergibt sich Häuptling Rain in the Face mit 500 Lakota in Fort Keogh im heutigen Montana.
- 1883: Am 22. März töten Chiricahua-Apachen unter Chato und Bonito nahe Tombstone im heutigen Arizona vier Siedler.
- 1883: Soldaten der 2. Kavallerie kämpfen am 19. April nahe dem Wild Horse Lake im heutigen New Mexico mit einer Gruppe Apachen. Die Indianer verlieren zwei Krieger.
- 1884: Soldaten der 6. Kavallerie kämpfen am 15. Juli nahe dem Wormington Canyon in Colorado mit einer Gruppe Indianer.
- 1885: Nordwest-Rebellion.
- 1885: 22. Mai, Kampf nahe Devil’s Creek im heutigen New Mexico zwischen der 4. Kavallerie und Indianern. Verwundete: 4 Soldaten.
- 1885: Soldaten der 4. Kavallerie wurden am 8. Juni im Gaudalupe Canyon in der Provinz Sonora (Mexico) von Apachen-Krieger überfallen. Die Armee verlor drei Männer.
- 1885: 7. November, Kampf in den Florida Mountains im heutigen New Mexico zwischen der 6. Kavallerie und Indianern.
- 1890: 29. Dezember, Wounded Knee.
1891 - 1899
| Navigation: 16. Jh. - 17. Jh. - 18. Jh. - 19. Jh. - 20. Jh. |