Pocahontas

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Pocahontas auch Matoaka (* um 1595 in Virginia; † 1617 in Gravesend südöstlich von London, war die Tochter des Powhatan-Sachems Powhatan (1531–1618) mit dem indianischen Namen Wahunsonacock (1531–1618) und die legendhaft überhöhte Mittlerin zwischen den Stämmen der Algonkin-Konföderation und den englischen Kolonisten.

Der Legende nach soll sie den von den Powhatan bedrohten britischen Kapitän John Smith (um 1580–1631) durch persönliches Eingreifen vor dem Tod gerettet haben.

1613 hatten die Engländer sie auf ein Schiff gelockt. Zunächst als Geisel gefangen gehalten, taufte man sie als Prinzessin Rebekka christlich und verheiratete sie mit dem Virginia-Pflanzer John Rolfe (1585–1622). Aus der Ehe ging der Sohn Thomas Rolfe hervor.

Als Botschafterin ihres "königlichen" Vaters kam Pocahontas 1616 an den englischen Königshof, wo sie allseits beliebt war. Kurz nach Antritt ihrer Heimreise starb sie 1617 an einer schweren Krankheit. Während ihres Englandbesuches entstand eine Miniatur von ihr, die sie in der damaligen Hoftracht zeigt.

Siehe auch

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