Vertrag von Fort Laramie
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In Fort Laramie wurden mehrere Verträge unterzeichnet, der bedeutenste und als Vertrag von Fort Laramie bekannte war jener vom 6. November 1868. Er legte das Gebiet des gesamten heutigen US-Bundesstaates South Dakota westlich des Missouri, einschliesslich der Black Hills (von der Nordgrenze in Nebraska bis zum 46. Breitengrad und vom Missouri im Osten bis zum 104. Meridian im Westen) als Indianerland zur uneingeschränkten und unbehelligten Nutzung und Besiedlung durch die Great Sioux Nation fest. Landabtretungen sollten nur dann möglich sein, wenn mindestens drei Viertel aller erwachsenen männlichen Sioux die auf Reservatsgebiet leben, dem zustimmen.
Während des Goldrausches von 1874 in den Black Hills wurde dieses Gebiet von den Weissen kurzerhand besetzt. Die als Entschädigung angebotenen 7 Mio. Dollar wurden von den Indianern nie angenommen und stehen bis heute mit Zins und Zinseszins bereit. Erst vor Kurzen hat der Supreme Court in Washington D.C. bestätigt, dass der Vertrag von 1868 nach wie vor Gültigkeit hat und die Landnahme illegal war.

